Run-D.M.C.

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Run DMC
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hip Hop/Rock
Gründung 1982
Auflösung 2002
Website http://www.rundmc.com
Gründungsmitglieder
Run
Jam Master Jay
DMC

Run-DMC Logo.svg

Run-D.M.C. (auch Run DMC) war eine US-amerikanische Hip-Hop-Band.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Bandmitglieder Jason Mizell (Jam Master Jay), Joseph Simmons (Run) und Darryl McDaniels (D.M.C.) wuchsen zusammen in Hollis, Queens in New York City auf,[1] wo sie 1982 nach ihrem Highschool-Abschluss die Hip-Hop/Rap-Band Run-D.M.C. gründeten. Durch Russell Simmons (der ältere Bruder von Joseph Simmons und Mitbegründer des US-amerikanischen Plattenlabels Def Jam)[1] erhielten sie ein Jahr später ihren ersten Plattenvertrag. 1983 kam ihre erste Single mit dem Titel It’s Like That/Sucker MC’s heraus.[2]

Run-D.M.C. gehören neben Grandmaster Flash, Kurtis Blow, Boogie Down Productions und Public Enemy zu den Wegbereitern des Hip-Hop.[1][3] 1984 erhielten sie als erste Hip-Hop-Gruppe eine Goldene Schallplatte für ihr Album Run-D.M.C. Für die zwei darauffolgenden Jahre erhielten sie außerdem noch Platin für ihr zweites Album King of Rock (1985) und Doppelplatin für ihr Album Raising Hell (1986).[2][4] Ihr Video zum Stück Rockbox wurde als erstes Rapvideo auf MTV ausgestrahlt.[5] Zudem waren sie die erste Rap-Gruppe, die es auf den Titel der US-amerikanischen Musikzeitschrift Rolling Stone schaffte.

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Für den Titel Walk This Way aus dem Album Raising Hell bekamen sie als erste Hiphopper eine Grammynominierung. Walk This Way war eines der ersten Crossover-Lieder – Run-D.M.C. nahm es zusammen mit Aerosmith[5] auf, die bereits 1976 mit ihrer nahezu identischen Urversion aus der Feder von Tyler/Perry einen Charterfolg hatten. In den Filmen Krush Groove (1985) und Tougher Than Leather (1988), der in Deutschland unter dem Titel Mad Dogs erschien, betätigten sich Run-D.M.C. als eine der ersten Rap-Gruppen als Schauspieler. 1993 wurde erneut ein Stück von Run-D.M.C. zusammen mit einer Rockband veröffentlicht. Diesmal spielten sie Me, Myself & My Microphone mit der Funk-Metal-Band Living Colour zusammen für den Soundtrack von Judgment Night ein, dessen Konzept ihre Idee vom Rocksong mit Rap-Einlagen wieder aufgriff.[6] Noch im selben Jahr hatten sie eine Einspielung auf der CD The Beavis and Butt-Head Experience. Die Einleitungsgeschichte zu dem Lied erzählt den Besuch der beiden Protagonisten in ihrem Umkleideraum.

Run-DMC waren die ersten Rapper, die ihre Handabdrücke auf Hollywoods Walk of Fame hinterlassen durften.[5] Am 30. Oktober 2002 wurde Jam Master Jay in einem Musikstudio in Queens von einem Unbekannten erschossen.[7] Dies war auch das Ende von Run-D.M.C.[5] 2009 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame als beste Performer aufgenommen.[8]

Solokarrieren[Bearbeiten]

Joseph „Reverend Run“ Simmons nahm das Solo-Album Distortion auf. Die erste Single aus diesem Album, Mind on the Road, ist auch im Computerspiel Madden NFL 2006 von EA Sports zu hören. Das Album ist im November 2005 erschienen. Um dieses Album zu veröffentlichen, gründete sein Bruder Russell Simmons das Label Russell Simmons Music Group. Das Label läuft als Sub-Label von Def Jam. Es hat eine eigene Reality TV-Show mit dem Namen Run’s House, die der Sender MTV ausstrahlt. Die Serie zeigt das Leben der Familie Simmons.[9]

Das Solo-Album von Darryl „DMC“ McDaniels mit dem Titel Checks, Thugs, and Rock 'N' Roll erschien am 14. März 2006.[10] Er hat unter anderem auch mit 50 Cent, als dieser noch keiner großen Öffentlichkeit bekannt war, zusammen im Studio an seinen eigenen Songs gearbeitet.[11]

Mitglieder[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Raising Hell
  DE 49 1987 (… Wo.)
Tougher Than Leather
  DE 46 1988 (… Wo.)
  CH 28 1988 (… Wo.)
Down With the King
  DE 60 1993 (… Wo.)
Greatest Hits 1983 - 1991
  DE 35 1998 (… Wo.)
Crown Royal
  DE 39 2001 (… Wo.)
  AT 51 2001 (… Wo.)
  CH 40 2001 (… Wo.)
Singles
Walk This Way
  DE 13 1986 (… Wo.)
  AT 26 1986 (… Wo.)
  CH 9 1986 (… Wo.)
It's Tricky
  DE 28 1987 (… Wo.)
It's Like That (Run-D.M.C. vs. Jason Nevins)
  DE 1 1997 (… Wo.)
  AT 2 1997 (… Wo.)
  CH 1 1997 (… Wo.)
(It's) Tricky (Run-D.M.C. vs. Jason Nevins)
  DE 23 1998 (… Wo.)
  AT 11 1998 (… Wo.)
  CH 22 1998 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

Sampler (Mitwirkung)[Bearbeiten]

  • „Me, Myself & My Microphone“ mit Living Colour auf Judgment Night (Filmmusik, 1993)
  • „Bounce“ auf „The Beavis and Butt-Head Experience“ (1993) Review bei Allmusic (englisch). Abgerufen am 4. Juli 2013.

DVD[Bearbeiten]

  • Run-DMC – Together Forever (Greatest Hits 1983–2000) (2002)
  • Run-DMC – Forever Kings (2004) (nicht offizielle Dokumentation)
  • Run-DMC – Let’s Stay Together (Together Forever)/Rock Show (DVD Single) (2001)
  • Run DMC – Live at Montreux (DVD) (2007)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Run-DMC Biographie auf The Rolling Stone Magazine-online. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  2. a b Run-DMC Biographie auf Laut.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  3. RUN-D.M.C. BIOGRAPHY auf TheBiographyChannel.co.uk (Englisch). Abgerufen am 4. Juli 2013.
  4. Run DMC - Die Rocker auf Born4Rap.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  5. a b c d Kopfschuss: Run-DMC-Rapper im Plattenstudio getötet auf Spiegel online.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  6. Original Soundtrack: Living Colour & Run DMC – Me, Myself & My Microphone auf Laut.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  7. DJ Jam Master Jay erschossen auf Laut.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  8. Profil auf Discogs.com. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  9. Run's House; MTV Deutschland. Offizielle Beschreibung der Serie Run’s House auf der deutschen Website von MTV, auf dem Stand des 25. April 2010.
  10. Checks, Thugs, and Rock 'N' Roll-Produktinfo auf Amazon.de. Abgerufen am 4. Juli 2013.
  11. 50 CENT SPEAKS ABOUT IMPACT OF RUN-DMC'S JAM MASTER JAY auf Gigwise.com. Abgerufen am 4. Juli 2013.