Rupert Evans

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Rupert Evans (* 30. März 1977 in Staffordshire, England) ist ein britischer Schauspieler. Er wurde in Großbritannien vor allem durch seine TV-Auftritte bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Rupert Evans ist als ältestes von drei Kindern in einem kleinen Dorf nahe Uttoxetter in Staffordshire geboren. Er besuchte die Milton Abbey School in Dorset, wo er in der Theatergruppe im Stück Der Zauberer von Oz die Rolle der Dorothy spielte.

Anstatt anschließend auf dem elterlichen Bauernhof zu arbeiten, jobbte er als Assistent in der Kundenbetreuung von „My Little Pony“. Bald darauf erlernte er die Schauspielerei auf der Webber Douglas Academy of Dramatic Art, wo er unter anderem mit Matthew Goode zusammen studierte.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Das britische Publikum nahm von Evans erstmals 2001 Notiz, als er einen Gastauftritt in der BBC Sitcom My Family hatte. Außerdem war er in den TV-Serien Paradise Heights und High Stakes zu sehen. Vor allem wirkte er in britischen Kostümfilmen und Romanverfilmungen mit wie in Sons & Lovers (2003) mit Sarah Lancashire und Hugo Speer, in North and South (2004) mit Daniela Denby-Ashe und Richard Armitage und in Fingersmith (2005) mit Imelda Staunton und Charles Dance. Größere Rollen spielte er in ShakespeaRe-Told - A Midsummer Night's Dream (2005) als Zander, in The Palace (2008) als fiktiver Prinz Richard, in Emma (2009) als Frank Churchill und in The Little House (2010) als Patrick Clearly.

Auf der Leinwand hatte er seine erste große Rolle 2004 als FBI-Agent John Myers im Film Hellboy an der Seite von Selma Blair, John Hurt und Ron Perlman. Im Jahr 2007 spielte er im Independent-Film Guantanamera (spanischer Originaltitel „Arritmia“) als 'Ali bzw. Jeb' mit. Zu seinen jüngeren Filmauftritten gehört Agora – Die Säulen des Himmels von 2010. Demnächst wird er im Thriller Incident at Sans Asylum zu sehen sein, dessen Kinostart noch nicht bekannt ist.

Nebenher trat er auch immer wieder auf der Theaterbühne auf. So war er in London an bekannten Theaterhäusern in Stücken wie beispielsweise Sweet Panic (2003), Breathing Corpses (2005), His Ghostly Heart (2008) und Das Leben ist ein Traum (2009) zu sehen, und gehörte 2006 dem berühmten Ensemble der Royal Shakespeare Company als Louis der Dauphin in König Johann und als Romeo in Romeo und Julia an. Dabei verliebte er sich in Morven Christie, die „Julia“ spielte, und war mit ihr drei Jahre lang zusammen.[2] 2011 verkörperte er den George in Alexandre Courtès Horror-Thriller The Incident (Asylum Blackout).[3]

Filmografie[Bearbeiten]

Theater:
  • 2000: Venetian Heat als Mario
  • 2003: Sweet Panic als Richard
  • 2005: Breathing Corpses als Charlie
  • 2006: König Johann (King John) als Louis der Dauphin
  • 2006: Romeo und Julia (Romeo and Juliet) als Romeo
  • 2007: Kiss of the Spider Woman als Valentin Arregui Paz
  • 2008: His Ghostly Heart als Ian
  • 2009: Das Leben ist ein Traum (Life Is a Dream) als Astolfo
Filme:
Fernsehen:
  • 2001: My Family (Folge 2.01) als Tom
  • 2002: Lexx – The Dark Zone (“Lexx” - Folge 4.14) als Cleasby
  • 2002: Paradise Heights als Toby Edwards
  • 2002: High Stakes als Charlie
  • 2002: Rockface (Folge 1.01-06 / 2.08) als Jamie Doughan
  • 2004: North and South (Folge 1.02-04) als Frederick Hale
  • 2005: ShakespeaRe-Told - A Midsummer Night's Dream als Zander
  • 2005: Fingersmith als Richard Rivers
  • 2008: The Palace als Prinz Richard
  • 2009: Monday Monday (Folge 1.07) als Michael
  • 2009: Emma (Folge 1.02-04) als Frank Churchill
  • 2010: The Little House (Folge 1.01-02) als Patrick Clearly
  • 2012: Die Tore der Welt (World Without End) als Godwyn

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. London Evening Standard: The Dreamboat: Rupert Evans by Hermione Eyre (engl.) Artikel vom 2. Oktober 2009
  2. kosmix.com: Rupert Evans (engl.) abgerufen am 25. Februar 2011
  3. Two Clips From Asylum Blackout Come to Light, Zugriff am 5. Mai 2012