Russophobie

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Die Russophobie (auch: Russenfeindlichkeit oder Antirussismus[1]) ist eine ablehnende Haltung gegenüber Russland, den Russen oder der russischen Kultur. Sie ist eine Ausprägung der Xenophobie und ist das Gegenteil von Russophilie.

Es existieren eine Vielzahl von Klischees über Russland und Russen, die auf Vorurteilen gründen[2] und als Elemente in der politischen Auseinandersetzung gegen die Sowjetunion eingesetzt werden.[3] Argumentationen gegen Russophobie sind in Russland in rechten Kreisen verbreitet, werden auch gegen demokratische Reformbestrebungen eingesetzt und dienen mitunter dazu, Mythen über dem Fall der Sowjetunion zu konstruieren.[4]

Das Phänomen des negativen Russlandbilds hat sich nach Ansicht einzelner Autoren in seiner 500-jährigen Tradition in der neuesten Zeit teilweise unnötig falsch[5] oder aus bestimmter Sicht sogar zu einer "Ideologie" entwickelt.[6]

Zeitgeschichte[Bearbeiten]

Mittelalter und frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Erste negative Darstellungen der Russen datieren aus dem 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Kampf des Deutschen Ordens gegen die „Schismatiker“ im Osten. So werden die Russen beispielsweise in der Livländischen Reimchronik als Ungläubige bezeichnet, die Ländereien der Christen plündern.

Um die Wende zum 16. Jahrhunderts intensivierten sich Russisch-Litauische Kriege zwischen dem Großfürstentum Moskau und dem Großfürstentum Litauen um das Erbe der Kiewer Rus. Der Anspruch der Rurikiden-Fürsten von Moskau, Herrscher der ganzen Rus zu sein, stieß auf Widerstand in den durch Personalunion verbundenen Staaten Litauen und Polen. Zu dieser Zeit entwickelten vor allem polnische Gelehrte und Autoren eine antirussische Publizistik, die sie in Europa verbreiteten.[7] Um Allianzen der Russen in Europa zu verhindern, schrieb König Sigismund I. an europäische Herrscher und an den Papst, die „Moskowiter“ seien Feinde des Christentums und hätten sich mit Türken und Tataren verschworen, um das Christentum zu zerstören.[7]

Im Zusammenhang mit dem Livländischen Krieg berichteten europäische Russlandreisende von der Tyrannei des russischen Zaren Iwans „des Schrecklichen“ (richtige Übersetzung: der Furchteinflößende), wodurch sich das Bild einer überaus repressiven russischen Herrschaft verbreitete. Die Opritschnina war am Anfang gegen die alten Fürstenfamilien gerichtet. Später änderte sich die Richtung der repressiven Politik, um immer neue Zielgruppen zu treffen. Ruslan G. Skrynnikow belegte das mit einer Rekonstruktion der Namensliste der Hingerichteten aus dem Synodikon Ivan Groznyjs.[8]

Neue und moderne Zeit[Bearbeiten]

Vormarsch der russischen Barbarei. Französische Lithografie aus der Zeit der Napoleonischen Kriege

Antirussische Auffassungen kamen im 19. Jahrhunderts in Frankreich auf. Während die europäische Aufklärung insgesamt ein positives Verhältnis zu Russland hatte, betrachtete Napoléon Bonaparte die Russen als rückständige Barbaren, die seinen liberalen und revolutionären Ideen im Wege stünden.[9] Während des Russlandfeldzugs 1812 zeigten sich die französischen Soldaten gegenüber der russischen Zivilbevölkerung und Kultur respektlos. So wurden z.B. Klöster und Kirchen geplündert und als Pferdeställe genutzt.[9] Vor seinem Abzug aus Moskau unternahm Napoléon einen erfolglosen Versuch, die Türme des Moskauer Kremls zu sprengen. Nach der französischen Niederlage gab es weiter eine ablehnende Haltung gegenüber den Russen.[9] Astolphe de Custine bereiste das Russische Kaiserreich in den 1830er Jahren und hinterließ eine Reisebeschreibung, die eine scharfe Kritik der Autokratie und des Lebens im zeitgenössischen Russland enthielt.

