Rottenbach (Oberösterreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rottenbach
Wappen von Rottenbach
Rottenbach (Oberösterreich) (Österreich)
Rottenbach (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 14,54 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 13° 41′ O48.20611111111113.681111111111424Koordinaten: 48° 12′ 22″ N, 13° 40′ 52″ O
Höhe: 424 m ü. A.
Einwohner: 1.073 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 74 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4681
Vorwahl: 07732
Gemeindekennziffer: 4 08 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rottenbach 12
4681 Rottenbach
Website: www.rottenbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Roman Anzengruber (ÖVP)
Gemeinderat: (2009) 8 ÖVP, 3 FPÖ, 2 SPÖ
Lage der Gemeinde Rottenbach im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Rottenbach (Oberösterreich) im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ortseinfahrt nach Rottenbach von Süden kommend
Ortseinfahrt nach Rottenbach von Süden kommend
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rottenbach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1073 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Rottenbach liegt auf 424 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,6 km, von West nach Ost 5,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,6 km². 10,3 % der Fläche sind bewaldet, 81,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Frei (137)
  • Großwaldenberg (37)
  • Höbeting (39)
  • Holzhäuseln (58)
  • Innernsee (136)
  • Kleinwaldenberg (10)
  • Lamperstorf (9)
  • Mösenpoint (24)
  • Mühllehen (31)
  • Parz (55)
  • Pommersberg (20)
  • Poppenreith (43)
  • Rappoltsberg (13)
  • Rottenbach (115)
  • Schachet (19)
  • Stötten (42)
  • Watzing (51)
  • Weeg (194)
  • Winkling (54)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Großwaldenberg, Innernsee und Rottenbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Pram Wendling
Nachbargemeinden Hofkirchen
Haag Weibern

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold ein roter Wellenbalken; oben daraus wachsend drei schwarze, fächerförmig angeordnete Kleeblätter, unten eine schwarze, nach oben geöffnete Mondsichel mit Kleeblattenden. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Schwarz.

Das Gemeindewappen wurde 1988 verliehen. Der „rote Bach“ symbolisiert als redendes Wappen den Ortsnamen. Die mit Kleeblattenden versehene Mondsichel wurden dem Wappen der Innerseer entnommen, deren Stammsitz Schloss Innersee bis Ende des 16. Jahrhunderts war. Die drei fächerförmig angeordneten Kleeblätter stammen aus dem Wappen der Wiellinger, die das Schloss von 1679 bis 1766 besaßen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Erstmalige urkundliche Erwähnung 1130 (damals Sitz des Geschlechtes der Rottenbacher). Rottenbach dürfte zu den Stammgütern Alrams von Steinbach gehört haben und wurde von seinen Erben, den Starhemberger, 1379 zusammen mit der Feste Starhemberg an den Herzog von Österreich verkauft. Seit 1490 wird Rottenbach dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehörte er zum Bundesland Oberösterreich; nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 dann zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Roman Anzengruber von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 869 Einwohner, 2001 dann 1.009 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rottenbach (Oberösterreich)
Schloss Innersee nach Georg Matthäus Vischer um 1674
  • Schloss Innersee: Wasserschloss (früher Wasserburg) im Privatbesitz
  • Pfarrkirche zum hl. Petrus: spätgotischer Bau mit Netzrippengewölbe
  • Kapelle in Rappoltsberg: Holzkapelle ca. 300 Jahre alt, in Holzblockbauweise errichtet

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 8. Nachtrag (1988-1991). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1992, S. 296 (PDF; 4 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rottenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien