Royal Canadian Navy

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Royal Canadian Navy
Marine royale canadienne
Royal Canadian Navy

Wappen des Canadian Forces Maritime Command

Aufstellung 1. Februar 1968
Land KanadaKanada Kanada
Streitkräfte Canadian Forces
Typ Teilstreitkraft (Marine)
Stärke 8500 Aktive
5100 Reservisten
5300 Zivilisten[1].
Stationierungsort Halifax, Nova Scotia und Esquimalt
Motto Ready Aye Ready
Ausrüstung 3 Zerstörer, 12 Fregatten,
2 Versorgungsschiffe,
4 Uboote,
12 Küstenschutzschiffe
Schlachten Erster Weltkrieg
Zweiter Weltkrieg
Koreakrieg
Zweiter Golfkrieg
Krieg in Afghanistan seit 2001
Operation Enduring Freedom
Operation Mobile
Zivile und Militärische Führung
Commander Maritime Command Vice Admiral Paul A. Maddison[1].
Insignien
Seekriegsflagge Naval Ensign of Canada.svg
Gedenkplatz für Gefallene Soldaten im Zweiten Weltkrieg.

Die Royal Canadian Navy (engl.) bzw. Marine Royale Canadienne (frz.) ist eine eigenständige Teilstreitkraft der kanadischen Streitkräfte (Canadian Forces/Forces canadiennes). Daneben gibt es auch noch die Canadian Army (Heer) und die Royal Canadian Air Force (Luftwaffe).

Präfix der Schiffe[Bearbeiten]

Seit 1910 tragen alle kanadischen Kriegsschiffe als Namensbestandteil (ship prefix) HMCS, was so viel bedeutet wie Her (bzw. His) Majesty's Canadian Ship. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt, wobei die Royal Canadian Navy als eigene Teilstreitkraft bis August 2011 den Titel „Royal“ nicht geführt hat. Mit Kabinettsbeschluss ist der Name der kanadischen Marine jetzt wieder Royal Canadian Navy, ebenso wie auch bei der Royal Canadian Air Force. Die britische Königin ist als Königin von Kanada das Staatsoberhaupt, vertreten durch den Generalgouverneur von Kanada.

Geschichte[Bearbeiten]

1910–1918[Bearbeiten]

Der Militia Act 1868 sah die Schaffung einer Marine Militia vor. Erst mit dem Naval Service Bill (Marinegesetz) vom 4. Mai 1910 wurde der Naval Service of Canada gegründet und dem Ministerium für Marine und Fischerei unterstellt. Das erste Schiff, das die neue Marine Ende 1910 erhielt, waren die HMCS Niobe (aktiv bis 1915) und der britische Kreuzer HMCS Rainbow, Dezember 1914 zu den Falklandinseln beordert wurde. Vor dem ersten Weltkrieg wurden auch zwei U-Boote beschafft, die im Pazifik operierten. Im Krieg wurde Kreuzer und zwei Zerstörer für die Marine gebaut. Am 5. September 1918 wurde der Royal Canadian Naval Air Service (RCNAS) (Marineflieger der königlich kanadischen Marine) mit Hilfe der United States Navy gegründet.

Bis 1946[Bearbeiten]

Am 31. Mai 1931 wurden die ersten neuen Zerstörer HMCS Saguenay und HMCS Skeena nach dem Ersten Weltkrieg auf einer Werft in Portsmouth in Auftrag gegeben. Angesichts der japanischen Aufrüstung musste ein Neubauprogramm gestartet werden. Bis zum Kriegsausbruch im September 1939 waren dennoch nur sechs Zerstörer und einige kleinere Schiffe kampfbereit.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Flotte massiv ausgebaut. Man spezialisierte sich auf Geleitschutz und U-Boot-Bekämpfung. 1945 wurden einige Schiffe der Royal Navy übernommen. Nach der Kapitulation Japans wurde die RCN schnell wieder verkleinert.

