Runzelkäfer

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Runzelkäfer
Runzelkäfer

Runzelkäfer

Systematik
Überklasse: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Adephaga
Familie: Laufkäfer (Carabidae)
Unterfamilie: Runzelkäfer
Wissenschaftlicher Name
Rhysodinae
Laporte, 1840

Die Runzelkäfer (Rhysodinae) stellen eine Unterfamilie der Laufkäfer (Carabidae) dar.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Die Vertreter dieser Gruppe sind meist 6,5 bis 7,5 Millimeter lang und rostbraun gefärbt. Der Körper ist seitlich abgeflacht und die stark verhärteten Flügeldecken (Elytren) sind durch Punktlinien oder Streifen gezeichnet. Die Antennen sind kurz und bestehen immer aus elf Gliedern, der Kopf und das Halsschild weisen tiefe Furchen auf (daher der Name Runzelkäfer). Der Fuß (Tarsus) ist immer fünfgliedrig.

[Bearbeiten] Lebensweise

Die Käfer leben vor allem unter der Rinde morscher Nadel- und Laubbäume während ihre Larve im morschen Holz (Totholz) leben. Man findet die Runzelkäfer vor allem in ursprünglich gehaltenen Wäldern, aber auch dort eher selten.

[Bearbeiten] Systematik

Die Runzelkäfer wurden früher als eigenständige Familie betrachtet und sind heute als Unterfamilie in die Laufkäfer integriert.[1] In Mitteleuropa kommen nur zwei Arten vor, die sehr selten sind.[2] In Europa wurden bisher nur drei Arten nachgewiesen, weltweit sind etwa 130 Arten bekannt, die vorwiegend in den Tropen beheimatet sind.

  • Clinidium (Arctoclinidium) canaliculatum (O.G. Costa, 1839)
  • Omoglymmius (Omoglymmius) germari (Ganglbauer, 1891)
  • Ungleicher Furchenwalzkäfer (Rhysodes sulcatus) (Fabricius, 1787)

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Rhysodinae. Fauna Europaea, Version 1.3, 19.04.2007, abgerufen am 20.07.
  2. Jiři Zahradník, Irmgard Jung, Dieter Jung et al.: Käfer Mittel- und Nordwesteuropas, Parey Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1
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