Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rugby-Union-
Weltmeisterschaft 2011
Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2011 Logo.svg
Gastgeber NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Eröffnung 9. September 2011
Endspiel 23. Oktober 2011
Nationen 20
Spiele 48
Weltmeister NeuseelandNeuseeland Neuseeland

Die 7. Rugby-Union-Weltmeisterschaft fand vom 9. September bis 23. Oktober 2011 in Neuseeland statt. Weltmeister wurden die neuseeländischen All Blacks, die sich im Finale mit 8:7 gegen Frankreich durchsetzten und somit zum zweiten Mal nach der Weltmeisterschaft 1987 den Webb Ellis Cup in Empfang nehmen konnten.

An einer Sitzung des International Rugby Board (IRB) in Dublin war Neuseeland am 17. November 2005 als Austragungsland bestimmt worden, das sich dabei gegen Japan und Südafrika durchsetzte. Die Durchführung der Weltmeisterschaft verursachte Kosten von 310 Millionen NZD (ca. 170 Millionen Euro). Erwartet wurden Einnahmen von 280 Millionen NZD (ca. 154 Millionen Euro), wobei die neuseeländische Regierung und die New Zealand Rugby Union den Fehlbetrag übernahmen.[1] Das Datum des Endspiels war so gewählt worden, dass er mit dem nachfolgenden Labour Day am 24. Oktober zusammenfällt und sich dadurch ein verlängertes Wochenende ergab.[2] Die Rugby-Union-WM 2011 war die bisher größte Sportveranstaltung in Neuseeland. So vermutete man, dass bis zu 95.000 Besucher aus Übersee anreisten.[3]

Qualifikation zur Endrunde[Bearbeiten]

Neben Gastgeber Neuseeland, das sich auch sportlich durch das Erreichen des Viertelfinales der Weltmeisterschaft 2007 für die Endrunde qualifiziert hatte, waren die sieben weiteren Viertelfinalteilnehmer der letzten WM-Endrunde sowie die vier Drittplatzierten der Vorrunde für das Turnier qualifiziert. Damit waren noch acht Plätze für das insgesamt 20 Nationen umfassende Turnier in der Qualifikation zu vergeben.

Durch einen Sieg über die Vereinigten Staaten am 11. Juli 2009 qualifizierte sich Kanada als erste Mannschaft für das WM-Turnier.[4] Eine Woche darauf gelang Samoa nach dem zweiten Sieg über Papua-Neuguinea ebenfalls die Qualifikation.[5] Die Vereinigten Staaten qualifizierten sich im November 2009 mit zwei Siegen über Uruguay.[6] Namibia sicherte sich durch zwei Erfolge über Tunesien die WM-Teilnahme.[7] Ebenfalls die Qualifikation schafften Georgien, Japan, Rumänien und zum ersten Mal überhaupt Russland.

Die Setzreihenfolge der zwölf automatisch qualifizierten Mannschaften wurde erstmals durch die IRB-Weltrangliste festgelegt.[8] In jede Gruppe wurde jeweils eine Mannschaft pro Topf gelost.[9][10]

Modus[Bearbeiten]

Der Modus sah 20 Nationalmannschaften vor, die anfangs in Gruppen- und danach in Ausscheidungsspielen gegeneinander antreten. Insgesamt wurden 48 Spiele ausgetragen. Der IRB hatte zunächst erwogen, das Teilnehmerfeld wie zuletzt 1995 auf 16 Mannschaften (und somit 32 Spiele) zu reduzieren. Im November fiel jedoch die Entscheidung für 20 Teams. Die Vertreter des IRB befanden, dass gerade viele der anfangs als „Lückenfüller“ betrachteten Teams bei der WM 2007 die meiste Begeisterung bei den Zuschauern ausgelöst hatten und viele Spiele doch nicht so klar ausgegangen waren wie befürchtet.[11]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (Gastgeber)
FrankreichFrankreich Frankreich
TongaTonga Tonga
KanadaKanada Kanada
JapanJapan Japan
ArgentinienArgentinien Argentinien
EnglandEngland England
SchottlandSchottland Schottland
GeorgienGeorgien Georgien
RumänienRumänien Rumänien
AustralienAustralien Australien
IrlandIrland Irland
ItalienItalien Italien
RusslandRussland Russland
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
SudafrikaSüdafrika Südafrika (Titelverteidiger)
Wales Wales
FidschiFidschi Fidschi
SamoaSamoa Samoa
NamibiaNamibia Namibia

Austragungsorte[Bearbeiten]

Nur 1995 (Südafrika) und 2003 (Australien) fanden die Weltmeisterschaften zuvor in einem einzelnen Land statt. Während 1987 Australien und Neuseeland zusammen die erste Weltmeisterschaft austrugen, hatten die nominellen Gastgeberländer England (1991) und Wales (1999) aus strukturellen und organisatorischen Gründen Vereinbarungen getroffen, um mehrere Spiele in den übrigen so genannten Five Nations auszutragen. Dies war bei der Austragung 2007 in Frankreich auch der Fall. Bei der WM 2011 wurden hingegen alle Spiele im Gastgeberland ausgetragen.