1947–1968[Bearbeiten]

Viele der älteren Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg nahmen am Koreakrieg teil; ein Flugzeugträger wurde während der Sueskrise eingesetzt. Die RCN wurde im kalten Krieg in die Kommandostruktur der NATO integriert. Sieben Zerstörer der neuen St. Laurent-Klasse wurden hauptsächlich zur U-Boot-Abwehr, gebaut. Danach folgten die Zerstörer der Restigouche-Klasse und der Mackenzie-Klasse mit sieben und vier Schiffen.

Umbenennung und Umorganisierung[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1968 ging die Royal Canadian Navy zusammen mit der Royal Canadian Air Force und der Royal Canadian Army in den Canadian Armed Forces auf. Der neue Name der Navy war nun Canadian Forces Maritime Command. Im Sommer 2011 wurden die historischen Bezeichnungen wieder eingeführt.

Organisation[Bearbeiten]

Das Royal Canadian Navy hat seinen Hauptsitz am Department of National Defence (DND) im Regierungsviertel von Ottawa, Ontario. Seit 1968 ist die Canadian Navy ein eigenständiges Oberkommando der kanadischen Streitkräfte. Es stellt jedoch Ressourcen für die höheren angesieldeten Oberkommandostellen bereit. Dazu zählen das Canada Command, das Canadian Expeditionary Force Command, dem Canadian Operational Support Command und dem Canadian Special Operations Forces Command bereit. Neben diesem Oberkommandos befinden sich Kommandostellen an den folgenden Standorten:

  • Dem Maritime Forces Atlantic (MARLANT) untersteht die Atlantic Fleet und ist zuständig für die Überwachung im atlantischen sowie östlichen Teilbezirk. Das Maritime Forces Atlantic Hauptquartier befindet sich auf dem CFB Halifax Navystützpunkt in Halifax, Nova Scotia.
  • Dem Maritime Forces Pacific (MARPAC) untersteht die Pacific Fleet und ist zuständig für die Überwachung im pazifischen und arktischen Teilbezirk. Das Maritime Forces Pacific Hauptquartier befindet sich auf dem Marinestützpunkt CFB Esquimalt in der Nähe von Victoria, British Columbia.
  • Dem Naval Reserve Headquarters (NAVRESHQ) unterstehen 24 Naval Reserve Divisions, die sich auf das ganze Land verteilen. Die Naval Reserve Headquarters befinden sich auf dem Pointe-a-Carcy Naval Complex, in Québec. Daneben befinden sich auf dem Stützpunkt ein Schulungs-/Ausbildungszentrum.

Flaggen[Bearbeiten]

Am 3. März 1911 erhielt die RCN die Genehmigung die White Ensign zu tragen, was über 54 Jahre die Hauptflagge der RCN sein sollte. Als Jack wurde die eine blaue Flagge mit dem Union Jack in der linken oberen Ecke und dem Wappen Kanadas festgelegt. Diese Flagge wurde aber nur gesetzt, wenn das Schiff im Hafen war. Die White Ensign war eigentlich die Flagge der britischen Royal Navy, deshalb war es Tradition, ein grünes Ahornblatt auf dem Schornstein anzumalen, um zu zeigen, dass es ein kanadisches Schiff ist. Ab 1961 wurde zusätzlich die Kanadische Red Ensign im Toppmast getragen. Am 15. Februar 1965 wurden alle Flaggen durch die neue Flagge Kanadas abgelöst.

Ausrüstung[Bearbeiten]

Überwasserflotte[Bearbeiten]

HMCS Calgary (Halifax-Klasse)
HMCS Whitehorse (Kingston-Klasse)

Das Rückgrat der kanadischen Seestreitkräfte bilden die drei Luftabwehrzerstörer der Iroquois-Klasse sowie die zwölf Mehrzweckfregatten der Halifax-Klasse. Während es sich bei der Halifax-Klasse um Neubauten aus den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts handelt, kommen die inzwischen 40 Jahre alten Zerstörer der Iroquois-Klasse an das Ende ihrer Lebensdauer. Ein Ersatz ist in Form der Province-Klasse geplant. Diese soll mit den europäischen Radarsystem Smart-L und APAR sowie dem US-VLS Mk. 41 ausgerüstet werden. Aufgrund mangelnder Finanzierung gibt es bislang jedoch weder einen konkreten Zeitplan noch unterschriebene Verträge. Weiter fortgeschritten ist das Projekt FELEX, welches die Modernisierung der Elektronik sowie der Waffensysteme der Halifax-Klasse beinhaltet. Der Auftrag wurde an den US-Rüstungskonzern Lockheed Martin vergeben.

