Ruth Dreifuss

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Ruth Dreifuss

Ruth Dreifuss (* 9. Januar 1940 in St. Gallen, heimatberechtigt in Endingen) ist eine Schweizer Politikerin (SP) und Alt-Bundesrätin.

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Leben [Bearbeiten]

Ruth Dreifuss studierte Wirtschaftswissenschaften. Von 1972 bis 1991 war sie für die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (DEH) (heute: Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, DEZA) tätig, danach als Referentin beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund.

Sie wurde am 10. März 1993 in den Bundesrat gewählt. Ihrer Wahl ging die Nichtwahl der offiziellen Kandidatin Christiane Brunner und ein heftiger Frauenprotest gegen die Wahl von Francis Matthey voraus (siehe dazu auch Brunner-Effekt). Damals nahm der von der Vereinigten Bundesversammlung bereits zum Bundesrat gewählte Francis Matthey die Wahl nicht an. Matthey hätte sonst womöglich ein Parteiausschluss gedroht. Dreifuss stand dem Eidgenössischen Departement des Innern vor. Im Jahr 1999 war sie Bundespräsidentin. Am 31. Dezember 2002 trat Ruth Dreifuss zurück.

Ruth Dreifuss war nach Elisabeth Kopp die zweite Frau und die erste Person mit jüdischem Hintergrund, die in den Bundesrat gewählt wurde. Sie war zudem die erste Frau, die zur Bundespräsidentin gewählt wurde.

Siehe auch [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Ruth Dreifuss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolgerin
René Felber Mitglied im Schweizer Bundesrat
1993–2002
Micheline Calmy-Rey