Rundling

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Dieser Artikel behandelt die mittelalterliche Siedlungsform, für die Wohnanlage in Leipzig siehe Rundling (Leipzig)
Grundriss des Rundlingsdorfes Köhlen im Wendland, 1830
Gebäude um den Dorfplatz im Rundling Lensian im Wendland, 1865

Ein Rundling (auch Runddorf, Rundlingsdorf) ist eine dörfliche Siedlungsform, in welcher in der Frühzeit des Landesausbaus zu deutschem Recht eine überwiegend slawische Bevölkerung von einem örtlichen Grundherren in einem geplanten Vorgang angesiedelt oder neu zusammengefasst wurde, wobei die Höfe keil- oder sektorenförmig um einen runden oder ovalen Platz gruppiert sind, der bei der Anlage nur über einen Zugang verfügte.[1]

Die Verbreitung des Rundlings beschränkt sich auf einen Streifen zwischen Ostsee und Erzgebirge, der in einer mittelalterlichen Kontaktzone zwischen Deutschen und Slawen verläuft.[2] Innerhalb dieses Verbreitungsgebietes haben sich die Rundlinge im hannoverschen Wendland am besten erhalten.

Lage[Bearbeiten]

Rundlinge liegen jeweils an einer erhöhten Stelle nahe einer Niederung mit einem Gewässer. Die Zuwegung kommt von der erhöht und trocken gelegenen Ackerflur, die Sackgasse besteht in Richtung der feuchten Niederung mit Wiesenflächen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vereinfachtes Beispiel eines Rundlings mit einer Zuwegung

Der Rundling zeichnet sich dadurch aus, dass die Höfe des Dorfes sich keil- oder sektorenförmig um einen runden oder ovalen Platz gruppieren, der bei der Anlage nur über eine Zuwegung verfügte.

Bei der Gebäudeform gab es kein typisches Rundlingshaus. In Rundlingen können grundsätzlich alle traditionellen dörflichen Hausformen angetroffen werden. Vorherrschend ist jedoch das Hallenhaus in Giebelstellung.

Aufgrund der Nähe zur Niederung findet sich innerhalb des Rundlings kein Dorfteich. Auch Kirchen oder Kapellen sind für die Zeit der Anlage am Dorfplatz nicht belegt. Diese wurden später vor dem Dorf errichtet.

Es gibt unter den gewachsenen und geplanten bäuerlichen Siedlungsgebilden der europäischen Landschaften keine andere Dorfform, die eine derartige bauliche Geschlossenheit bietet. Die Ausrichtung aller Höfe mit dem Giebel der Hauptgebäude zum Dorfplatz hin ist ein baulich besonders charaktervoller Ausdruck dieses bäuerlichen Lebensraumes.

Entstehung[Bearbeiten]

Ein Rundling entstand aus zunächst wenigen, hufeisen- oder halbkreisförmig angeordneten Höfen, die durch Teilung oder Zusiedlung weiterer Gehöfte schließlich eine radiale Form ausbildeten.[3] Dabei werden für die Gründungsphase zwischen 3 und 10 Höfen angenommen. Die anschließende Bebauung der Lücken konnte sich über Jahrhunderte erstrecken. Mit dem fast vollständigen Kreisschluss, so dass als einzige Lücke nur noch die Zuwegung verblieb, war die weitere Entwicklungsmöglichkeit innerhalb des Rundlings erloschen. Wurden in einem solchen Fall entlang des Zufahrtsweges weitere Gehöfte angelegt, entstand ein Sackgassendorf.

