Rustenfelde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rustenfelde
Rustenfelde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rustenfelde hervorgehoben
51.39305555555610.004166666667240Koordinaten: 51° 24′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hanstein-Rusteberg
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 6,13 km²
Einwohner: 498 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036081
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 082
Adresse der Verbandsverwaltung: Steingraben 49
37318 Hohengandern
Webpräsenz: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: Ulrich Hesse (CDU)
Lage der Gemeinde Rustenfelde im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Gemeinde) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Deuna Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild
Kirche St. Petrus und Paulus
Rustenfelde mt dem Rusteberg

Rustenfelde ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geographie[Bearbeiten]

Rustenfelde liegt am Rustebach östlich des Rohrberges. Nördlich von Rustenfelde führt die Autobahn A38 von Leipzig nach Göttingen. Die Anschlussstelle Arenshausen ist leicht erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Burg Rusteberg auf einem Stich von Merian 1646

Der Ort entstand am Fuß der bereits 1123 urkundlich erwähnten mainzischen Burgruine Rusteberg und gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz. 1743 wurde durch die Brüder Wilhelm und Lorenz Osburg ein Hospital für Arme in Rustenfelde gegründet. 1802 bis 1807 wurde der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen.

Durch US-amerikanische Tieffliegerangriffe mit Bomben und Beschuss im April 1945 entstanden erhebliche Schäden an Wohnhäusern und Nebengebäuden.

Anfang Juli 1945 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Rustenfelde von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1933: 503
  • 1939: 500
  • 1945: 650
  • 1946: 675
  • 1950: 636
  • 1961: 584
  • 1970: 565
  • 1984: 497
  • 1994: 512
  • 1995: 509
  • 1996: 507
  • 1997: 501
  • 1998: 502
  • 1999: 502
  • 2000: 493
  • 2001: 489
  • 2002: 504
  • 2003: 504
  • 2004: 498
  • 2005: 503
  • 2007: 506
Datenquellen: www.verwaltungsgeschichte.de und Thüringer Landesamt für Statistik

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold ein grüner Berg bis zum Schildhaupt, darauf mittig ein grünes gemeines Kreuz: Der Berg ist belegt mit goldenen gekreuzten Schlüsseln und Schwert. Darunter im Schildfuß ein silberner Wellenbalken.“ Der grüne Berg, welcher ein Großteil des Wappens ausfüllt, deutet auf den Rusteberg hin, während das auf dem symbolischen Berg mittig platzierte Kreuz auf die lediglich noch als Ruine erhaltene Burg verweist. Die beiden Schutzheiligen der Dorfkirche, Petrus und Paulus, finden durch den Schlüssel und das Schwert ihre Entsprechung, während der Wellenbalken im Schildfuß auf den Rustebach hindeutet.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Rustenfelde setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 5 Sitze
  • Wahlvorschlag FFw Rustenfelde: 1 Sitz
  • Wahlvorschlag TSV 09 e.V. : 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Ulrich Hesse (CDU) wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Petrus und Paulus
  • Burgruine Rusteberg
  • Käsestein bei der Abendtalmühle
Blick vom Rusteberg auf Rustenfelde und den Rohrberg

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rustenfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien