Rotsee
| Rotsee | ||
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| Rotsee | ||
| Geographische Lage | Kanton Luzern | |
| Orte am Ufer | Luzern, Ebikon | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 666502 / 21356047.0697222222228.3141666666667419Koordinaten: 47° 4′ 11″ N, 8° 18′ 51″ O; CH1903: 666502 / 213560 | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 419 m ü. M. | |
| Fläche | 48 ha | |
| Länge | 2,5 km | |
| Breite | 300 m | |
| Maximale Tiefe | 16 m | |
| Besonderheiten | ||
Der Rotsee ist ein 2,5 Kilometer langer und schmaler See nahe der Stadt Luzern im Schweizer Kanton Luzern. Das Gebiet des Sees ist ein Naherholungszentrum, die Uferbereiche sind Naturschutzgebiet.
Der See eignet sich hervorragend für Ruderregatten: Er ist 2,5 km lang, aber nur wenige hundert Meter breit, dabei schnurgerade und bildet so eine natürliche Regattastrecke (die international übliche Wettkampfdistanz beim Rudern beträgt 2000 m). Der See wird durch sanfte Hügel umrandet und ist so stets vor Wind geschützt, der Durchfluss und somit die Strömung sind minimal. Somit bietet der See sehr gute Wettkampfbedingungen.
Jährlich findet auf dem Rotsee die Rotsee-Regatta statt, eine der bedeutendsten Ruderregatten der Welt. Auf dem Rotsee werden seit 1933 Ruder-Regatten durchgeführt. 1962, 1974, 1982 und 2001 wurde hier die Ruder-WM ausgerichtet.
Ebenfalls jährlich wird der Rotseelauf durchgeführt. Im Jahr 2009 wurde der 10-Kilometer-Lauf zum 40. Mal ausgetragen[1].
Im Februar 2012 ist der Rotsee während einer längeren Kälteperiode komplett zugefroren. Die Eisdicke betrug am 10. Februar laut Messungen der Wasserpolizei Luzern bis zu 14 Zentimeter. Trotzdem gab die Stadtverwaltung den See vorerst aus Sicherheitsgründen noch nicht offiziell zum Begehen frei. Einige Unentwegte hinderte dies jedoch nicht daran, am Wochenende den Rotsee zum Spazieren und Eislaufen zu nutzen. Am Montag, 13. Februar ergaben weitere Messungen der Wasserpolizei Luzern eine Eisdicke zwischen 12,5 und 17 Zentimeter. Der See wurde darauf am Nachmittag von der Stadt Luzern offiziell zum Eislaufen freigegeben.
Letztmals war der Rotsee im Januar 1986 so stark zugefroren, dass die Behörden eine Freigabe zum Begehen und Schlittschuhlaufen erteilen konnten.