Rudolf Metzmacher

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Rudolf Metzmacher (* 9. Juni 1906 in Schwerin; † 20. Januar 2004 in Hannover) war ein deutscher Cellist.

Leben[Bearbeiten]

Metzmacher erhielt ersten Musikunterricht von seinen Eltern und studierte 1924 bis 1927 bei Julius Klengel am Leipziger Konservatorium und anschließend bei Hans Münch-Holland. Weitere Anregungen erhielt er von Diran Alexianin und Hugo Becker.

Seine erste Stelle erhielt er am Städtischen Orchester in Stettin. 1930 wurde er erster Solocellist der Münchner Philharmoniker, 1934 erster Solocellist bei den Hamburger Philharmonikern. Ferner spielte er regelmäßig im Bayreuther Festspielorchester.

Seine besondere Liebe galt der Kammermusik. Er spielte die Solosuiten von Johann Sebastian Bach, Max Reger, gab Sonatenabende mit Klavier und war Cellist im Strossquartett, das durch Schallplattenaufnahmen und Tourneen in Europa, Asien und Afrika internationale Berühmtheit erlangte. Sein geradliniger und immer dem Werk verpflichteter Stil verschaffte ihm große Anerkennung.

1938 wurde er als Professor an die neugegründete Musikhochschule Frankfurt berufen. Es folgte nach 1951 eine Lehrtätigkeit als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, die er bis weit nach seiner Emeritierung 1971 ausübte. Weitere Lehraufträge erhielt er an der Musikhochschule Lübeck und an der Staatsmusikschule Braunschweig.

Sein Sohn Ingo Metzmacher wurde Dirigent.

Weblinks[Bearbeiten]