Rough Trade Records

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Rough Trade Records ist ein britisches Plattenlabel.

Geschichte[Bearbeiten]

Laden von Rough Trade

Die Firma wurde 1976 von Geoff Travis im Westen Londons als Plattenladen gegründet, entwickelte sich aber 1978 zu einem Plattenlabel. Das Label spezialisierte sich hauptsächlich auf Post-Punk und alternativen Rock der späten 1970er und frühen 1980er. In den späten 1980ern schlug die Firma neue Wege ein, indem sie das nach ihr benannte Album von Lucinda Williams veröffentlichte.

Geoff Travis gründete in den 80er Jahren zusammen mit Warner Brothers das Label Blanco y Negro Records. Nachdem der Vertrieb Cartel, dem Rough Trade in Großbritannien zugehörig war, Anfang der 90er Jahre in Konkurs ging, gab es das Label für einige Zeit nicht mehr und die Master-CDs gingen an One Little Indian Records. Nur der deutsche Vertrieb in Herne war weiter aktiv, da er sich rechtzeitig vom Mutterhaus in London abgespalten hatte. Ende der 1990er wurde der deutsche Vertrieb von Zomba Records, einem der BMG zugehörigen Label, gekauft.

Anfang des neuen Jahrtausends kaufte sich Geoff Travis die Markenrechte vom englischen Label zurück und startete Rough Trade Records in einem Joint Venture mit Sanctuary Records erfolgreich neu. Unter anderem sorgte das Label für Wirbel mit Bands wie The Strokes, The Libertines und besonders in Deutschland mit Adam Green. Nach dem Verkauf von Sanctuary Records an die Universal Music Group ging Rough Trade Records im Juni 2007 ein Joint Venture mit Beggars Banquet Records ein.

Musiker bei Rough Trade Records[Bearbeiten]

Rough Trade UK[Bearbeiten]

Rough Trade Deutschland[Bearbeiten]

Im April 2008 wurde Rough Trade Deutschland von der Kölner Firma Groove Attack übernommen [1]. Die Marke Rough Trade Distribution soll erhalten bleiben.

Ein Auszug der wichtigsten Labels und Künstler, die von Rough Trade vertrieben werden:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.intro.de/news/newsticker/23047416/groove_attack_koelner_vertrieb_kauft_rough_trade

Weblinks[Bearbeiten]