Rudolf Bendemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rudolf Christian Eugen Bendemann (* 11. November 1851 in Dresden; † 3. Mai 1884 in Pegli (heute Genua)) war ein deutscher Historienmaler.

Leben[Bearbeiten]

Bendemann war der Sohn des Historienmalers Eduard Bendemann und dessen Ehefrau Lida Schadow (1821–1895), der Tochter des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Der Admiral Felix von Bendemann war sein Bruder.

Seinen ersten künstlerischen Unterricht bekam Bendemann durch seinen Vater. Später wurde er Schüler an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend arbeitete er im Atelier seines Vaters und wurde auch dessen Assistent.

Zwischen 1877 und 1879 lebte und wirkte Bendemann in München und ließ sich danach wieder in Düsseldorf nieder. Eines seiner ersten Werke war eine Szene aus Esaias Tegnérs Frithjofssage. In Gemeinschaftsarbeit mit Wilhelm Beckmann, Ernst und Fritz Roeber war Bendemann unter Leitung seines Vaters an der Ausschmückung mehrerer Säle der Nationalgalerie Berlin beteiligt.

Aus gesundheitlichen Gründen reiste Bendemann immer öfter in den Süden; meistens nach Italien, aber auch nach Ägypten. Dort kam er dann von der Genre- und Historienmalerei zur Orientmalerei. Am 3. Mai 1884 starb Rudolf Bendemann im Alter von 32 Jahren in Pegli bei Genua.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Frithjof und Ingeborg als Kinder (1874)
  • Nymphe (1877)
  • Bestattung Frauenlobs in Meissen (1879)
  • Lautenspieler (1879)
  • Ausgang einer Moschee in Kiro (1882)