Rudolf Kinsky von Wchinitz und Tettau

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Rudolf Fürst Kinsky, Lithographie von Joseph Kriehuber.

Rudolf Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau (* 30. März 1802 in Prag; † 27. Januar 1836 in Linz) war ein böhmischer Adliger.

Biografie[Bearbeiten]

Ältester Sohn von Ferdinand Fürst Kinsky aus der Ehe mit Karolina Maria Freiin von Kerpen. Er heiratete am 12. Mai 1825 in Prag die Gräfin Wilhelmine Elisabeth von Colloredo-Mannsfeld (* 20. Juli 1804; † 3. Dezember 1871).

Er war der 6. Fürst in direkter Folge und Vater von Ferdinand Bonaventura Fürst Kinsky. Unter anderem war er Besitzer des Chotzener Schlosses von 1824 bis 1836. Er ließ in der Böhmischen Schweiz rund um Dittersbach die Felsenwelt zugänglich machen. Deshalb wurde auch der Rudolfstein nach ihm benannt. Die Familie residierte u. a. im Kinsky-Palast auf dem Altstädter Ring in Prag.

Von 1834 bis zu seinem Tod am 27. Jänner 1836 war er Präsident der Landesregierung der Kronlandes Österreich ob der Enns.

Literatur[Bearbeiten]