Das Bild Russlands als des „Gendarmen Europas“ wurde im 19. Jahrhundert von liberalen und linksrevolutionären Kreisen aufgegriffen und verbreitet, darunter auch von Karl Marx und Friedrich Engels.[10] Es erschienen auch zahlreiche Pamphlete von Exil-Polen, die den "kulturlosen" Russen gar eine asiatisch-turanische Herkunft bescheinigten.[11]

Die Furcht vor dem russischen Bären ging auf Russlands tragende Rolle in der reaktionären Heiligen Allianz zurück. Vor allem wurde die Unterdrückung nationaler Unabhängigkeitsbestrebungen im russisch beherrschten Polen angeprangert. Im Heiligen Römischen Reich wurde ein zu starker Machtgewinn Russlands auf Kosten des Osmanischen Reiches befürchtet, für die österreichische Habsburgermonarchie hingegen war das christliche Russland wichtiger Partner in den jahrhundertelangen Türkenkriegen. England sorgte sich um seinen Überseehandel. Es unternahm Anstrengungen, um ein russisches Vordringen über den Bosporus hinaus ins Mittelmeer, sowie eine russische Expansion nach Persien und Zentralasien – und möglicherweise sogar Indien – zu verhindern. Dieser britisch-russische Interessenskonflikt wurde als Great Game bekannt[12] und führte zum Krimkrieg, an dem auch Frankreich teilnahm.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts näherten sich Frankreich und England politisch wieder Russland an, wohingegen die Beziehungen Deutschlands und Österreich-Ungarns zu Russland stark abkühlten. Beide wollten eine russische Machterweiterung im Machtvakuum nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches auf dem Balkan im Zeichen des Panslawismus eindämmen. Die Russophobie in diesen beiden Staaten war stark mit der aufkommenden Slawophobie und Nationalismus verflochten,[13] hinzu kamen österreichisch-russische Gegensätze auf dem Balkan. 1914 konnten sich auch große Teile der Linken in Deutschland mit dem Kampf gegen den als fortschrittsfeindlich empfundenen Zarismus identifizieren. Dies erleichterte den Eintritt in den Ersten Weltkrieg und kam der sogenannten Burgfriedenspolitik zugute. Während des Krieges ließ Österreich-Ungarn zahlreiche russophile Ruthenen in Konzentrationslager wie Thalerhof oder Theresienstadt deportieren, wo Tausende von ihnen starben.

Die Oktoberrevolution von 1917 und der anschließende Bürgerkrieg mit seinen Grausamkeiten auf beiden Seiten endeten Anfang der 1920er Jahre mit dem Sieg der Bolschewiki, den die anderen Großmächte vergeblich durch Militärinventionen zu verhindern gesucht hatten. Dies hatte einen internationalen Anstieg der Russophobie zur Folge, nachdem die kommunistische Bewegung bald von Moskau dominiert wurde und Sowjetrussland bzw. die Sowjetunion den kapitalistischen Mächten mit der Weltrevolution drohte. Eine brutale Repression im Innern, besonders seit dem Beginn des Stalinismus, sowie Abschließung und diplomatische Isolation der Sowjetunion begünstigten auch russenfeindliche Tendenzen der Zwischenkriegszeit.

Sowjetische Kriegsgefangene im KZ Mauthausen. Die sowjetischen Gefangenen wurden grausamer behandelt als Gefangene anderer Nationen.

Eine rassistisch begründete Russophobie in Deutschland als Kombination von Antisemitismus und Antibolschewismus, dem zu bekämpfenden so genannten Jüdischen Bolschewismus war in der Zeit des Nationalsozialismus vorherrschend. Hitler beschrieb die Russen in seinem Buch Mein Kampf als zur Selbstorganisation unfähige Untermenschen, die lediglich dank der „germanischen Oberschicht“ ein Reich aufbauen konnten. Die Nationalsozialisten sahen die Sowjetunion als wichtigen Lebensraum im Osten für die deutsche Herrenrasse. Nach dem Endsieg war im Generalplan Ost eine Dezimierung, Versklavung und großangelegte Deportation der Bevölkerung vorgesehen, wobei Städte wie Leningrad und Moskau dem Erdboden gleichgemacht werden sollten. Auch wenn diese Pläne nie realisiert wurden, steht die großflächige Vernichtung von Menschenleben und Kulturgut in der Sowjetunion, insbesondere die Aushungerung von über einer Million Menschen während der Leningrader Blockade im Deutsch-Sowjetischen Krieg, mit der nationalsozialistischen Ideologie und Planung (siehe auch Hungerplan) in Verbindung. Joseph Goebbels bezeichnete die Russen als einen zusammengewürfelten Haufen mit klar ausgeprägten animalischen Zügen.

