Rudolf Weinmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen österreichischen Tischtennisspieler siehe Rudolf Weinmann (Tischtennisspieler).

Rudolf Weinmann (* 1915 in Berlin; † 7. Oktober 2004 in Buenos Aires) war ein deutscher politischer Aktivist.

Bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er in der kommunistischen Jugend Berlins aktiv. Im September des gleichen Jahres wurde er verhaftet und gefoltert.

Ihm gelang darauf die Flucht in die Niederlande. Nach einer Berufsausbildung emigrierte er nach Argentinien, wo er dem Verein Vorwärts beitrat. Weinmann gründete die Zeitung Volksblatt, die er nach dem Verbot im Untergrund weiter veröffentlichte.

Von 1941 bis 1945 war er Sekretär der deutschen Parteigruppe der Kommunistischen Partei Argentiniens.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Kießling: Alemania Libre in Mexiko, Berlin (Akademie-Verlag) 1974, Bd. 1 Ein Beitrag zur Geschichte des antifaschistischen Exils (1941-1946), S. 157-158, 191f., 299 Anm. 18