Der Eden Park in Auckland mit einer Kapazität von 60.000 Zuschauern war Austragungsort des Finals, des Spiels um Platz drei, der beiden Halbfinals, zweier Viertelfinals sowie von fünf Vorrundenspielen.[12] Acht Spiele fanden in Wellington statt, je vier in Dunedin und North Shore City, je drei in Hamilton, Invercargill, Nelson, New Plymouth und Rotorua, je zwei in Napier, Palmerston North und Whangarei. Aufgrund der Schäden, die das Christchurch-Erdbeben vom 22. Februar 2011 am AMI Stadium verursachte, gab der zuständige Minister Murray McCully am 16. März bekannt, dass in Christchurch, der zweitgrößten Stadt des Landes, keine Spiele stattfinden würden. Ursprünglich waren dort fünf Vorrundenspiele und zwei Viertelfinals vorgesehen.[13]

Sponsoring[Bearbeiten]

Am 26. September 2008 stellte der IRB den ersten sogenannten Worldwide Partner der Weltmeisterschaft vor. Emirates Airline war bereits 2007 Sponsor der WM sowie anderer Rugby-Union-Wettbewerbe gewesen.[14] Als zweiter Hauptsponsor des Turniers wurde MasterCard bekanntgegeben.[15] Das offizielle Bier der WM wird von Heineken produziert. Der Konzern war bereits Sponsor des vorhergehenden WM-Turniers und ist Namensträger des europäischen Vereinswettbewerbs Heineken Cup.[16] Die Übertragungsrechte für alle 48 Spiele erhielt Sky Television New Zealand.[17]

Offizielle[Bearbeiten]

Am 8. April 2011 gab der IRB die Namen der Offiziellen bekannt. Insgesamt wurden zehn Schiedsrichter und elf Assistenten bestimmt. Zwei der Assistenten können falls notwendig als Ersatzschiedsrichter einspringen.[18]

Schiedsrichter
Land Name
AustralienAustralien Australien Steve Walsh
EnglandEngland England Wayne Barnes
EnglandEngland England Dave Pearson
FrankreichFrankreich Frankreich Romain Poite
Irland Irland George Clancy
Irland Irland Alain Rolland
NeuseelandNeuseeland Neuseeland Bryce Lawrence
SudafrikaSüdafrika Südafrika Craig Joubert
SudafrikaSüdafrika Südafrika Jonathan Kaplan
WalesWales Wales Nigel Owens
Assistenten
Land Name
AustralienAustralien Australien Matt Goddard
EnglandEngland England Graham Hughes
EnglandEngland England Stuart Terheege
FrankreichFrankreich Frankreich Jérôme Garcès
Irland Irland Simon McDowell
ItalienItalien Italien Carlo Damasco
ItalienItalien Italien Giulio De Santis
NeuseelandNeuseeland Neuseeland Vinny Munro
NeuseelandNeuseeland Neuseeland Chris Pollock
SudafrikaSüdafrika Südafrika Shaun Veldsman
WalesWales Wales Tim Hayes

Turnierregeln[Bearbeiten]

Es gab vier Vorrundengruppen mit jeweils fünf Teilnehmern. Innerhalb jeder Gruppe spielten die Mannschaften je einmal gegeneinander. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 und 2 qualifizierten sich für das Viertelfinale. Die drittplatzierten Mannschaften sicherten sich die Teilnahmeberechtigung an der WM 2015.

Die Punkteverteilung in der Vorrunde erfolgte nach folgendem Bonuspunktesystem:

  • 4 Punkte bei einem Sieg
  • 2 Punkte bei einem Unentschieden
  • 0 Punkte bei einer Niederlage (vor möglichen Bonuspunkten)
  • 1 Bonuspunkt für vier oder mehr Versuche, unabhängig vom Endstand
  • 1 Bonuspunkt bei einer Niederlage mit sieben oder weniger Spielpunkten Unterschied

Bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Mannschaften wurde die bessere Tabellenposition nacheinander nach folgenden Kriterien ermittelt:

  1. Sieger der Direktbegegnung
  2. Bessere Differenz bei den Spielpunkten
  3. Bessere Differenz bei den Versuchen
  4. Höhere Anzahl der Spielpunkte
  5. Höhere Anzahl der Versuche
  6. Bessere Platzierung in der IRB-Weltrangliste

Die Finalrunde begann mit den Viertelfinalspielen. Jedes Spiel musste zwingend mit einem Sieg enden. Stand es in einer Begegnung nach der regulären Spielzeit von 80 Minuten unentschieden, folgte eine Verlängerung von 2 x 10 Minuten. War noch immer kein Sieger ermittelt, gab es eine weitere Verlängerung von zehn Minuten Dauer mit Sudden Death. Wenn auch nach insgesamt 110 Minuten immer noch kein Sieger feststand, wurde der Sieger in einem Dropkickschießen bestimmt.

