Rudolf Heinz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt den Philosophen Rudolf Heinz. Für den Geologen siehe Rudolf Heinz (Geologe)

Rudolf Heinz (* 6. Februar 1937 in Perl, Saarland) ist ein deutscher Philosoph, Psychoanalytiker und Musikwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Rudolf Heinz studierte Philosophie, Theologie, Germanistik und Musikwissenschaften in Saarbrücken, Frankfurt am Main und Paris. Es folgte eine Psychoanalytische Ausbildung. Er war Professor für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Wechselverhältnis von Philosophie und Psychopathologie.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Autor
  • Psychoanalyse und Kantianismus. Königshausen und Neumann, Würzburg 1981.
  • Taumel und Totenstarre. Vorlesungen zur Philosophie und Ökonomie. Tende, Münster 1989.
  • Oedipus complex. Zur Genealogie von Gedächtnis. Passagen, Wien 1991.
  • Zerstreuungen. Aufsätze, Vorträge, Interviews zur Pathognostik. Passagen, Wien 1993.
  • Der reine Terror. Gewalt von rechts. Gemeinsam mit Eckhard Hammel und Jean Baudrillard. In: Passagen Heft 9, Passagen, Wien 1993.
  • Logik und Inzest. Revue der Pathognostik. Vol. I–III. Passagen, Wien 1997.
  • Lectiones pathognosticae. Institutionen einer Art kritischer Psychoanalyse. Psychoanalyse & Philosophie, Düsseldorf 1999.
  • Traum-Traum 1999. Zum Zentenarium der Traumdeutung Sigmund Freuds. Mit Beiträgen von Christoph Weismüller, Passagen, Wien 1999.
  • Revival 2. Szenen einer Nicht-Karriere in der Düsseldorfer Philosophie. Die blaue Eule, Essen 2002.
  • Pathognostische Studien VIII: Importune Philosophie-Regresse auf die Psychoanalyse. Die blaue Eule, Essen 2003.
Herausgeber
  • Schizo-Schleichwege. Beiträge zum Anti-Ödipus. Gemeinsam mit Georg Christoph Tholen. Impuls, Bremen 1984.
  • Wahnwelten im Zusammenstoß. Die Psychose als Spiegel der Zeit. Gemeinsam mit Dietmar Kamper und Ulrich Sonnemann. Akademie, Berlin 1993.
  • Traumdeutung. Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie. Gemeinsam mit W. Tress. Passagen, Wien 2001.

Weblinks[Bearbeiten]