Rune (Computerspiel)

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Rune
Rune-logo.png
Studio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Human Head Studios
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gathering
Erstveröffent-
lichung
2000 (Windows)
2001 (Linux, PS2)
Plattform Windows, Linux, PlayStation 2, Mac OS
Spiel-Engine Unreal Engine
Genre Hack and Slay
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus, Tastatur (PC, Mac OS)
Gamepad (PS2)
Systemvor-
aussetzungen
Pentium 300 MHz, 64 MB RAM, 4-fach CD-ROM Laufwerk, Windows 95
Medium CD-ROM (PC, Mac OS)
DVD-ROM (PS2)
Download
Sprache Englisch, Deutsch
Aktuelle Version 1.07
1.08b (Community-Patch)
1.10 (Steam re-release)
Altersfreigabe
USK ab 18
USK ab 16 freigegeben
Information Indiziert (PC-Version)

Rune ist ein Computerspiel der Firma Human Head Studios aus dem Jahr 2000.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Rune gehört dem Hack-and-Slay-Genre an und wird in der Third-Person-Perspektive gespielt. Der Spieler hat diverse mittelalterliche Waffen zur Auswahl, mit denen er seine Gegner im Spiel bekämpfen muss. Darunter fallen unter anderem Schwerter, Äxte, Streithämmer und Schilde, die zur Verteidigung genutzt werden. Auch kann man seinem Gegner Körperteile abschlagen und diese dann als Waffe verwenden. Der Schwerpunkt des Spieles ist auf Kampf ausgerichtet.

Handlung[Bearbeiten]

Ragnar, ein junger Wikinger, überlebt als einziger das Massaker an seinem Dorf. Getrieben von Rachegelüsten, versucht er denjenigen aufzuspüren, der seinen Stamm verraten hat. Der Verräter Conrack übte das Massaker an seinem eigenen Stamm, da er die heiligen Runensteine zerstören will, die Loki, den verstoßenen Sohn Odins, gefangen halten, um ihn somit zu befreien. Hilfe auf seinem Rachefeldzug bekommt Ragnar hierbei von Odin höchst persönlich.

Spielwelt[Bearbeiten]

Die über 40 Einzelspieler-Levels sind stark von der nordischen Mythologie geprägt. Eisige Höhlen, verschneite Dörfer aber auch düstere Verließe und mit Lava gefüllte Höhlen kommen vor. Ragnar begegnet auf seinem Weg unter anderem Zwergen, dunklen Wikingern, Kobolden, Eisbiestern, Krabben, fleischfressenden Pflanzen und Untoten, denen er sich zum Kampf stellen muss. Den einzigen Verbündeten stellt Odin dar, der ab und zu in Geisterform auftaucht und den Helden mit Ratschlägen versorgt.

Technik[Bearbeiten]

Rune wurde mit der Unreal Engine produziert, die verschiedene Grafikeffekte wie beispielsweise wabernde Lava und Wasser, Leuchteffekte im Dunkeln, Partikeleffekte und zerstörbare Objekte umfasst.

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Die deutsche Version des Spieles wurde komplett lokalisiert. Die Sprachaufnahmen wurden professionell durchgeführt. Die deutsche Fassung ist ungeschnitten erschienen und wurde von der USK ab 18 Jahren freigegeben. Rune wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert, was nach damaligem Jugendschutzgesetz trotz Altersfreigabe durch die USK möglich war.

Von Rune ist 2002 das so genannte Gold Pack erschienen, das das Add-on Halls of Valhalla beinhaltet. Dieses bietet zwei neue Gamemodes (Arena,Headball), 33 neue Mehrspieler-Maps und viele neue Skins.

Ebenfalls erschien 2001 eine angepasste PlayStation-2-Fassung mit dem Titel Rune: Viking Warlord. Diese kommt grafisch schlechter als die PC-Version und mit teilweise abgeänderten bzw. verkleinerten Levels daher. Allerdings bietet diese Fassung gegenüber der PC-Version auch einige neue Spielabschnitte und Gegner. Obwohl der Gewaltgrad identisch zur PC-Version ist, wurde die PlayStation-2-Version nicht indiziert und zudem ab 16 Jahren freigegeben.

2004 wurden die Header des Quelltextdateien von den Human Head Studios frei veröffentlicht.[1]

Nach dem letzten offiziellen Patch 1.07 arbeitete die Spielercommunity an Community-Patches (1.08b), welche vor allem Multiplayerspielfehler korrigieren.

Das Spiel wurde am 13. Juni 2012 auf Steam als Rune Classic in der Version 1.10 wiederveröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Human Head Studios releases Rune Headers! (englisch) humanhead.com. 28. September 2004. Archiviert vom Original am 13. Oktober 2004. Abgerufen am 30. Dezember 2012.