Rott (Extertal)

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52.1329480169449.1255402563889186Koordinaten: 52° 7′ 59″ N, 9° 7′ 32″ O

Rott
Gemeinde Extertal
Höhe: 186 m
Fläche: 7,33 km²
Einwohner: 365 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Karte

Lage von Rott in Extertal

Rott ist eine Streusiedlung in Ostwestfalen-Lippe mit etwa 365 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011). Sie ist ein Ortsteil der Gemeinde Extertal im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen.[1]

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Der Ort liegt im Nordwesten der 1969 durch das Lemgo-Gesetz neu gegründeten Gemeinde Extertal im südlichen Weserbergland orografisch links, d.h. südlich der Weser und war bis dahin eine eigenständige Gemeinde. Er liegt auf einer Höhe zwischen etwa 200–240 Metern über Normalnull.[2] Westlich des Ortes beim benachbarten Ortsteil Bremke befindet sich der Flusslauf der Exter.

Bösingfeld, der Hauptort der Gemeinde, befindet sich ca. 7 Kilometer südlich, Rinteln 7 Kilometer nördlich, Hameln 16 Kilometer östlich und Lemgo 19 Kilometer südwestlich.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rott in die neue Gemeinde Extertal eingegliedert.[3]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Westlich der Ortslage bei Bremke verläuft die Extertalstraße, die Landesstraße NRW 758, die bei der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zwischen Silixen und Krankenhagen in die Landesstraße L 435 (Niedersachsen) übergeht und eine Verbindung zwischen den Städten Barntrup und Rinteln durch das Extertal herstellt. Fast parallel zur Straße verläuft auch die heute nur noch touristisch genutzte Extertalbahn. Bei Bremke befand sich eine Bahnstation an dieser Eisenbahnstrecke.

Auch wenn die Ortschaft Rott noch ländlich geprägt ist, so spielen heute die Land- und Forstwirtschaft kaum noch eine nennenswerte Rolle. Der Tourismus hat aber inzwischen eine gewisse wirtschaftliche Rolle übernommen. So befindet sich unmittelbar nördlich der ursprünglichen Ortschaft ein Ferienpark mit etwa 100 Ferienhäusern.

Im Ort gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Wenige Kilometer südlich auf dem „Rintelschen Hagen“ befinden sich Reste der Wallanlagen der Uffoburg, einer frühmittelalterlichen Burganlage.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. extertal.de
  2. Tim-online.de
  3.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 67.
  4. Rinteln.de