Runaway 2 – The Dream of the Turtle

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Runaway 2 – The Dream of the Turtle
Runaway 2 logo.svg
Studio Péndulo Studios
Publisher Planet DeAgostini, Anaconda (PC)
Koch Media (NDS)
Erstveröffent-
lichung
2006
Plattform Windows, Nintendo DS, Wii
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Windows 98/ME/2000/XP, Pentium(TM) III (Pentium(TM) IV empfohlen), 128 MB RAM (256 MB empfohlen), DirectX(TM) 9 kompatible Grafikkarte, DirectX9c, DVD-ROM-Laufwerk, DirectSound kompatible Soundkarte
Medium 1 DVD-ROM, Download
Sprache deutsch, spanisch
Aktuelle Version 1.1 (Deutsch)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Runaway 2 – The Dream of the Turtle ist ein am 24. November 2006 erschienenes Point-and-Click-Adventure im Comic-Stil. Es wurde von den spanischen Péndulo Studios entwickelt und ist die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Grafik-Adventures Runaway: A Road Adventure. Der dritte Teil Runaway: A Twist of Fate erschien am 13. November 2009.

Handlung[Bearbeiten]

Das Spiel setzt dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Nachdem sich der Physikstudent Brian Basco und die bildhübsche Stripperin Gina Timmins das Geld der Mafia auf raffinierte Weise angeeignet haben, brechen sie zu einem Urlaub nach Hawaii auf. Dort beschließen beide, einen berühmten Wasserfall auf der Insel Mala zu erkunden. Während des Flugs dorthin erleidet der Pilot einen Herzinfarkt. Brian überlässt Gina den einzigen Fallschirm der Maschine und stößt sie über einem tropischen See auf dem Eiland aus dem Flugzeug, während er mit dem Flugzeug abstürzt.

Brian überlebt den Absturz und macht sich auf die Suche nach Gina – nur, um festzustellen, dass deren Absprungort in einem militärischen Sperrgebiet liegt, das vom halsstarrigen Colonel Kordsmeier befehligt wird. Nachdem er es unter Mithilfe einiger Einheimischer sowie von Joshua, dem spleenigen Forscher aus Teil 1, geschafft hat, in die Anlage zu gelangen, findet er zwar nicht seine Freundin, dafür aber außerirdische Technologie. Erst nach der Flucht und einem Treffen mit dem Wissenschaftler James Simon in Alaska kommt Licht ins Dunkel:

Simon gehört zu einer weltweiten Gruppe von Leuten, die mit dem Planeten Trantor in Kontakt stehen – der außerirdischen Welt, zu der auch Joshua einst reiste. Trantor und die Erde tauschen seit etlichen Jahren irdische Tierarten gegen Alientechnologie aus. Neben Simon war auch Kordsmeier einst Mitglied der Vereinigung, bis dieser sich abspaltete, nachdem er Wind von einer mächtigen Waffe der Trantorianer bekam. Während die Fremden bei einer Stippvisite über Mala abstürzten, sperrte Kordsmeier das Gebiet ab und sicherte sich die Dienste des John Doe genannten Schiffskochs. Dieser will dem Colonel die Waffe aushändigen und übergab diesem zusätzlich noch das Material „Trantonit“, die Energiequelle der Aliens. Da diese nun handlungsunfähig sind, sandte Raumschiff-Commander Alpha Joshua mit einer Rettungs-Nachricht für Simon zurück auf die Erde.

Zusätzlich haben die havarierten Trantorianer die in den See gestürzte Gina gefunden und in Stasis versetzt, da ihnen zur Heilung die Energie fehlt. Im Angesicht zusätzlich seine Freundin zu verlieren macht sich Brian daher mit Joshua auf, Ersatz-Trantonit zu beschaffen und reaktiviert dafür seine alten Freunde Sushi Douglas, Rutger und Saturn. Gemeinsam mit einem TV-Abenteurer bricht die Gruppe in Richtung Pazifik auf, um ein verschollenes Piratenschiff ausfindig zu machen. Auf diesem soll sich ebenfalls Trantonit befunden haben. Während des Tauchgangs verunglückt Brian in dem zusammenstürzenden Wrack und hat hiernach eine Vision der damaligen Piratenmission. Dadurch hat er - nachdem er letztlich gerettet wird - die Eingebung, wo der Alienstein versteckt ist und findet ihn.