Vorrunde[Bearbeiten]

  • für Viertelfinale und WM 2015 qualifiziert
  • für WM 2015 qualifiziert

Gruppe A[Bearbeiten]

Frankreich–Tonga (14:19)

Gastgeber Neuseeland sicherte sich überlegen den Gruppensieg. Gegen Kanada und Japan gelangen den All Blacks deutliche Siege mit 64 bzw. 76 Punkten Unterschied. Etwas weniger deutlich fiel der Sieg im Eröffnungsspiel gegen Tonga aus. Mühelos gelang gegen Frankreich die Revanche für die Niederlage im Viertelfinale von 2007.

Mäßige Leistungen in der Vorrunde zeigten die Franzosen. Auf Siege gegen Japan und Kanada folgte die Niederlage im Spitzenspiel gegen Neuseeland. Als eine der größten Überraschungen in der WM-Geschichte ist die Niederlage gegen den pazifischen Inselstaat Tonga zu werten. Trotz zweier Niederlagen konnten sich die Franzosen knapp für das Viertelfinale qualifizieren.

Den Tonganern gelang mit dem Sieg gegen Frankreich einer ihrer bedeutendsten Erfolge überhaupt. Gleichwohl verpassten sie die Qualifikation für die Finalrunde, dies aufgrund einer eher unerwarteten Niederlage gegen Kanada.

Nicht in die Entscheidung um den Gruppensieg eingreifen konnten wie erwartet Kanada und Japan, die in der direkten Begegnung das einzige Unentschieden dieser WM herausspielten.

Team Spiele Siege Unent. Ndlg. Vers. Spiel-
punkte
Diff. Bonus-
punkte
Tabellen-
punkte
1. NeuseelandNeuseeland Neuseeland 4 4 0 0 36 240:049 +191 4 20
2. FrankreichFrankreich Frankreich 4 2 0 2 13 124:096 +28 3 11
3. TongaTonga Tonga 4 2 0 2 7 080:098 −18 1 9
4. KanadaKanada Kanada 4 1 1 2 9 082:168 −86 0 6
5. JapanJapan Japan 4 0 1 3 8 069:184 −115 0 2
9. September 2011
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 41 : 10 TongaTonga Tonga Eden Park, Auckland

10. September 2011
FrankreichFrankreich Frankreich 47 : 21 JapanJapan Japan North Harbour Stadium, North Shore City

14. September 2011
TongaTonga Tonga 20 : 25 KanadaKanada Kanada Okara Park, Whangarei

16. September 2011
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 83 : 7 JapanJapan Japan Waikato Stadium, Hamilton

18. September 2011
FrankreichFrankreich Frankreich 46 : 19 KanadaKanada Kanada McLean Park, Napier

21. September 2011
TongaTonga Tonga 31 : 18 JapanJapan Japan Okara Park, Whangarei

24. September 2011
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 37 : 17 FrankreichFrankreich Frankreich Eden Park, Auckland

27. September 2011
KanadaKanada Kanada 23 : 23 JapanJapan Japan McLean Park, Napier

1. Oktober 2011
FrankreichFrankreich Frankreich 14 : 19 TongaTonga Tonga Westpac Stadium, Wellington

2. Oktober 2011
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 79 : 15 KanadaKanada Kanada Westpac Stadium, Wellington

Gruppe B[Bearbeiten]

Argentinien–England (9:13)

Vizeweltmeister England sicherte sich mit vier Erfolgen zwar den Gruppensieg, trat aber insgesamt wenig überzeugend auf. Während die Siege gegen Georgien und Rumänien relativ deutlich ausfielen, konnte Argentinien nur äußerst knapp bezwungen werden. Im letzten Gruppenspiel gegen Schottland drohte sogar das Ausscheiden aus dem Turnier; erst in den letzten Spielminuten gingen die Engländer knapp in Führung, bei einer Niederlage wären sie nur Gruppendritte geworden.

Argentinien, Dritter der WM 2007, qualifizierte sich nur mit viel Glück für die Finalrunde. Den Pumas gelangen relativ mühelose Siege gegen Rumänien und Georgien. Die zwei übrigen Spiele hingegen waren hart umkämpft. Während gegen England eine knappe Niederlage mit vier Punkten Unterschied resultierte, siegte Argentinien gegen Schottland mit nur einem Punkt Unterschied.

Schottland begann mit zwei mühsam errungenen Siegen gegen die Außenseiter Rumänien und Georgien. Im dritten Spiel gegen Argentinien folgte eine äußerst knappe Niederlage. Um sich für die Finalrunde zu qualifizieren, hätten die Schotten im letzten Spiel England schlagen müssen. Bis zur 78. Minute führten sie gegen den Erzrivalen, gaben dann jedoch den Sieg und somit die Qualifikation preis.

Georgien setzte sich im Duell der beiden schwächsten Teams gegen Rumänien durch und bereitete Schottland erhebliche Mühe. Die Rumänen konnten im Startspiel gegen Schottland bis kurz vor Schluss auf ein Unentschieden hoffen; die drei übrigen Partien gingen deutlicher verloren.