Entstehungszeit[Bearbeiten]

Über die Entstehungszeit der meisten Rundlinge ist wenig bekannt. Die ältesten Rundlinge finden sich namentlich bereits in Urkunden des 9. Jahrhunderts im Ilmenaugebiet des Landkreises Uelzen erwähnt, also an der damaligen Westgrenze des slawischen Siedlungsgebietes. Im Wendland stammen die ersten Erwähnungen aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Ob zu diesem Zeitpunkt bereits eine Rundlingsform ausgebildet war, ergibt sich aus den Urkundentexten nicht, ebensowenig die genaue Siedlungsstelle. Großflächig erfolgt die erstmalige urkundliche Nennung von Rundlingen dann im 14. Jahrhundert, teilweise auch mit Hinweisen auf die Anlage in runder Form. Allgemein wird heute von einer Entstehung etwa ab dem Jahr 1150 ausgegangen .[4] Hauptargument für diese Datierung ist das völlige Fehlen slawischer Scherbenfunde an den Standorten der Rundlinge. Die Rundlinge können also erst zu einem Zeitpunkt angelegt worden sein, als slawische Keramik nicht mehr benutzt wurde.[5] Das war frühestens ab dem Wendenkreuzzug der Fall.

Entstehungstheorien[Bearbeiten]

Die besondere Form der Dörfer hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu verschiedenen Thesen über deren Entstehung geführt, deren wissenschaftliche Diskussion noch nicht abgeschlossen ist.[6]

Zunächst herrschte die Auffassung vor, der Rundling sei eine Siedlungsform der germanischen Frühzeit. Das erwies sich als eben so wenig stichhaltig wie die Annahme, es handele sich um eine genuin slawische Siedlungsform. Nicht belegbar war auch die Annahme, es handele sich um eine innovative Siedlungsform der fränkischen Staatskolonisation des 9. Jahrhunderts.[7] Aufgrund der Ergebnisse der Toponomastik, der Siedlungsforschung, der Archäologie und der Namensforschung besteht heute im Wesentlichen Einigkeit, dass der Rundling eine geplant angelegte Siedlungsform aus der Frühzeit des Hochmittelalterlichen Landesausbaus ist. Weiter besteht Einigkeit, dass es sich bei den Bewohnern überwiegend um Slawen gehandelt hat. Umstritten ist, ob diese sich autonom, etwa in Ansehung der von deutschen Siedlern geübten Wirtschaftsweise, oder erst auf Veranlassung lokaler Grundherren zu dörflichen Gemeinschaften nach deutschem Recht zusammengeschlossen haben oder wurden. Die herrschende Meinung tendiert ganz klar zur letzteren Ansicht. Gänzlich ungeklärt ist nach wie vor der Zweck einer Ansiedlung in Rundform. Weder der Wehr- oder Kultplatzgedanke noch der Viehkral konnten bislang belegt werden. Auch die Ansprache als Modeerscheinung ist zu verwerfen, weil die Anlageform aufgrund ihrer Endlichkeit ineffektiv ist. Anhand der Grabungsergebnisse von Dessau-Mosigkau und der Siedlung am Machnower Krummen Fenn wird deshalb diskutiert, ob der Rundling nicht doch auf den formenmäßigen Vorläufer[8] eines slawischen Rundweilers zurückzuführen ist und vom Grundherrn zugestanden wurde.

Zusammenfassend kann deshalb festgestellt werden, dass der Rundling infolge seines fast durchgängig slawischen Ortsnamens, der slawischen Herkunft des Namens der überwiegenden Zahl seiner Bewohner in den Namenslisten des 15. Jahrhunderts, des Fehlens slawischer Keramik aus Fundstellen in Rundlingen, der im Wendland noch bis ins 17. Jahrhundert gesprochenen polabischen Sprache und der Ausbildung einer auf Getreideproduktion ausgerichteten Flur um eine Siedlungsart handelt, die ab 1150 von örtlichen Grundherren zur Intensivierung der für sie lukrativen Getreideproduktion durch Zusammenfassung der zuvor vereinzelt siedelnden slawischer Bewohner entstanden ist.

