Royal Bay

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Royal Bay auf Cooks Karte
(Süden ist oben)
Karte von Südgeorgien,
mit Moltke Harbour

Die Royal Bay ist eine sechs Kilometer weite und acht Kilometer tiefe Bucht an der Nordküste Südgeorgiens. Der Eingang zur Bucht liegt zwischen Cape Charlotte und Cape Harcourt.

Im Westen ergießt sich der zehn Kilometer lange Ross-Gletscher in einer Breite von vier Kilometern in die Bucht. Im Süden mündet der Weddell-Gletscher. Die Royal Bay ist von bis zu 2.000 m hohen Bergen umgeben.

Wie an vielen anderen Orten in der Gegend brüten auch hier viele Vögel, darunter Königspinguine, Eselspinguine und Kormorane.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Royal Bay wurde 1775 von einer britischen Expedition unter James Cook entdeckt und benannt.

1882 wurde im Zuge des Internationalen Polarjahres eine deutsche Expedition unter Carl Schrader ausgesandt, um den Venustransit zu beobachten und ein Jahr lang regelmäßige Wetterbeobachtungen und Messungen des Erdmagnetfelds vorzunehmen. Diese Gruppe war bis 1883 an der Nordküste der Bucht stationiert. Ihr Lager wurde nach der S.M.S. Moltke, dem Schiff des Expeditionsteams und gleichzeitig dem ersten motorisierten Schiff, das Südgeorgien erreichte, Moltke-Hafen genannt.

-54.533333333333-36Koordinaten: 54° 32′ 0″ S, 36° 0′ 0″ W