Team Spiele Siege Unent. Ndlg. Vers. Spiel-
punkte
Diff. Bonus-
punkte
Tabellen-
punkte
1. EnglandEngland England 4 4 0 0 18 137:034 +103 2 18
2. ArgentinienArgentinien Argentinien 4 3 0 1 10 090:040 +50 2 14
3. SchottlandSchottland Schottland 4 2 0 2 4 073:059 +14 3 11
4. GeorgienGeorgien Georgien 4 1 0 3 3 048:090 −42 0 4
5. RumänienRumänien Rumänien 4 0 0 4 3 044:169 −125 0 0
10. September 2011
SchottlandSchottland Schottland 34 : 24 RumänienRumänien Rumänien Rugby Park Stadium, Invercargill

10. September 2011
ArgentinienArgentinien Argentinien 9 : 13 EnglandEngland England Forsyth Barr Stadium, Dunedin

14. September 2011
SchottlandSchottland Schottland 15 : 6 GeorgienGeorgien Georgien Rugby Park Stadium, Invercargill

17. September 2011
ArgentinienArgentinien Argentinien 43 : 8 RumänienRumänien Rumänien Rugby Park Stadium, Invercargill

18. September 2011
EnglandEngland England 41 : 10 GeorgienGeorgien Georgien Forsyth Barr Stadium, Dunedin

24. September 2011
EnglandEngland England 67 : 3 RumänienRumänien Rumänien Forsyth Barr Stadium, Dunedin

25. September 2011
ArgentinienArgentinien Argentinien 13 : 12 SchottlandSchottland Schottland Westpac Stadium, Wellington

28. September 2011
GeorgienGeorgien Georgien 25 : 9 RumänienRumänien Rumänien Arena Manawatu, Palmerston North

1. Oktober 2011
EnglandEngland England 16 : 12 SchottlandSchottland Schottland Eden Park, Auckland

2. Oktober 2011
ArgentinienArgentinien Argentinien 25 : 7 GeorgienGeorgien Georgien Arena Manawatu, Palmerston North

Gruppe C[Bearbeiten]

Australien–Irland (6:15)

Unerwartet entschied Irland diese Gruppe für sich. Die Iren konnten gegen die favorisierten Australier einen seltenen Erfolg feiern und diese auf den zweiten Platz verweisen. Auf die Viertelfinalpaarungen hatte das Ergebnis den Effekt, dass in beiden Tableauhälften ausschließlich Teams der gleichen Hemisphäre zu finden waren. Während der Sieg gegen die USA relativ knapp ausfiel, hatten die Iren gegen Russland und Italien keine Mühe.

Australien begann mit einem standesgemäßen Sieg über Italien, verlor aber entgegen vielen Prognosen das Spitzenspiel der Gruppe gegen Irland. Mit zwei deutlichen Siegen über die USA und Russland sicherten sich die Wallabies den zweiten Gruppenplatz.

Auch bei der siebten WM-Teilnahme gelang es den Italienern nicht, sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Sowohl gegen Australien als auch gegen Irland konnten sie zwar in der ersten Hälfte das Spiel ausgeglichen gestalten, brachen dann aber in der zweiten Hälfte ein. Die beiden Siege gegen die USA und Russland blieben letztlich ohne Auswirkungen.

Im direkten Duell der beiden schwächsten Teams der Gruppe setzten sich die Amerikaner knapp gegen die Russen durch. Ansonsten resultierten zum Teil deutliche Niederlagen.

Team Spiele Siege Unent. Ndlg. Vers. Spiel-
punkte
Diff. Bonus-
punkte
Tabellen-
punkte
1. IrlandIrland Irland 4 4 0 0 15 135:034 +101 1 17
2. AustralienAustralien Australien 4 3 0 1 25 173:048 +125 3 15
3. ItalienItalien Italien 4 2 0 2 13 092:095 −3 2 10
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4 1 0 3 4 038:122 −84 0 4
5. RusslandRussland Russland 4 0 0 4 8 057:196 −139 1 1
11. September 2011
AustralienAustralien Australien 32 : 6 ItalienItalien Italien North Harbour Stadium, North Shore City

11. September 2011
IrlandIrland Irland 22 : 10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Yarrow Stadium, New Plymouth

15. September 2011
RusslandRussland Russland 6 : 13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Yarrow Stadium, New Plymouth

17. September 2011
AustralienAustralien Australien 6 : 15 IrlandIrland Irland Eden Park, Auckland

20. September 2011
ItalienItalien Italien 53 : 17 RusslandRussland Russland Trafalgar Park, Nelson

23. September 2011
AustralienAustralien Australien 67 : 5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Westpac Stadium, Wellington

25. September 2011
IrlandIrland Irland 62 : 12 RusslandRussland Russland Rotorua International Stadium, Rotorua

27. September 2011
ItalienItalien Italien 27 : 10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Trafalgar Park, Nelson

1. Oktober 2011
AustralienAustralien Australien 68 : 22 RusslandRussland Russland Trafalgar Park, Nelson

2. Oktober 2011
IrlandIrland Irland 36 : 6 ItalienItalien Italien Forsyth Barr Stadium, Dunedin

Gruppe D[Bearbeiten]

Wales–Samoa (17:10)

Der amtierende Weltmeister Südafrika vermochte Wales im Spitzenspiel der Gruppe mit nur einem Punkt Unterschied zu schlagen. Gegen Fidschi und insbesondere gegen den Nachbarn Namibia resultierten zwei deutliche Siege. Deutlich mehr Mühe hatten die Springboks jedoch in ihrem letzten Spiel gegen Samoa.