Entwicklung[Bearbeiten]

Lageplan von Lensian mit einer den Rundling durchschneidenden Straße (nachträglich eingefärbt), 1831

Die Entwicklung der Rundlinge nahm einen regional unterschiedlichen Verlauf. Während beispielsweise in Schleswig-Holstein bereits ab dem 13. Jahrhundert unter dem Eindruck einer 2.Siedlungswelle eine starke Überformung eintrat, wurden die Rundlinge im Wendland weiter verdichtet. Die Bevölkerung der dortigen Rundlingsdörfer wuchs in Abhängigkeit von Bodengüte und Ertrag. Deshalb kam es in der fruchtbareren niederen Geest verhältnismäßig früh zu Nachsiedlungen und ehemals Halbrunde entwickelten sich zum Rundling, während sich in der hohen Geest mit leichten Böden die Halbrunden erhielten. Zu der Gruppe der ersten Siedler, der Vollhufner, kamen seit dem 14. Jahrhundert in den meisten Dörfern etwa einem Viertelhufner gleichgestellte Nachsiedler (Kossater) hinzu, deren Ansiedlung oft den Abschluss des Dorfplatzes in runder Form bewirkte. Die im 15. bis 17. Jahrhundert zu verfolgende Teilung der Vollhufen in Halb-, Drittel- und Viertelhufen führte dazu, dass zahlreiche Hauptgebäude auf die Hofplätze zurückgenommen werden mussten. Auch hierdurch konnten aus kleinen Halbrunden noch Rundlinge entstehen. Ebenfalls zu einer weiteren Verdichtung trugen im 15.-17. Jahrhundert erneute Nachsiedlungen durch Kossater sowie Brinksitzer, An- und Abbauer bei.

Demgegenüber führten mittelalterliche Wüstungsprozesse auch im Wendland zur völligen Aufgabe von Rundlingen. Auch hatten zahlreiche Brände der weichgedeckten Häuser meist verheerende Auswirkungen und führten zur Ausdünnung der engen Bebauung, in einigen Fällen auch zur teilweisen oder völligen Neuordnung der Siedlungsform.

In neuerer Zeit, aber auch schon in früheren Jahrhunderten, wurde der sackgassenartige Aufbau von Rundlingen durch den Straßenbau gestört. Dies geschah vielfach nach Bränden, wenn durch abgebrannte Gebäude Raum für Straßendurchbrüche war.

Verbreitungsgebiet[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet des Rundlings erstreckte sich im Mittelalter von Ostholstein über den Kreis Herzogtum Lauenburg und Westmecklenburg entlang der östlichen Teile der Landkreise Lüneburg und Uelzen in den Landkreis Lüchow-Dannenberg (=hann. Wendland); weiterhin im Landkreis Gifhorn, in der Altmark, im nördlichen Thüringen bis nach Sachsen.

Heute finden sich gut erhaltene Rundlinge hauptsächlich im hannoverschen Wendland und den angrenzenden Gebieten der benachbarten Landkreise.

Rundlinge im Wendland[Bearbeiten]

Der heutige Landkreis Lüchow-Dannenberg ist ein nahezu geschlossenes Verbreitungsgebiet der Rundlinge, die fast alle slawische Ortsnamen tragen. In diesem Gebiet hat sich die Art der Dorfanlage gut erhalten. Ursache dafür ist zunächst die naturräumliche Abgrenzung dieses slawischen Siedlungsraumes, der vom sächsischen Gebiet durch den nur schwer zu überwindenden bewaldeten Höhenzug des Drawehn und von den deutsch besiedelten Gebieten der Altmark durch die sumpfige Landgrabenniederung getrennt wurde. [9] Von eben so großer Bedeutung dürfte zudem sein, dass das hannoversche Wendland nach dem 12. Jahrhundert von keinen weiteren Zuwanderungs- oder Umsiedlungwellen betroffen war, so dass die kleinteilige Struktur der Rundlinge nicht in andere, wirtschaftlichere Siedlungsformen umgewandelt werden musste.[10] Die heutige Bausubstanz der Rundlingsdörfer, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammt, hat sich weitgehend erhalten, weil das Wendland seit dem Mittelalter immer eine strukturschwache Region abseits der großen Handelswege war.