Zwischen 1996 und 1999 wurden zwölf Boote der Kingston-Klasse beschafft. Die Hauptaufgabe dieser 1.000 t schweren Boote liegt in der Überwachung der Hoheitsgewässer und der EWZ. In einer Sekundärrolle können sie auch als Minenjagdboote eingesetzt werden. Die Ausrüstung für diese Rolle ist inzwischen jedoch technisch überholt und es wird darüber nachgedacht diese zu modernisieren.

Zudem verfügt die kanadische Marine über verschiedenste Hilfsschiffe. Neben einer Vielzahl kleiner Boote gehören auch die zwei Versorgungsschiffe der Protecteur-Klasse in diese Kategorie. Mit einer Länge von 172 m und einer maximalen Verdrängung von fast 25.000 t sind sie die mit Abstand größten Einheiten der RCN. Mit einem Alter von mittlerweile 40 respektive 41 Jahren stoßen sie an die Grenze ihrer Lebensdauer. Das dritte Versorgungsschiff, die Provider, war noch älter und musste deshalb bereits ausgemustert werden. Als Ersatz für die drei Versorgungsschiff aus den 60er-Jahren wurde ein Ersatz durch drei neue „Joint Support Ships“ geplant. Mit einer Verdrängung von 28.000 t und einer Länge von 200 m wären diese Schiffe deutlich größer als ihre Vorgänger. Dadurch sollten diese Schiffe nicht nur als Versorgungsschiffe eingesetzt werden können, sondern auch begrenzte Fähigkeiten zum strategischen Seetransport bereitstellen. Mitte 2006 wurde der Auftrag öffentlich ausgeschrieben, woraufhin sich vier Werften für den Auftrag bewarben. Ende 2006 wurden zwei davon aufgefordert eine detaillierte Offerte einzureichen. Anstatt der für 2008 erwarteten definitiven Auftragsvergabe erfolgte ein vorläufiges Ende des Programms. Damit ist es unausweichlich, dass die Protecteur-Klasse auch nach 2012 noch im Dienst sein wird.

Ein weiteres Projekt ist die Beschaffung eines amphibischen Helikopterträgers (Landing Helicopter Dock (LHD)). In der Favoritenrolle wurde ein Design basierend auf der französischen Mistral-Klasse gesehen. Da aufgrund von Kürzungen im Verteidigungsbudget nicht einmal das für den Erhalt der vorhanden Fähigkeiten notwendige Joint-Support-Ship-Projekt fortgeführt wird, scheint die Beschaffung eines Helikopterträgers für die nächste Zeit sehr unwahrscheinlich.

Zunehmend wichtiger wird die Kontrolle der Nordwestpassage und damit die Beschaffung dafür geeigneter Fahrzeuge. Insbesondere soll auch der Anspruch auf die in dieser Region vermuteten Rohstoffe untermauert werden. So wurde 2006 der Bau von drei neuen schweren Eisbrecher angekündigt, ein Projekt, welches 2009 jedoch wieder vorerst gestoppt wurde. Zudem wurde 2007 der Bau von bis zu acht Arctic Patrol Ships bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Klasse von leicht bewaffneten Schiffen mit der Fähigkeit, Eis bis zu einer Dicke von 1 m brechen zu können. Das Design soll dabei auf der norwegischen Svalbard basieren. Von verschiedenen Seiten wird dieses Projekt jedoch als ungenügend kritisiert, so sind Eisbrechfähigkeiten und Bewaffnung wesentlich schwächer ausgefallen als bei den ursprünglich geplanten vollwertigen Eisbrechern.