Wales gelang mit einem 16:17 im ersten Spiel gegen Südafrika beinahe eine kleinere Überraschung. Während der Sieg gegen Samoa eher knapp ausfiel, erwiesen sich die Waliser gegen Namibia und Fidschi als deutlich überlegen. Dadurch sicherten sie sich den zweiten Gruppenplatz.

Den Samoanern gelangen zwei deutliche Siege gegen Fidschi und Namibia. In ausgeglichenen Partien gegen Südafrika und Wales verpassten sie jedoch die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Fidschi, das sich vor vier Jahren noch für das Viertelfinale qualifiziert hatte, enttäuschte. Nur gegen den Außenseiter Namibia gelang ein Sieg, den dritten Gruppenrang und damit die direkte Qualifikation für die WM 2015 verpassten die Fidschianer. Namibia erwies sich wie erwartet als das schwächste Team der WM und verlor alle vier Spiele deutlich.

Team Spiele Siege Unent. Ndlg. Vers. Spiel-
punkte
Diff. Bonus-
punkte
Tabellen-
punkte
1. SudafrikaSüdafrika Südafrika 4 4 0 0 21 166:024 +142 2 18
2. Wales Wales 4 3 0 1 23 180:034 +146 3 15
3. SamoaSamoa Samoa 4 2 0 2 10 091:049 +42 2 10
4. FidschiFidschi Fidschi 4 1 0 3 7 059:167 −108 1 5
5. NamibiaNamibia Namibia 4 0 0 4 4 044:266 –222 0 0
10. September 2011
FidschiFidschi Fidschi 49 : 25 NamibiaNamibia Namibia Rotorua International Stadium, Rotorua

11. September 2011
SudafrikaSüdafrika Südafrika 17 : 16 Wales Wales Westpac Stadium, Wellington

14. September 2011
SamoaSamoa Samoa 49 : 12 NamibiaNamibia Namibia Rotorua International Stadium, Rotorua

17. September 2011
SudafrikaSüdafrika Südafrika 49 : 3 FidschiFidschi Fidschi Westpac Stadium, Wellington

18. September 2011
Wales Wales 17 : 10 SamoaSamoa Samoa Waikato Stadium, Hamilton

22. September 2011
SudafrikaSüdafrika Südafrika 87 : 0 NamibiaNamibia Namibia North Harbour Stadium, North Shore City

25. September 2011
FidschiFidschi Fidschi 7 : 27 SamoaSamoa Samoa Eden Park, Auckland

26. September 2011
Wales Wales 81 : 7 NamibiaNamibia Namibia Yarrow Stadium, New Plymouth

30. September 2011
SudafrikaSüdafrika Südafrika 13 : 5 SamoaSamoa Samoa North Harbour Stadium, North Shore City

2. Oktober 2011
Wales Wales 66 : 0 FidschiFidschi Fidschi Waikato Stadium, Hamilton

Finalrunde[Bearbeiten]

In der Finalrunde teilten sich die Nord- und die Südhemisphäre je eine Hälfte des Tableaus. So war von Anfang an klar, dass auf jeden Fall ein nördliches und ein südliches Team das Finale erreichen würde.

Viertelfinale[Bearbeiten]

8. Oktober 2011
IrlandIrland Irland 10 : 22 Wales Wales Westpac Stadium, Wellington

8. Oktober 2011
EnglandEngland England 12 : 19 FrankreichFrankreich Frankreich Eden Park, Auckland

9. Oktober 2011
SudafrikaSüdafrika Südafrika 9 : 11 AustralienAustralien Australien Westpac Stadium, Wellington

9. Oktober 2011
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 33 : 10 ArgentinienArgentinien Argentinien Eden Park, Auckland

Im ersten Viertelfinale ging Wales bereits in der 3. Minute durch einen Versuch von Shane Williams in Führung. Der Ire Ronan O’Gara verkürzte in der 24. Minute mit einem Straftritt auf 3:7, fünf Minuten später verwertete Leigh Halfpenny ebenfalls einen Straftritt zum Pausenstand von 3:10. In der 45. Minute konnte Keith Earls für Irland mit einem Versuch zum 10:10 ausgleichen. Von nun an dominierten jedoch die Waliser das Spielgeschehen. Mit zwei Versuchen von Mike Phillips (51.) und Jonathan Davies (66.) zogen sie auf 22:10 davon. Die Iren hingegen konnten nicht mehr reagieren.[19]