Im Kalten Krieg speiste sich Misstrauen aus diesem politisch-ideologischen Kampf zwischen der westlichen Welt und dem sozialistischen Ostblock. Insbesondere konservative und rechte Kreise Westdeutschlands sahen in der Nachkriegszeit eine Bedrohung aus dem Osten. Die Angst vor den Kommunisten und vor der atomaren Bedrohung prägte das Bewusstsein auch in den USA seit den frühen 1950er Jahren. Präsident Putin erklärte, die Russophobie des Westens und der osteuropäischen Staaten ginge auf die Interventionen der Sowjetunion in der DDR, in Ungarn und in der Tschechoslowakei zurück. [14]

Vor allem in der Ära Ronald Reagan griffen Hollywood-Produktionen stereotypenhafte Bilder von Russen auf. Nach der politischen Wende und dem Zerfall des Ostblocks warnten vor allem ehemalige Sowjetologen und Dissidenten aus Mittelosteuropa und Russland vor einem allzu optimistischen Bild Russlands. Dabei gab es eine starke Wechselwirkung mit der US-Osteuropapolitik.[5] Viele neue Staaten wie die baltischen Staaten oder die Ukraine bauten ihre nationale Identität auch aus einer Gegenüberstellung zu Russland auf.[6] Ein weiterer Faktor der Russophobie war die Angst vor der sich ausbreitenden russischen Mafia, die in den 1990er Jahren das Bild eines kriminellen und kleptokratischen Russlands prägte. Andererseits unterstützte der Westen den Kurs des russischen Präsidenten Boris Jelzin und vermied weitgehend Kritik an seiner Politik. Der Russlandexperte Boris Reitschuster meint, Putin "ist russophob, also das, was er anderen vorwirft: Er hat eine geringe Meinung von den Menschen in Russland, weil er sie für unreif hält und wie Kinder behandelt. Kinder, die stark geführt werden müssen und auch mal Prügel wollen."[15]

Deutschland[Bearbeiten]

Es wird bemängelt, die Russlandberichterstattung in Deutschland sei teilweise oder überwiegend von einer ablehnenden Haltung und mangelnden Differenziertheit[16][17] geprägt. Schwierigkeiten und Missverständnisse in der Korrespondententätigkeit kommen hinzu.[18] Insbesondere der Fokus auf Wladimir Putin und die politischen Krisen Russlands in den westlichen Medien zeichne nach Ansicht einiger Kommentatoren ein schiefes Bild der tatsächlichen Verhältnisse in Russland.[19][20]

Ansatzpunkte der Russophobie[Bearbeiten]

Russophobe Vorstellungen bestehen teilweise aus einem über lange Zeit konsistenten ablehnenden Gedankengut[7]. Zentrale politische Ansatzpunkte für eine grundlegende Russlandkritik basieren auf einer angeblichen Unfähigkeit zur Selbstverwaltung und einer daraus resultierenden tyrannischen Regierungsform, oder der das Volk sich "Blind unter die Macht absolute Macht des Herrschers" unterordne[7]. Dies wird häufiger auch mit einem angeblichen russischen Imperialismus und der Russisch-Orthodoxen Kirche als "Religion der Sklaven" in Verbindung gebracht.

Theorie der Russophobie als Ideologie nach Oleg Nemenski[Bearbeiten]

Das Konzept der Russophobie wurde ein integraler Bestandteil der Mythologie russischer Nationalisten.[21] Der russische Historiker Oleg Nemenski hat eine Theorie der Russophobie als Ideologie entwickelt. Ähnlich wie etwa der klassische Normannismus der deutschen Historiker des 18. Jahrhunderts bezüglich des Gründung des russischen Staates oder die von Astolphe de Custine lancierte Konzeption Russlands als eines "Völkergefängnisses", gründeten dieser Theorie zufolge die heutige westliche Politologie und Journalismus, die dazu neigen, das Vorhandensein einer freien öffentlichen Meinung in Russland zu leugnen und die von der russischen Mehrheit vertretenen Standpunkte der staatlichen Propaganda zuzuschreiben. Traditionell führten solche Herangehensweisen zu inadäquaten Schlussfolgerungen und geringer Prognosequalität des Geschehens in Russland[6]. Alles spezifisch Russische würde als freiheitsfeindlich empfunden. Das beträfe nicht nur die „despotische” politische Macht, sondern auch die Russisch-Orthodoxe Kirche und die russische Orthodoxie als „Religion der Sklaven”. Die Gegenüberstellung der „westlichen Freiheit” und der „russischen Sklaverei” habe in verschiedenen Epochen unterschiedliche Ausprägungen erlebt. Nach der Herausbildung von Nationalstaaten würden die Russen als Träger der imperialen Gedankenguts als Feinde des freien Nationalen dargestellt, während sie bei der Gegenüberstellung des neoliberalen Globalismus und der nationalen Souveränität, umgekehrt, als Träger des „rückständigen” Nationalen gelten.

