Rudolph Chimelli

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Rudolph Maximilian Chimelli (* 1928 in München) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Chimelli studierte zunächst Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre. 1964 ging er als Korrespondent nach Beirut, von wo er acht Jahre lang über die arabische Welt berichtete. 1972 wechselte er nach Moskau und war von 1979 bis 1998 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Paris. Er gilt auch als Fachmann für den Iran.[1][2]

Für seine Reportagen, die er wiederholt in Buchform veröffentlichte, wurde er mehrfach ausgezeichnet. 1986 erkannte ihm der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger den Theodor-Wolff-Preis zu.[3] 1992 erhielt er den Joseph-Roth-Preis. 2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 9mal Moskau, München (Piper) 1987.
  • Matrioschka, Zürich (Stiftung Vontobel) 1991.
  • Islamismus, Zürich (Stiftung Vontobel) 1993.
  • Die Revolution mehrt ihre Kinder. Iranische Notizen, Wien (Picus) 2000.
  • Das Abendland Arabiens. Maghrebinische Verknüpfungen, Wien (Picus) 2002.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kommentar auf sueddeutsche.de vom 28. Dezember 2011, abgerufen am 28. Dezember 2011
  2. Interview von Sonja Ernst mit Chimelli auf der Seite der Bundeszentrale für Politische Bildung, 10. Juni 2010, abgerufen am 28. Dezember 2011
  3. Seite des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, abgerufen am 2. Mai 2011