Dorfplatz von Schreyahn

Auf alten Karten finden sich um 1800 noch knapp 200 Rundlingsdörfer im Wendland. Heute ist diese Siedlungsform nur noch bei etwa 100 Dörfern im Wendland im Ortsbild ablesbar. Typische Beispiele sind Jameln, Satemin und Schreyahn. Der klassische Wendland-Rundling liegt abseits von großen Verkehrswegen, ist ursprünglich mit drei bis zehn keilförmigen Vollhofstellen sehr klein und hat normalerweise nur einen einzigen Zugang. Die dicht nebeneinander stehenden niederdeutschen Hallenhäuser gruppieren sich um einen runden oder ovalen Dorfplatz, die Wirtschaftsgiebel sind alle diesem Platz zugewandt.

Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass im Wendland schon seit den ersten kolonisatorischen Vorgängen voll ausgebildete Rundlingsdörfer vorkamen. Bei der Ordnung der slawischen Kleinsiedlungen durch die deutsche Grundherrschaft scheinen vielfach kleine halbrunde sackgassenartige Anlagen entstanden zu sein. In ihnen wurden Slawen an- und umgesiedelt, später auch deutsche Zuwanderer angesetzt. Im gesamten deutsch-slawischen Grenzstreifen entwickelten sich aus ihnen Rundlinge, wenn der Anteil der slawischen Bevölkerung zur Zeit der deutschen Ostkolonisation größer war. Damit dürfte es sich um eine Siedlungsform der westslawischen Bevölkerung im heutigen östlichen Niedersachsen handeln.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Das heutige Erscheinungsbild der Rundlinge im Wendland ist nicht nur durch die Siedlungsform, sondern ebenfalls durch den Haustyp und seine Erhaltung geprägt. Die kulturhistorisch ansprechende, einmalig erhaltene Bausubstanz der heutigen Rundlinge entstand im Wesentlichen zwischen 1680 und 1890. Dies war die Zeit der großen Agrarreformen sowie der intensiven hausgewerblichen Leinwandherstellung. Nach dieser relativen wirtschaftlichen Blütezeit, in der sich ein verhältnismäßig wohlhabender Bauernstand entwickeln konnte, kam es nie wieder zu einer positiven Agrarkonjunktur im Wendland und das Ausbleiben neuer Bauphasen führte zum Erhalt der traditionellen vorindustriellen Siedlungs- und Bauformen.

Bewerbung als Welterbestätte[Bearbeiten]

Rundlingsmuseum Wendlandhof in Lübeln

15 prägnante Rundlingsdörfer im Hannoverschen Wendland wurden im Jahre 2012 vom Bundesland Niedersachsen als Kulturlandschaft für die deutsche Tentativliste bei zukünftigen UNESCO-Welterbeanträgen nominiert.[11] Die Kultusministerkonferenz lehnte im Juni 2014 die Kandidatur hingegen ab.[12] Eine erneute Bewerbung für 2017 ist geplant.

Begründet wurde die Bewerbung damit, dass die Rundlingsdörfer eine Auswahl von prägnanten hochmittelalterlichen Kolonisationssiedlungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg darstellen. Ihre Einzigartigkeit drücke sich durch das Zusammenspiel eines prägnanten Ortsgrundrisses, einer großen Dichte an giebelständig auf den zentralen Platz ausgerichteten niederdeutschen Hallenhäusern sowie einer regional spezifischen Ausprägung dieses Haustyps aus. Erfolgsaussichten bei der Kandidatur erhofft sich das Land Niedersachsen dadurch, dass die Bewerbung auf die unterrepräsentierten Kategorien der Kulturlandschaften und der bäuerlichen Architektur innerhalb des Welterbes abzielt.[13]

Rundlinge außerhalb des Wendlandes[Bearbeiten]

alphabetisch

Rundlinge in Brandenburg[Bearbeiten]

