Roy Zimmerman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Roy Zimmerman während eines Auftritts (2010)

Roy Zimmerman (* 7. Oktober 1957) ist ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter, Satiriker und Gründer des südkalifornischen Folk-Quartetts „The Foremen“. Dieses Quartett machte von sich reden, als es 1996 innerhalb eines Jahres auf den Parteitagen sowohl der US-Republikaner als auch der Demokraten spielte. Nach der Trennung von Zimmerman, der als Solo-Künstler arbeitete, existierte die Band noch einige Zeit weiter.

Roy Zimmerman lebt und arbeitet im nordkalifornischen Marin County zusammen mit seiner Frau und zwei Söhnen.

Musik[Bearbeiten]

Zimmermans Musik beinhaltet Satire über aktuelle US-Politik, Gesellschaft, religiösen Extremismus und Krieg. Dabei kritisierte er im besonderen Maße den Kreationismus („Creation Science“) und die Auslands- und Sicherheitspolitik der USA.

Als der evangelikale Prediger Ted Haggard, bekannt für seinen Kampf gegen Homosexualität, 2006 wegen „moralischer Verfehlungen“ (er hatte eine Affäre mit einem Callboy) von seiner Kirche entlassen wurde, nahm Zimmerman dies zum Anlass für ein satirisches Lied mit dem Titel „Ted Haggard is completely heterosexual“.

Zitat[Bearbeiten]

“There’s nothing funny about World Peace. Social Justice never killed at the Comedy Store. If we ever attain a worldwide consciousness of peace and justice, I’ll be happily out of a job. But as long as there’s poverty, war, bigotry, ignorance, greed, lust and paranoia, I’ve got a career.”

„Der Weltfrieden ist nicht lustig. Soziale Gerechtigkeit war beim Comedy store nie der Bringer. Sofern wir jemals ein weltweites Bewusstsein für Frieden und Gerechtigkeit erreichen, werde ich fröhlich meine Arbeit beenden. Aber so lange es Armut Krieg, Bigotterie, Ignoranz, Habgier und Paranoia gibt, habe ich eine Karriere.“

Veröffentlichte Alben[Bearbeiten]

  • Comic Sutra (2007)
  • Homeland / Security (2007)
  • Peace Nick (2007)
  • Faulty Intelligence (2007)
  • Thanks for the Support (2008)
  • Real American (2010)
  • You're Getting Sleepy (2011)

Weblinks[Bearbeiten]