Am 19. Oktober 2011 gab die kanadische Regierung und das Department of National Defence (DND) die Resultate eines Ausschreibungsverfahrens bekannt. Demnach umfasst das 33 Milliarden kanadische Dollar teure Beschaffungsprogramm mehr als 21 neue Schiffe für die kanadische Marine. Diese wurden an zwei Werften aufgeteilt. Die Seaspan Marine Corporation in Vancouver, British Columbia, baut für 8 Milliarden Dollar Eisbrecher, Versorgungsschiffe und andere Schiffe für die Navy. Die ersten Schiffe sollen 2017 einsatzbereit sein. Irving Shipbuilding Inc. in Halifax, Nova Scotia baut mehr als 21 neue Militärschiffe für die kanadische Marine. Die ersten Schiffe sollen 2015 ausgeliefert werden, die letzten 2025.[2][3][4] Den Zuschlag für die zwei geplanten Joint Support Ships erhielt das Design der ThyssenKrupp Marine Systems, das im Wesentlichen auf den Einsatzgruppenversorgern der Klasse 702 basiert.

U-Bootflotte[Bearbeiten]

Die HMCS Windsor

Die Victoria-Klasse bildet die U-Boot-Flotte der kanadischen Marine und besteht aus vier U-Booten die an der kanadischen West-, und Ostküste stationiert sind. Die kanadische Marine kaufte 1998 die vier U-Boote der britischen Upholder-Klasse für den relativ niedrigen Preis von 244 Mio. £. Die Royal Navy hatte diese U-Boote trotz ihres sehr geringen Alters 1993 aufgrund der wegen des Endes des Kalten Krieges reduzierten Verteidigungsausgaben ausgemustert. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass fünf Jahre Einmottung im Vereinigten Königreich den U-Booten stärker zugesetzt hatten als angenommen. Dies sowie weitere technische Probleme führten dazu, dass die U-Boote der Victoria-Klasse jahrelang nicht die volle Einsatzbereitschaft erlangen konnten.

Ein kanadischer Sikorsky CH-148 Cyclone Helikopter

Luftfahrzeuge[Bearbeiten]

Waffensysteme[Bearbeiten]

Abfeuersystem Waffe Typ
Mark 41 VLS Abfeuersystem Boeing Integrated Defense Systems
Mark 141 Harpoon SSM
Seezielflugkörper
Mark 41 VLS Abfeuersystem Raytheon Standard SM-2MR Block IIIA Flugabwehrrakete
Douglas Aircraft Company/Sperry Corporation Sea Sparrow Flugabwehrrakete
BAE SystemsBofors 5,7 cm Geschütz Marinegeschütz
General Dynamics Ponoma Division Phalanx CIWS Nahbereichsverteidigungssystem
Browning Arms Company 12.7 mm schwere Maschinengewehre
Oto Melara 7,6 cm L/62 Oto Melara vollautomatisches Schiffsgeschütz
Alliant Techsystems Mark-46-Torpedo Uboot Jagd
BAE Systems Bofors 4,0 cm 60 Mk 5C cannon 40 mm Geschütz
Raytheon/Hughes Aircraft 53,3 cm Torpedo Rohre Mark-48-Torpedo Schwergewichtstorpedo
Dorado Interim Remote Mine Hunting and Detection System (IRMDS)

Ränge und Ausbildung[Bearbeiten]

Offiziere[Bearbeiten]

Die Offiziere der kanadischen Streitkräfte haben Ränge angefangen von OF-1 bis OF-9. Der OF-9 Rang ist der höchste der Streitkräfte, der Chief of the Defence Staff, der von jeder Teilstreitkraft wie Army, Air Force oder Navy sein kann.

Der höchste Rang in der kanadischen Navy ist der OF-8, was einem Vizeadmiral entspricht. OF-6 bis OF-9 gehören zu den Flaggoffizieren. OF-3 (Lieutenant-Commander) bis OF-5 (Captain(N)) gehören den Senior Officers an, während OF-2 als (Lieutenant(N)) und OF-1 (Sub-Lieutenant) als Offiziersanwärter (Junior Officers) gelten. Die Navy-Kadetten gehören den Unteroffizieren an. Alle Offiziere der kanadischen Streitkräfte erhalten bei der Ernennung zum Offizier ein offizielle Ernennungsurkunde von Elisabeth II. Das Dokument wird in einer Zeremonie vom Oberbefehlshaber der kanadischen Streitkräfte und dem Verteidigungsminister überreicht.