England und Frankreich trafen im zweiten Viertelfinale aufeinander. Die Franzosen zwangen die gegnerische Verteidigung im offenen Gedränge zu zahlreichen Fehlern, wodurch ihnen drei Straftritte zugesprochen wurden. Dimitri Yachvili konnte zwei davon zum 6:0 verwerten. Vincent Clerc in der 22. und Maxime Médard in der 31. Minute erzielten je einen Versuch, so dass die Franzosen zur Pause verdient mit 16:0 führten. Erst in der 55. Minute konnte England punkten, als Ben Foden mit einem Versuch auf 7:16 verkürzte. Mit einem Dropgoal von François Trinh-Duc zog Frankreich auf 19:7 davon. Der Versuch von Mark Cueto in der 77. Minute kam zu spät. Mit dem 19:12-Sieg gelang den Franzosen die Revanche für die gegen England erlittenen WM-Niederlagen von 2003 und 2007.[20]

Südafrika und Australien standen sich im dritten Viertelfinale gegenüber. Die südafrikanischen Springboks kontrollierten das Spielgeschen in den Bereichen Ballbesitz und Raumgewinn weitgehend. Dennoch gelang es ihnen kein einziges Mal, die Verteidigung der Wallabies zu durchbrechen. Völlig entgegen dem Spielverlauf konnte James Horwill in der 11. Minute für Australien einen Versuch erzielen und James O’Connor sechs Minuten später mit einem Straftritt auf 8:0 erhöhen. Morné Steyn verkürzte eine Minute vor der Pause auf 3:8. Auch in der zweiten Halbzeit war Südafrika spielerisch überlegen, rannte aber vergeblich gegen die australische Abwehr an. Morné Steyn erzielte mit einem Straftritt und einem Dropgoal die zwischenzeitliche 9:8-Führung für Südafrika. Ein weiter Straftritt O’Connors in der 72. Minute hatte jedoch zur Folge, dass Australien schließlich knapp mit 11:9 gewann.[21]

Neuseeland hatte im vierten Viertelfinale weitaus mehr Mühe gegen Argentinien, als das Ergebnis von 33:10 vermuten lässt. Aufgrund diverser Abwehrfehler der Pumas erhielten die All Blacks mehrere Straftritte zugesprochen. Piri Weepu, der für den verletzten Daniel Carter als Kicker einsprang, verwertete bis zur Pause vier davon. Noch vor der Pause musste mit Colin Slade Carters Ersatzmann auf der Verbinderposition verletzt ausgewechselt werden. Durch einen Versuch von Julio Farías Cabello und eine Erhöhung führten die Argentinier von der 31. bis zur 36. Minute zwischenzeitlich mit 7:6. Der Pausenstand lautete 12:7 aus der Sicht Neuseelands. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Argentinien noch auf zwei Punkte heran, ehe Weepu mit weiteren Straftritten die neuseeländische Führung ausbaute. Gegen Ende des Spiels gelang es den All Blacks die argentinische Abwehr zweimal zu durchbrechen. Dabei erzielten Kieran Read (67.) und Brad Thorn (77.) jeweils einen Versuch.[22]

Halbfinale[Bearbeiten]

15. Oktober 2011
Wales Wales 8 : 9 FrankreichFrankreich Frankreich Eden Park, Auckland

16. Oktober 2011
AustralienAustralien Australien 6 : 20 NeuseelandNeuseeland Neuseeland Eden Park, Auckland

Wales und Frankreich bestritten im strömenden Regen das erste Halbfinale, wobei die widrigen Bedingungen die Ballkontrolle stark erschwerten. James Hook brachte Wales nach acht Minuten mit einem Straftritt in Führung. In der 19. Minute wurde der walisische Kapitän Sam Warburton mit einer roten Karte vom Platz gestellt, nachdem er Vincent Clerc mit einem regelwidrigen und gefährlichen Tackle zu Boden geworfen hatte. Morgan Parra sorgte mit zwei Straftritten für die 6:3-Pausenführung der Franzosen. Obwohl die Waliser mit einem Mann weniger auf dem Platz standen, gelang es den Franzosen kaum, die gegnerische Abwehr zu durchbrechen. Parra erhöhte mit einem Straftritt zwischenzeitlich auf 9:3. Mike Phillips brachte Wales mit einem Versuch in der 58. Minute auf 8:9 heran, doch Stephen Jones vergab die mögliche Führung, als er die darauf folgende Erhöhung neben die Malstangen kickte. In den verbleibenden zwanzig Minuten gelang es keinem der Teams, Akzente zu setzen.[23]

Im zweiten Halbfinale trafen Australien und Neuseeland aufeinander. Die All Blacks erwiesen sich im Angriff als überlegen, während die Wallabies dem Ansturm nur wenig entgegenzusetzen hatten. Ein Versuch von Ma’a Nonu brachte den Gastgeber nach sechs Minuten in Führung, während Piri Weepu nach 13 Minuten mit einem Straftritt auf 8:0 erhöhte. Aaron Cruden, der nach Carters Verletzung nachnominiert worden war, steuerte ein Dropgoal bei. Auf Seiten der Australier punkteten lediglich James O’Connor (Straftritt) und der in Neuseeland geborene Quade Cooper (Dropgoal). Der Pausenstand lautete 6:14. In der zweiten Halbzeit gelang den Australiern kaum ein Angriff, während sich die Neuseeländer weitgehend auf die Verwaltung des Vorsprungs konzentrierten. Weepu erhöhte mit zwei weiteren Straftritten zum 20:6-Endstand.[24]