Die letzte Sequenz zeigt, dass Brian angesichts Ginas Rettung und der noch zu überwindenden Hürden aufzugeben scheint, ehe ihm alle seine Freunde Mut zusprechen und ihn unterstützen. Professor Simon offenbart ihm dann einen weiteren Verbündeten: die Insel - Schildkröten ...

Deutsche Stimmen[Bearbeiten]

Für den Nachfolger wurden für die Hauptfiguren wieder die Synchronsprecher des 1. Teils engagiert.[1]

Trivia[Bearbeiten]

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  • Der Erfolg des ersten Teils im Jahre 2002 (sowie der Neuauflage 2004) machten eine Fortsetzung unumgänglich. Die Entwicklung gestaltete sich jedoch zum Geduldsspiel. Zunächst war als Veröffentlichungstermin das Jahresende 2004 vorgesehen gewesen. Diverse Rückschläge, Verzögerungen und notwendige Ausbesserungen sorgten dafür, dass der Veröffentlichungstermin bis zum Release 2006 immer wieder hinausgeschoben wurde.
  • Das Spiel schließt mit einem offenen Ende und lässt viele Handlungsstränge unbeantwortet. Die Fortführung dieser Storylines erfolgt im dritten Teil namens Runaway – A Twist of Fate, an dem von 2007 bis 2009 gearbeitet wurde, welcher schließlich am 13. November 2009 erschien.
  • Die Auflösung des Cliffhanger - Endes mit Ginas Rettung erfolgt erst im dritten Teil. Allerdings gibt es bereits im zweiten Teil einen versteckten Verweis, auf welche Weise Brian seine Freundin retten kann.
  • Es wurde versucht, möglichst viele Figuren aus dem ersten Runaway-Teil in die Fortsetzung mit einzubauen. So tauchen neben Brian, Gina, Sushi, Rutger, Saturn und Joshua auch der gutmütige Gigant Oscar wieder auf.
  • Wie im ersten Teil gibt es nach dem Ablauf der Schlusscredits noch eine Szene. Hier sieht man, dass eine Spielfigur offensichtlich überlebt hat. Diese taucht zusammen mit einem japanischen Soldaten auf, die den Marine O'Connor abpassen. Der japanische Soldat ist angelehnt an Onoda Hirō, welcher auf einer Südseeinsel stationiert, aber der Zweite Weltkrieg bereits lange vorbei war. Die Geschichte wurde mit einer ähnlichen Verwendung in der Komödie Zwei Asse trumpfen auf einem breiten Publikum bekannt.
  • Lokelani erwähnt als eine ihrer Liebschaften einen Mann namens Peter, der wohl Australier oder Neuseeländer ist und eine Filmtrilogie mit Zwergen gedreht hat. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf Peter Jackson, den Regisseur der Herr der Ringe-Trilogie.
  • Die Macher scheinen auch große Fans der Serie Ausgerechnet Alaska zu sein. Nicht nur, dass der fiktionale Ort Cicely (Handlungsort der Serie) im 2. Kapitel erwähnt wird, sondern „Archibald“ ist niemand anderes als die Figur „Adam“ (dargestellt von Adam Arkin), der ebenfalls im Wald lebt, barfuß rumläuft und ein Meisterkoch ist.
  • Die Figur des einfältig naiven Marines Zacharia O'Connor ist entfernt an die Rolle des Eugene Tackleberry angelehnt, des waffenvernarrten Streifenpolizisten aus den Police Academy-Filmen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Runaway Website News: Sprecher aus dem ersten Teil wieder in den Hauptrollen, 10. Oktober 2006