Die Runddörfer in Brandenburg östlich der Elbe sind stark überformt und haben überwiegend bereits die Form von Sackgassendörfern angenommen. Der Zugang zum Dorfinneren ist dann geformt wie die Spitze eines Dorfangers, so dass sich für das Dorf eine Tränenform ergibt. Die Häuser stehen fast immer traufständig. Häufig wurden Kirchen auf der Mitte des Platzes errichtet. Die Dörfer werden oft erst im 14. Jahrhundert erwähnt, während der klassische Rundling in der Zeit von 1150 bis 1250 erbaut wurde. Sie weichen also in vier wesentlichen Kennzeichen vom klassischen Rundling ab. Die größte Gemeinsamkeit besteht in der Sackgassenform. Die meisten dieser rundlingartigen Sackgassendöfer befinden sich in der Prignitz, der Nachbarschaftlandschaft des Wendlands. Beispiele:

Rundlinge in Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten]

Engel[14] berichtet im Jahre 1936, dass nur im Südwesten Mecklenburgs, d. h. in dem Teil des Landes mit langer nachweisbarer slawischer Bevölkerung, wirklich echte Rundlinge zu finden sind und benennt als solche die inzwischen stark überformten Dörfer Wöbbelin, Fahrbinde und Lehmkuhlen. In Mecklenburg-Vorpommern finden sich heute keine Rundlinge mehr.

Rundlinge in Niedersachsen[Bearbeiten]

In Niedersachsen finden sich angrenzend an das Wendland mehr oder weniger stark überformte Rundlinge im östlichen Landkreis Uelzen mit Bockholt, Groß Ellenberg, Katzien, Növenthien oder Kölau, in den Wolfsburger Ortsteilen auf dem Vorsfelder Werder, wie Wendschott, Brackstedt, Rühen sowie in anderen Orten in der Nähe wie Barwedel und Velpke.

Rundlinge in Sachsen[Bearbeiten]

Dorfkern von Radebeul (links), Karten­ausschnitt aus sächsischer Äquidistanten­karte von 1893

In Sachsen gilt der slawische Rundling zur Unterscheidung zum länglichen Angerdorf fränkisch-sächsischer Besiedlung.

Rundlinge in Sachsen-Anhalt[Bearbeiten]

Rundlinge in Schleswig-Holstein[Bearbeiten]

In Schleswig-Holstein bestanden schon 1960[16] keine Rundlinge mehr. Zu den nachgewiesenen Rundlingen des 13.- 15. Jahrhunderts zählen beispielsweise Fitzen, Holstendorf[17], Lanze (Lauenburg) oder Talkau[18]. Am ehesten ist die Siedlungsstruktur noch in Kankelau zu erkennen.

Rundlinge in Thüringen[Bearbeiten]