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

21. Oktober 2011
Wales Wales 18 : 21 AustralienAustralien Australien Eden Park, Auckland

Um den dritten Platz spielten die Halbfinalverlierer Wales und Australien, wobei das Spiel vor allem in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten von zahlreichen Fehlern geprägt war. Die Wallabies gingen nach zwölf Minuten durch einen Versuch von Berrick Barnes in Führung. Quade Cooper (AUS) erlitt nach 20 Minuten einen Kreuzbandriss und musste ausgewechselt werden, während James Hook für Wales zum Pausenstand von 3:7 verkürzte. Nachdem beide Teams sich zuvor gegenseitig weitgehend neutralisiert hatten, gingen sie in der zweiten Halbzeit vermehrt in die Offensive. Ein Versuch von Shane Williams in der 50. Minute brachte Wales mit 8:7 in Führung. James O’Connor verwertete daraufhin zwei Straftritte zum 13:8, nach 68 Minuten erzielte Barnes ein Dropgoal zum 16:8. In der 71. Minute brachte Stephen Jones die Waliser mit einem Straftritt wieder auf 11:16 heran. Ben McCalman machte jedoch die walisischen Hoffnungen zunichte, als er in der 76. Minute einen Versuch zum 11:21 erzielte. Obwohl keine realistische Siegchance mehr bestand, griffen die Waliser weiterhin an. In der Nachspielzeit betrieb Leigh Halfpenny mit seinem Versuch zum 18:21 etwas Ergebniskosmetik.[25]

Finale[Bearbeiten]

23. Oktober 2011
FrankreichFrankreich Frankreich 7 : 8 NeuseelandNeuseeland Neuseeland Eden Park, Auckland

Wie schon bei der WM 1987 standen sich Frankreich und Neuseeland im Finale gegenüber. Beide Teams waren ebenbürtig und ließen dem Gegner kaum Angriffsmöglichkeiten zu. In der 15. Minute nutzte Tony Woodcock einen französischen Fehler beim Gasseneinwurf aus und erzielte einen Versuch zur 5:0-Führung der All Blacks. Sowohl Morgan Parra (FRA) als auch Aaron Cruden (NZL) mussten verletzungsbedingt bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Da Piri Weepu die Erhöhung sowie zwei Straftritte nicht verwerten konnte, blieb es zur Pause bei der knappen Führung für Neuseeland. In der 46. Minute konnte Stephen Donald mit einem erfolgreich ausgeführten Straftritt auf 8:0 erhöhen. Doch die Franzosen reagierten prompt mit einem erfolgreichen Versuch durch Mannschaftskapitän Thierry Dusautoir. François Trinh-Duc konnte sie mit der anschließenden Erhöhung bis auf einen Punkt heranbringen. In der Folge neutralisierten sich beide Teams gegenseitig. Ein Straftritt von Trinh-Duc missglückte, und somit verpassten die Franzosen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Richie McCaw, der Mannschaftskapitän der All Blacks, nahm nach dem Schlusspfiff die WM-Trophäe (Webb Ellis Cup) in Empfang.[26]

Übersicht[Bearbeiten]

Viertelfinale Halbfinale Finale
                   
8. Oktober 2011 in Wellington        
  IrlandIrland Irland   10
15. Oktober 2011 in Auckland
  Wales Wales   22  
  Wales Wales   8
8. Oktober 2011 in Auckland
    FrankreichFrankreich Frankreich   9  
  EnglandEngland England   12
23. Oktober 2011 in Auckland
  FrankreichFrankreich Frankreich   19  
  FrankreichFrankreich Frankreich   7
9. Oktober 2011 in Wellington
    NeuseelandNeuseeland Neuseeland   8
  SudafrikaSüdafrika Südafrika   9
16. Oktober 2011 in Auckland
  AustralienAustralien Australien   11  
  AustralienAustralien Australien   6 Spiel um Platz drei
9. Oktober 2011 in Auckland
    NeuseelandNeuseeland Neuseeland   20  
  NeuseelandNeuseeland Neuseeland   33   Wales Wales   18
  ArgentinienArgentinien Argentinien   10     AustralienAustralien Australien   21
21. Oktober 2011 in Auckland
Weltmeister 2011

NeuseelandNeuseeland

Neuseeland
(Zweiter Titel)

Statistiken[Bearbeiten]

Quelle: Spielerstatistiken Rugby World Cup 2011

Meiste erzielte Punkte[Bearbeiten]