Die Nachwuchsoffiziere werden an der Hochschule des Royal Military College of Canada auf dem Militärstützpunkt CFB Kingston, Ontario, am Royal Military College Saint-Jean in Saint-Jean, Québec sowie dem Naval Officer Training Centre VENTURE in Work Point, auf dem Navy Stützpunkt in Esquimalt, British Columbia, ausgebildet. Für besonders spezialisierte und sehr gute Anwärter besteht die Möglichkeit zum Offizier ernannt zu werden, ohne die Ausbildung gemacht zu haben. Dies ist nur dann möglich, wenn der Anwärter überdurchschnittliche Leistungen im Dienste der Navy erbracht hat. Das Programm wird auch als Direct Entry Officer (DEO) genannt.

Offizier Rangstruktur der Royal Canadian Navy
Commander-in-Chief Admiral Vice Admiral Rear Admiral Commodore Captain
N/A OF-9 OF-8 OF-7 OF-6 OF-5
GG(Navy).PNG Adm-Can-2010.png Vadm-Can-2010.png Radm-Can-2010.png Cdre-Can-2010.png Capt(N)-Can-2010.png
C-in-C Adm VAdm RAdm Cmdre Capt(N)
Commander Lieutenant-Commander Lieutenant Sub-Lieutenant Acting Sub-Lieutenant Naval Cadet
OF-4 OF-3 OF-2 OF-1 Cadet
Cmdr-Can-2010.png Lcdr-Can-2010.png Leut-Can-2010.png Slt-Can-2010.png Aslt-Can-2010.png NCdt-Can-2010.png
Cdr LCdr Lt(N) SLt A/Slt NCdt

Mannschaften[Bearbeiten]

Die Mannschaftsränge der Royal Canadian Navy laufen von OR-2 bis OR-9. OR-9 (Chief Petty Officer 1st Class) ist der höchste Rang, der erreicht werden kann. Die Ränge OR-8 und OR-7 sind als Petty Officer, sowie zusammen mit OR-6 Petty Officer 2nd Class, als Senior-Mannschaftsoffizier geläufig. OR-5 (Master Seaman) und OR-4 (Leading Seaman) gelten als Junior-Mannschaftsoffiziere. Die Ränge OR-3 gelten als Vollmatrosen und als untere Matrosen mit OR-2.

Alle regulären Mannschaften der kanadischen Streitkräften durchlaufen eine grundlegende militärische Ausbildung an der Canadian Forces Leadership and Recruit School in Saint-Jean-sur-Richelieu. Die Rekruten erhalten dann eine jeweilige Spezialausbildung an den jeweiligen Stationierungsorten in dem Bereich, an denen sie beschäftigt werden.

Nicht Offiziersränge der Royal Canadian Navy
Chief Petty Officer 1st Class Chief Petty Officer 2nd Class
(Oberbootsmann)
Petty Officer 1st Class
(Bootsmann)
Petty Officer 2nd Class
(Obermaat/Maat)
Master Seaman
(Oberseemann)
Leading Seaman
(Seemann)
Able Seaman
(Vollmatrose)
Ordinary Seaman
(Matrose)
OR-9 OR-8 OR-7 OR-6 OR-5 OR-4 OR-3 OR-2
CDN-Navy-CPO2.svg CDN-Navy-PO1.svg CDN-Navy-PO2.svg CDN-Navy-MS.svg CDN-Navy-LS.svg CDN-Navy-AB.svg CDN-Navy-OS.svg
CPO1 CPO2 PO1 PO2 MS LS AB OS

Stützpunkte[Bearbeiten]

neben mehreren kleineren Stationen, die sich über das Land verteilen, befinden sich größere Stützpunkte in:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Royal Canadian Navy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Canada’s Navy at a Glance vom 16.Juli.2011. Abgerufen am 3. Februar 2012
  2. Canadian Broadcasting Company (CBC), Slideshow über die neuen Schiffsbeschaffungen vom Oktober 2011, abgerufen am 4. Februar 2012
  3. Vancouver Sun vom 20. Oktober 2011
  4. Offizieller Pressebericht des Department of National Defence (DND) vom 19. Oktober 2011