Da jedoch das Zeitalter der Nationalstaaten noch nicht vergangen sei, dominierte die Vorstellung der Russen als „ewige Imperialisten”. Nachbarvölker der Russen stünden unter der „russischen Knute”. Da absolute Macht nach Definition nach qualitativem und quantitativem Wachstum, sprich Expansion streben müsse, würden die Russen als „sklavisches Volk” als Instrument bei diesem Unterfangen verstanden. Damit sei eng die Überzeugung verflochten, dass die Russen nach der Eroberung Europas trachteten und die nicht schwindende Angst des westlichen Menschen vor einer russischen Invasion („Die Russen kommen!”). Jegliche Freiheit würde als potenzielles Vernichtungsobjekt der russischen Tyrannen und der Freiheit hassenden Russen angesehen.

Russische Niederschlagung des Novemberaufstands (1830). Zeitgenössische allegorische Darstellung Polens als Opfer eines asiatischen Nomaden

Bei den Erklärungsversuchen für eine derart auffällige „Andersartigkeit” der Russen würden meist zwei Argumentationsstrategien beobachtet: historisch und genetisch. Nach Darstellung der ersten, ist die russische Kultur der Tyrannei und der Sklaverei als Kombination von zwei Hauptquellen bedingt, der byzantinischen Orthodoxie und des tatarischen Despotismus. Nach einer entwickelten historischen Konzeption würde behauptet, dass Russland die Goldene Horde beerbt hat, indem es die Haupteigenschaften der politischen Kultur dieses nomadischen Gebildes übernommen hat. Russland als Goldene Horde wurde zum typischen russophoben Stereotyp, sowohl in historischen Essays, als auch in der Publizistik.

Häufig genug träfe man allerdings auf Erklärungen, die eine besondere genetische Neigung der Russen zur Unfreiheit verantwortlich machen. Demnach duldeten die Russen die Tyrannei, weil sie von Natur aus dazu veranlagt seien. Nach dieser Darstellung sind die Russen nicht bloß ein rückständiges Volk, sondern als genetisch minderwertig und unfähig, die westlichen Werte zu empfangen. Zahlreiche Publizisten behaupteten im Lauf der Geschichte, die russische Genetik sei durch die historische Erfahrungen des Volkes verdorben: Leibeigenschaft, Kriege, Repressionen, Revolutionen etc. Praktische Resultate einer solchen Wahrnehmung waren nicht nur im Zweiten Weltkrieg zu spüren, sondern durchaus auch heute. Argumentationslinien der US-Anwälte, die sich auf Todesfälle der russischen Adoptivkinder in amerikanischen Familien spezialisieren, basieren nicht selten auf den vermeintlich besonderen genetischen Neigungen der Russen[6].

Russenfeindlichkeitsvorwürfe in Deutschland[Bearbeiten]

Der kontrovers diskutierte [22][23][24] Historiker Wolfgang Wippermann stellt die These auf, alle westliche Medienberichterstattung sei von Gedankengut beeinflusst, das der -ebenfalls unrealistischen- russischen Selbstwahrnehmung "fundamental" widerspräche.[25]