In Thüringen gibt es zahlreiche Rundlinge zwischen der Ilm im Westen und der Weißen Elster im Osten. Beispiele sind die Orte Mertendorf und Bobeck im Saale-Holzland-Kreis sowie viele Dörfer zwischen Weimar und Jena.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Meibeyer: Rundlinge und andere Dörfer im Wendland, Weddel, 2005, ISBN 3-9810610-0-4
  • Wolfgang Meibeyer: Rundlinge, Wendland-Lexikon, Band 2, Lüchow 2008, ISBN 978-3-926322-45-6, Seite 306-312.
  • Rundlinge und Slawen, Beiträge zur Rundlingsforschung, Hrsg.: Wolfgang Jürries, Lüchow, 2004, ISBN 3-9806364-0-2
  • Rundlinge im Hannoverschen Wendland vom Verein zur Erhaltung von Rundlingen im Hannoverschen Wendland e. V.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Definition in Anlehnung an Matthias Hardt, Rundling, in: RGA, Band 25, Berlin, New York 2003, Seiten 493-495
  2. Matthias Hardt/Hans K. Schulze Altmark und Wendland als deutsch-slawische Kontaktzone in: Hans K. Schulze (Hg.): Siedlung, Wirtschaft und Verfassung im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zur Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. (Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Band 5), Köln, Weimar, Wien 2006, Seite 90
  3. Wolfgang Meibeyer, Rundlingsdörfer im hannoverschen Wendland und in anderen Gebieten in: Roderich Schmidt (Hg.): Wendland und Altmark in historischer und sprachwissenschaftlicher Sicht, Lüneburg 1992, Seite 66f. mit einer graphischen Darstellung der Entwicklung des Rundlings Belitz (Seite 71)
  4. Anneliese Krenzlin, Das Rundlingsproblem Nachwort zur 2. Auflage von Anneliese Krenzlin: Die Kulturlandschaft des Hannoverschen Wendlandes (Forschungen zur deutschen Landes- und Volkskunde Band 28), Stuttgart 1931 (1969, Seite 107); Wolfgang Meibeyer, Der Rundling - eine koloniale Siedlungsform des hohen Mittelalters in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte Band 44 (1972), Seite 27ff; Matthias Hardt/Hans K. Schulze Altmark und Wendland als deutsch-slawische Kontaktzone in: Hans K. Schulze (Hg.): Siedlung, Wirtschaft und Verfassung im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zur Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. (Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Band 5), Köln, Weimar, Wien 2006, Seite 90f.
  5. Matthias Hardt, Das "slawische Dorf" und seine kolonisationszeitliche Umformung nach schriftlichen und historisch-geographischen Quellen in: Siedlungsforschung. Archäologie - Geschichte - Geographie 17, 1999, Seite 283f.
  6. Überblick zum Diskussionsstand 2003 bei: Matthias Hardt, Rundling, in: RGA, Band 25, Berlin, New York 2003, Seite 494
  7. H.-J. Nitz Grenzzonen als Innovationsräume der Siedlungsplanung - dargestellt am Beispiel der fränkisch-deutschen Nordostgrenze im 8. - 11. Jahrhundert in: Siedlungsforschun. Archäologie - Geschichte - Geographie 9, 1991, Seite 124
  8. Rundlinge und Slawen, Beiträge zur Rundlingsforschung: "Der slawische Rundweiler ...als Vorläufer des...Rundlings der mittelalterlichen ...Kolonisation"
  9. Matthias Hardt/Hans K. Schulze Altmark und Wendland als deutsch-slawische Kontaktzone in: Hans K. Schulze (Hg.): Siedlung, Wirtschaft und Verfassung im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zur Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. (Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Band 5), Köln, Weimar, Wien 2006, Seite 85
  10. Matthias Hardt, Das "slawische Dorf" und seine kolonisationszeitliche Umformung nach schriftlichen und historisch-geographischen Quellen in: Siedlungsforschung. Archäologie - Geschichte - Geographie 17, 1999, Seite 290 mit dem Hinweis auf eine vergleichbare Situation in der Jabelheide
  11. Pressemitteilung: „Altes Land“ und „Rundlingsdörfer des Hannoverschen Wendlandes“ werden für die deutsche Tentativliste gemeldet des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 18. Juni 2012
  12. Rundlingsverein: Der Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe, abgerufen 16. Dezember 2014
  13. Wer wird Welterbe? in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 18. Juni 2012
  14. Franz Engel: Archäologische Methoden in der mittelalterlichen Siedlungsforschung : neue Wege zur Erforschung der Ostkolonisation In: Mecklenburgische Jahrbücher, Band 100 (1936), S.258 weblink
  15. Ortschaft Röhrsdorf mit ihren Ortsteilen@stadt-dohna.de (abgerufen 24. August 2014)
  16. So für den Kreis Herzogtum Lauenburg ausdrücklich Wolfgang Prange: Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Bd. 41, ISSN 0173-0940). Wachholtz, Neumünster 1960 (Zugleich: Kiel, Universität, Dissertation, 1958) S. 166
  17. Ehemals Wendisch Pogeez: Die slawischen Bauern wurden gegen Entschädigung ausgesiedelt und Holsteiner angesetzt
  18. Werner Budesheim Rundlinge im Lauenburgischen ? in: ders.(Hrsg.): Festschrift 20 Jahre Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur. Beiträge für Wissenschaft und Kultur Bd. 10, Wentorf bei Hamburg 2011