Roy Campbell

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Dieser Artikel behandelt einen amerikanischen Jazzmusiker. Für den südafrikanischen Lyriker und Autor siehe Roy Campbell (Dichter).
Roy Campbell (2008)

Roy Campbell Jr. (* 1952 in Los Angeles, Kalifornien; † 9. Januar 2014[1]) war ein US-amerikanischer Jazztrompeter, Kornettist und Flügelhornist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Campbell wuchs in New York City auf. Er studierte im Rahmen des Programms Jazzmobile bei Kenny Dorham, Lee Morgan und Joe Newman sowie Anfang der 1970er Jahre bei Yusef Lateef und trat in dieser Zeit in den Big Bands des Manhattan Community College auf. Er arbeitete ab 1981 mit Jemeel Moondoc und gründete später die Formation Other Dimensions In Music mit Rashid Bakr, Daniel Carter und William Parker. 1986 arbeitete er mit dem Violinisten Billy Bang. 1991 zog er nach Holland und arbeitete dort mit Klaas Hekman und Don Cherry.

1999 wirkte er an William Parkers Bigband-Produktion Mayor of Punkville mit; im gleichen Jahr in der Bigband von Alan Silva. Um 2000 war er Mitglied der Formation The Nu Band, der auch der Saxophonist Mark Whitecage, der Bassist Joe Fonda und der Schlagzeuger Lou Grassi angehörten. 2001 arbeitete er erneut mit Moondoc zusammen. Ab Anfang der 1990er Jahre nahm Campbell einige Alben für das Chicagoer Delmark-Label auf; darauf wirkten William Parker, Zane Massey, Reggie Nicholson, Hamid Drake und Wilber Morris mit. Außerdem arbeitete er mit Klaus Kugel, Mat Maneri, Sabir Mateen, Saheb Sarbib, Joe McPhee, Peter Brötzmann (1998 (From Valley to Valley) aowiw mit Matthew Shipp in dessen Horn Quartet (Strata) 1997) und bei der Produktion Good and Evil Sessions (2003).

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • New Kingdom (Delmark Records, 1991)
  • La Tierra Del Fuego (Delmark, 1993)
  • Communion (Silkheart Records, 1994)
  • It’s Krunch Time (Thirsty Ear, 2000)
  • Ethnic Stew and Brew (Delmark, 2000)

Lexikalischer Eintrag[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roy Campbell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf in JazzTimes