Gregor Gysi meinte, die Kritik am russischen Präsidenten "darf nicht so einseitig sein, quasi russenfeindlich, wie das bei den Grünen der Fall war".[26]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gabriela Lehmann-Carli, Yvonne Drosihn, Ulrike Klitsche-Sowitzki, Hilmar Preuß: Russland zwischen Ost und West?: Gratwanderungen nationaler Identität. Frank & Timme, Berlin 2010, ISBN 978-3-86596-338-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Heinz Gollwitzer: Vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Beginn des Imperialismus. V&R, 1972, S. 372.
  2. Jonathan Steel: The west's new Russophobia is hypocritical - and wrong. In: the guardian vom 30. Juni 2006[1]
  3. Johnson Forest: Till. Post-totalitarian national identity: public memory in Germany and Russia. In: Social & Cultural Geography. Bd. 5, Nr. 3, September 2004.
  4. Robert Horvath: The legacy of Soviet dissent: dissidents, democratisation and radical nationalism in Russia. Psychology Press 2005. S. 262
  5. a b Andrei Tsygankov. Russophobia: Anti-Russian Lobby and American Foreign Policy. Palgrave, 2009
  6. a b c d Oleg Nemenski. Russophobie als Ideologie // Fragen des Nationalismus № 13, 2013 (russ.) auf der Webseite von http://vnatio.org/
  7. a b c d Poe, Marshall T. (2001). People Born to Slavery: Russia in Early Modern European Ethnography, 1478–1748. Cornell University Press. p. 21. ISBN 0-8014-3798-9
  8. Vgl. die vom Autor erweiterte deutsche Übersetzung: Ruslan Grigrojewitsch Skrynnikow Ivan der Schreckliche und seine Zeit. Mit einem Nachwort von Hans-Joachim Torke. München 1992. Siehe auch den Nachruf auf Skrynnikow von Alexandr Lavrov [2].
  9. a b c McNally, Raymond. The origins of Russophobia in France 1812-1830. In: The American Slavic and East European Review 17 (1958), S. 173-189
  10. Geschichte der Russophobie. Weltfeind im Osten - Zur geistigen Vorgeschichte der "Neocons", FAZ, 26. August 2008
  11. Franciszek Duchinski: Peuples aryâs et tourans, agriculteurs et nomades: Necessité des réformes dans l'exposition de l'histoire des peuples Aryâs-Européens et Tourans, particulièrement des Slaves et des Moscovites. Paris 1864, S. 22.
  12. John Howes Gleason. The genesis of Russophobia in Great Britain: a study of the interaction of policy and opinion. Octagon Books, 1972
  13. John M. Haar. The Russian Menace: Baltic German Publicists and Russophobia in World War I Germany. University Microfilms, 1986
  14. http://archive.kremlin.ru/articles/bookchapter9.shtml Homepage des Kremls: Interview mit Vladimir Putin im Jahr 2000
  15. Boris Reitschuster: "Putin selbst ist russenfeindlich". Russland-Experte Reitschuster im Interview.[3]
  16. Offener Brief von Michail Gorbatschow an die deutschen Medien [4]; Wenke Crudopf: Russland-Stereotypen in der deutschen Medienberichterstattung. Arbeitspapiere des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin. 29/2000 [5].
  17. Sprachwissenschaftlerin Sabine Schiffer über Parteinahme in den deutschen Medien, Weltnetz.tv
  18. Siehe dazu z.B. Juliane Inozemtsev: Teil des Rausches. Selbstkritisches von deutschen Osteuropa-Korrespondenten zur „Orangen Revolution“. In: eurasisches Magazin vom 31. 07. 2008 [6]
  19. Gastkommentar, www.derstandard.at, abgerufen am 11. August 2014.
  20. Nobody can doubt the brutality of Putin’s Russia. But the way the Ukraine conflict is covered in the west should raise some questions, www.theguardian.com, abgerufen am 11. August 2014.
  21. Anatoly M. Khazanov: The nation-state in question, 2003 Princeton University Press, Seiten 90,91 96–97 Kapitel "A State without a Nation? Russia after Empire"; "In the late 1980s and early 1990s, only russian nationalists used the bugaboo of Russophobia"
  22. Die Wirklichkeit ausgepfiffen, Spiegel, 29. Juni 1998
  23. Stephan Waitz: Wolfgang Wippermann: Stalins Mann in Berlin. In: ef-magazin.de vom 16. 10. 2007 [7]
  24. Zweierlei VergleichNationalsozialistische, stalinistische und realsozialistische Herrschaftspraxis, FAZ, 21. Dezember 2009
  25. Russophobie Reloaded?, Wolfgang Wippermann in Neues Deutschland, abgerufen am 22. August 2014.
  26. Zit. nach Albrecht Meier, Matthias Meisner: Gysi nennt Grüne "quasi russenfeindlich". In: Der Tagesspiegel vom 05. April 2014 [8]