Rueun
| Rueun | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Graubünden (GR) |
| Bezirk: | Surselva |
| Kreis: | Ruis |
| BFS-Nr.: | 3614 |
| Postleitzahl: | 7156 |
| Koordinaten: | 730742 / 18231646.7791869.150729788Koordinaten: 46° 46′ 45″ N, 9° 9′ 3″ O; CH1903: 730742 / 182316 |
| Höhe: | 788 m ü. M. |
| Fläche: | 11.58 km² |
| Einwohner: | 414 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 36 Einw. pro km² |
| Website: | www.rueun.ch |
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Rueun |
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| Karte | |
Rueun (
[ʁu̯ɛʊ̯n]?/i, deutsch und offiziell bis 1943 Ruis) ist eine politische Gemeinde im Kreis Ruis im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Rot das goldene (gelbe) Brustbild des Heiligen Andreas (Apostel) mit silbernem Nimbus, vor sich ein naturfarbenes Andreaskreuz haltend
Das Wappenmotiv des Heiligen Andreas wurde schon auf einer Fahne als auch in einem Siegel verwendet. Es verweist auf die Beziehung der Pfarrei der Andreaskirche zum Kloster Disentis.
Herkunft des Namens [Bearbeiten]
Die Gemeinde Ruis ist um 765 erstmals als Ruane im Testament von Bischof Tello erwähnt. Der Name stammt vom Lateinischen rova ab, was Erdrutsch bedeutet. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den Schuttkegel des Dorfbaches, an dem das Dorf gegründet wurde.
Geographie [Bearbeiten]
Die Gemeinde umfasst Gebiete links und rechts des Vorderrheins. Auf der rechten Seite liegt unbesiedeltes Waldgebiet. Am linken Ufer reicht der Ort vom Talboden (San Clau, 739 m ü. M.) bis hinauf zum Fil da Rueun (2351 m). Das Dorf selber liegt auf einer Terrasse oberhalb des Talbodens. Zur Gemeinde gehören zahlreiche Maiensässe. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1158 ha sind 533 landwirtschaftlich nutzbar. 506 ha sind von Wald und Gehölz bedeckt. Das restliche Gemeindeareal umfasst 68 ha unproduktive Fläche (Gebirge) und 51 ha Siedlungsfläche.
Polenweg [Bearbeiten]
In der Nähe des Bahnhofs überspannt seit 1840 die Punt da Rueun den Vorderrhein. Sie führt auf der anderen Seite des Flusses auf den Polenweg, der von Ilanz nach Tavanasa führt. Er wurde zwischen 1940 und 1945 von internierten polnischen Soldaten erbaut. Erinnerungstafeln und ein Bildstock am westlichen Ende des Plaun grond erinnert daran.
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Polenweg bei der Punt da Rueun
Kirchen [Bearbeiten]
Pfarrkirche ist die katholische Kirche St. Andreas, die erstmals 840 erwähnt wird. Daneben stehen in Rueun vier Kapellen: St. Nikolaus unterhalb des Dorfes, St. Franziskus und St. Antonius von Padua beide an der Strasse nach Pigniu und St. Maria Magdalena am östlichen Ende des Dorfes vor Schnaus.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bevölkerung [Bearbeiten]
Von den Ende 2004 431 Bewohnern waren 400 Schweizer Staatsangehörige.
Literatur [Bearbeiten]
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5
Weblinks [Bearbeiten]
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Commons: Rueun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Rueun
- Rueun im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
