Rudolf Kippenhahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rudolf Kippenhahn (* 24. Mai 1926 in Bärringen, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Astrophysiker und Wissenschaftsautor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Rudolf Kippenhahn erkrankte im Alter von zwei Jahren an Kinderlähmung und ist seither behindert. Nach dem Abitur 1945 studierte er in Erlangen Physik und Mathematik; 1951 promovierte er dort in Mathematik. Bereits während seiner Schulzeit interessierte er sich für Astronomie und besuchte häufig die Sternwarte in Sonneberg. Von 1951 bis 1957 führte ihn dann seine erste Anstellung an die Bamberger Remeis-Sternwarte. 1958 habilitierte er sich, 1963 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik. Von 1965 bis 1975 war er Professor für Astronomie und Astrophysik in Göttingen, von 1975 bis 1991 Direktor des Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching bei München. Seit 1991 ist er als freier Schriftsteller in Göttingen tätig. Er hat zahlreiche erfolgreiche populärwissenschaftliche Bücher über Astronomie und andere Themen wie Kryptologie und Atomphysik veröffentlicht.

Seit 1970 ist er Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, seit 1972 der Leopoldina. Im Jahre 2005 ehrte ihn die Royal Astronomical Society mit der Eddington-Medaille für seine wissenschaftlichen Verdienste in der Berechnung des Sternaufbaus und der Sternentwicklung.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Fachwerke

  • R. Kippenhahn, A. Weigert, Stellar Structure and Evolution, (Springer-Verlag, Berlin, 1990). ISBN 3540580131, ISBN 0387580131, ADS
  • C. Moellenhoff, R. Kippenhahn, Elementare Plasmaphysik, (Bibliographisches Institut, Mannheim, 1975). ISBN 341101489X, ADS

[Bearbeiten] Populärwissenschaftliche Werke

  • Eins, zwei, drei...unendlich, 2007
  • Kippenhahns Sternstunden, 2006
  • Kosmologie für die Westentasche, 2003
  • Das Geheimnis des großen Bären, 2003
  • Streng geheim!, 2002
  • Amor und der Abstand zur Sonne, 2001
  • Verschlüsselte Botschaften, 1997
  • Atom, 1994
  • Abenteuer Weltall, 1991
  • Der Stern, von dem wir leben, 1990
  • Unheimliche Welten, 1987
  • Licht vom Rande der Welt, 1984
  • 100 Milliarden Sonnen, 1980, ISBN 3-492-10343-X
  • Schwarze Sonne, roter Mond, 1999, ISBN 3-421-02775-7

[Bearbeiten] Quellen

  1. Träger des Bruno-H.-Bürgel-Preises der Astronomischen Gesellschaft
  2. Auszeichnungen und Ehrungen durch die Astronomische Gesellschaft

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen