Rudky

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt in der Ukraine, für Informationen zum gleichnamigen Dorf siehe Rudky (Dorf), für den Fluss siehe Rudky (Fluss).
Rudky
(Рудки)
Wappen von Rudky
Rudky (Ukraine)
Rudky
Rudky
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Sambir
Höhe: 263 m
Fläche: 3,8 km²
Einwohner: 4.912 (2004)
Bevölkerungsdichte: 1.293 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 81440
Vorwahl: +380 3236
Geographische Lage: 49° 39′ N, 23° 29′ O49.652523.486111111111263Koordinaten: 49° 39′ 9″ N, 23° 29′ 10″ O
KOATUU: 4624210400
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Bürgermeister: Taras Kurylo
Adresse: пл. Відродження 1а
81440 м. Рудки
Statistische Informationen
Rudky (Oblast Lwiw)
Rudky
Rudky
i1

Rudky (ukrainisch Рудки; russisch Rudki, polnisch Rudki) ist eine in der Westukraine liegende kleine Stadt etwa 42 Kilometer südwestlich der Oblasthauptstadt Lemberg am Flüsschen Wyschenka (Вишенька) gelegen.

Rathaus der Stadt

Der Ort entstand Ende des 14. Jahrhunderts als Chutor/Meierei unter dem Namen Benkowa Bytschnja, 1472 erhielt der Ort den Namen Rudki. Die Stadt gehörte ab 1774 bis 1918 zum österreichischen Galizien und war von 1854 bis 1918 Sitz einer Bezirkshauptmannschaft. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen und lag hier ab 1921 in der Woiwodschaft Lemberg als Sitz des gleichnamigen Powiats Rudki. Im Zweiten Weltkrieg wurde Rudky nach der Sowjetischen Besetzung Ostpolens von September 1939 bis 1941 ein Teil der Sowjetunion, diese machte die Stadt zum Hauptort des Ujesd Rudki, ab Januar 1940 dann zur Rajonshauptstadt des Rajons Rudky/Rudki innerhalb der Oblast Drohobytsch. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurde er von Deutschland besetzt und in den Distrikt Galizien eingegliedert und verblieb hier bis zur Rückeroberung durch die Rote Armee im Sommer 1944. 1944 kam die Stadt dann endgültig zur Sowjetunion, dort wurde sie Teil der Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. Bis 1962 verblieb der Ort Rajonshauptstadt, danach kam er zum Rajon Sambir.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • H. W. Katz, österreichischer Schriftsteller
  • Aleksander Fredro, polnischer Dramatiker, bedeutendster Komödienautor Polens (begraben in Rudky)


Weblinks[Bearbeiten]