Rudolf Veiel

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Rudolf Veiel (1940)

Rudolf Veiel (* 10. Dezember 1883 in Stuttgart; † 19. März 1956 ebenda) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Panzertruppe im Zweiten Weltkrieg.

Militärisches Leben[Bearbeiten]

Veiel trat am 4. April 1904 in das Ulanen-Regiment „König Karl“ (1. Württembergisches) Nr. 19 ein. Im Ersten Weltkrieg wurde er mit dem Württembergischen Reserve-Dragoner-Regiment an der Westfront eingesetzt. Am 24. Dezember 1914 erfolgte seine Beförderung zum Rittmeister.

1919 gehörte er zu einem Freikorps, das gegen die Münchner Räterepublik eingesetzt wurde. Anschließend wurde er in die Reichswehr übernommen und in verschiedenen Kavallerieeinheiten eingesetzt. Er war unter anderem Chef der 2. Eskadron in Torgau und kam als Major (seit 1. Februar 1927) in den Stab der 3. Kavallerie-Division nach Weimar. 1932 wurde er als Oberstleutnant Kommandeur des 18. Reiter-Regiments in Stuttgart-Cannstatt.

Nach Machtübernahme der Nationalsozialisten stieg Veil innerhalb der Armee weiter auf. Ende 1933 wurde zum Oberst, 1937 zum Generalmajor und 1938 zum Generalleutnant befördert. 1935 wurde er Kommandeur der 2. Schützen-Brigade, die zur neu aufgestellten 2. Panzer-Division gehörte. 1938 wurde er zum Kommandeur der Division ernannt und blieb es zum Februar 1942. In diesem Zeitraum führte er die Division im Polen-, West- und Balkanfeldzug und im Krieg gegen die Sowjetunion.

Von Februar bis Mai 1942 führte er das XXXXVIII. Armeekorps (motorisiert) und wurde zum General der Panzertruppe befördert. Sein Korps kämpfte in dieser Zeit bei Kursk.

Anschließend war er kurzfristig in die Führerreserve versetzt, bevor er im September 1942 zum Kommandierenden General des Auffrischungsstabs Mitte ernannt wurde. Im Juni 1943 war er wieder kurzfristig in der Führerreserve, bevor er im September 1943 Befehlshaber des Wehrkreises V (Stuttgart) wurde.

Da er verdächtigt wurde, in das Attentat vom 20. Juli 1944 verwickelt zu sein, wurde er am 21. Juli abgelöst und in die Führerreserve versetzt, in der er bis Kriegsende blieb. Er geriet in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 12. Mai 1947 entlassen wurde.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Hrsg.: Reichswehrministerium. Mittler & Sohn Verlag. Berlin 1930. S. 122.
  2. Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945. Scherzers Militaer-Verlag. Ranis/Jena 2007. ISBN 978-3-938845-17-2. S. 756.