Rang Spieler Mannschaft Spiele Versuche Erhöhungen Straftritte Dropgoals Total
01. Morné Steyn SudafrikaSüdafrika Südafrika 5 2 14 7 1 62
02. James O’Connor AustralienAustralien Australien 6 1 13 7 0 52
03. Kurt Morath TongaTonga Tonga 4 0 6 11 0 45
04. Ronan O’Gara IrlandIrland Irland 5 0 10 8 0 44
05. Piri Weepu NeuseelandNeuseeland Neuseeland 7 0 4 11 0 41
06. Dimitri Yachvili FrankreichFrankreich Frankreich 7 0 6 9 0 39
07. Morgan Parra FrankreichFrankreich Frankreich 7 1 4 8 0 37
08. Colin Slade NeuseelandNeuseeland Neuseeland 5 1 14 1 0 36
09. James Arlidge JapanJapan Japan 3 2 3 6 0 34
10. Vincent Clerc FrankreichFrankreich Frankreich 6 6 0 0 0 30
Chris Ashton EnglandEngland England 5 6 0 0 0 30

Meiste erzielte Versuche[Bearbeiten]

Rang Spieler Mannschaft Spiele Versuche
01. Chris Ashton EnglandEngland England 5 6
Vincent Clerc FrankreichFrankreich Frankreich 7 6
03. Adam Ashley-Cooper AustralienAustralien Australien 7 5
Israel Dagg NeuseelandNeuseeland Neuseeland 5 5
Keith Earls IrlandIrland Irland 5 5
06. Mark Cueto EnglandEngland England 2 4
Vereniki Goneva FidschiFidschi Fidschi 4 4
Zac Guildford NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 4
Richard Kahui NeuseelandNeuseeland Neuseeland 5 4
Jerome Kaino NeuseelandNeuseeland Neuseeland 7 4
Scott Williams Wales Wales 3 4
Sonny Bill Williams NeuseelandNeuseeland Neuseeland 7 4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 2011 Rugby World Cup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. World Cup 2011 tickets won't come cheap. The New Zealand Herald, 24. August 2007, abgerufen am 19. April 2011 (englisch).
  2. Final date for RWC 2011 revealed. All Blacks, 24. Juli 2007, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  3. Here come the Cup fans. The New Zealand Herald, 20. August 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  4. Canada qualify for RWC 2011. International Rugby Board, 11. Juli 2009, abgerufen am 12. Juli 2009 (englisch).
  5. Samoa qualify for 2011 Rugby World Cup. International Rugby Board, 18. Juli 2009, abgerufen am 18. Juli 2009 (englisch).
  6. USA qualify for RWC 2011. International Rugby Board, 22. November 2009, abgerufen am 22. November 2009 (englisch).
  7. Namibia claim Africa 1 spot for RWC 2011. International Rugby Board, 28. November 2009, abgerufen am 28. November 2009 (englisch).
  8. IRB World Rankings used for RWC 2011 draw. International Rugby Board, 22. Februar 2009, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  9. Top three RWC Draw bands confirmed. International Rugby Board, 30. November 2008, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  10. Rugby World Cup 2011 pools announced. International Rugby Board, 1. Dezember 2008, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  11. Twenty teams to compete at Rugby World 2011. International Rugby Board, 30. November 2007, abgerufen am 24. August 2008 (englisch).
  12. It's Eden Park says disappointed Mallard. The New Zealand Herald, 27. November 2006, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  13. RWC press release on Christchurch matches. Television New Zealand, 16. März 2011, abgerufen am 19. April 2011 (englisch).
  14. Emirates first worldwide partner of RWC 2011. International Rugby Board, 26. September 2008, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  15. MasterCard RWC 2011 Worldwide Partner. International Rugby Board, 9. Februar 2009, abgerufen am 12. März 2009 (englisch).
  16. Heineken partners with Rugby World Cup 2011 in New Zealand. Heineken, 17. März 2009, abgerufen am 29. September 2011 (PDF; 38 kB, englisch).
  17. SKY New Zealand RWC 2011 Host Broadcaster. International Rugby Board, 8. April 2009, abgerufen am 8. April 2009 (englisch).
  18. RWC 2011 selection. International Rugby Board, 8. April 2011, abgerufen am 19. April 2011 (PDF; 46 kB, englisch).
  19. Rugby World Cup 2011: Wales 22-10 Ireland. BBC News, 8. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  20. Rugby World Cup 2011: England 12-19 France. BBC News, 8. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  21. Rugby World Cup 2011: South Africa 9-11 Australia. BBC News, 9. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  22. Rugby World Cup 2011: New Zealand 33-10 Argentina. BBC News, 9. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  23. Rugby World Cup 2011 semi-final: Wales 8-9 France. BBC News, 15. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  24. Rugby World Cup 2011 semi-final: New Zealand 20-6 Australia. BBC News, 16. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch).
  25. Rugby World Cup 2011: Wales 18-21 Australia. BBC News, 21. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch).
  26. 2011 Rugby World Cup final: New Zealand 8-7 France. BBC News, 23. Oktober 2011, abgerufen am 23. Oktober 2011 (englisch).