Rudi Bommer

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Rudi Bommer
Spielerinformationen
Voller Name Rudolf Bommer
Geburtstag 19. August 1957
Geburtsort AschaffenburgDeutschland
Größe 187 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1964–1971
1971–1973
1973–1976
TV 1860 Aschaffenburg
Viktoria Aschaffenburg
Kickers Offenbach
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1976–1985
1985–1988
1988–1992
1992–1997
Fortuna Düsseldorf
Bayer Uerdingen
Viktoria Aschaffenburg
Eintracht Frankfurt
264 (38)
83 (13)
33 0(2)
84 0(4)
Nationalmannschaft
1975–1976
1983–1988
1984
Deutschland U-18
Olympia-Auswahlmannschaft
Deutschland
12 0(2)
20 0(1)
6 0(0)
Stationen als Trainer
1992–1994
1994–1995
1995–1997
1997–1998
1998–2000
2000–2004
2004
2005–2006
2006–2008
2011
2012–2013
FC Kleinwallstadt
Eintracht Frankfurt Am.
Eintracht Frankfurt (Co-Trainer)
VfR Mannheim
Viktoria Aschaffenburg
Wacker Burghausen
TSV 1860 München
1. FC Saarbrücken
MSV Duisburg
Wacker Burghausen
Energie Cottbus
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Rudolf „Rudi“ Bommer (* 19. August 1957 in Aschaffenburg) ist ein deutscher ehemaliger Fußballspieler und aktueller Fußballtrainer.

Karriere[Bearbeiten]

Er spielte von 1976 bis 1996 in 417 Spielen in der Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Bayer Uerdingen und Eintracht Frankfurt.[1] Dabei erzielte Bommer 54 Treffer. In der Deutschen Nationalmannschaft war der Mittelfeldspieler 1984 sechsmal aktiv und stand im Kader bei der Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Bommer hat bis 2000 mehrfach auch als Spielertrainer aktiv gespielt.

Am 26. Oktober 2000 wurde Rudi Bommer Trainer des damaligen Regionalligisten Wacker Burghausen. Er führte die Mannschaft 2002 zum Aufstieg in die 2. Bundesliga und sicherte dort zweimal den Klassenerhalt. Anschließend wechselte er 2004 zum Bundesliga-Absteiger TSV 1860 München, wo er wegen enttäuschender Leistungen des Teams am 15. Dezember 2004 wieder entlassen wurde. Ab dem 31. August 2005 wurde Bommer Trainer des 1. FC Saarbrücken in der 2. Bundesliga und formte aus einer stark verunsicherten und unabgestimmten Saarbrücker Mannschaft eine Einheit, die er zwischenzeitlich aus der Abstiegszone herausführen konnte. Am 3. Mai 2006 nach einem 0:4 gegen Kickers Offenbach wurde Bommer als Cheftrainer in Saarbrücken beurlaubt. Eine Rolle bei der Entlassung spielten allerdings auch Gerüchte über einen Wechsel Bommers zum MSV Duisburg.[2][3]

Am 8. Mai 2006 begann er sein Traineramt beim damaligen Bundesliga-Absteiger MSV Duisburg. In der Saison 2006/07 erreichte er den dritten Tabellenplatz und führte die Mannschaft zurück in die Bundesliga. Dort stieg der Club jedoch postwendend wieder ab. Nach schwachem Saisonstart in der 2. Bundesliga und zum Teil drastischer Kritik seitens der Anhänger wurde Rudi Bommer am 9. November 2008 aus seinem Amt entlassen.

Nach einiger Zeit ohne Engagement als Trainer wurde Bommer zur Saison 2011/12 erneut als Trainer von Wacker Burghausen vorgestellt. Dort sollte er helfen, den Verein langfristig in der 3. Liga zu stabilisieren.

Bommer löste seinen Vertrag bei Wacker Burghausen zum Jahresende 2011 auf und unterschrieb beim FC Energie Cottbus einen Vertrag ab dem 1. Januar 2012 bis zum 30. Juni 2013,[4] der im Oktober 2012 bis zum Saisonende 2014 verlängert wurde.[5] Dort wurde er nach vier sieglosen Spielen am 5. November 2013 entlassen.

Erfolge als Spieler[Bearbeiten]

Erfolge als Trainer[Bearbeiten]

  • 1994/95 Aufstieg in die Regionalliga mit Eintracht Frankfurt Amateure
  • 2001/02 Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Wacker Burghausen
  • 2006/07 Aufstieg in die Bundesliga mit dem MSV Duisburg

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Matthias Arnhold: Rudolf Bommer - Matches and Goals in Bundesliga. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 29. Februar 2012. Abgerufen am 15. März 2012.
  2. Spiegel Online: Entlassung: Bommer rechnet mit Saarbrücken ab
  3. handelsblatt.com: Saarbrücken trennt sich von Coach Rudi Bommer
  4. FC Energie verpflichtet Rudi Bommer
  5. Tinte trocken - Cottbus hält Bommer bis 2014