Ryanodin
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| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Ryanodin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
6-(1-α,5a-β,8a-β,9-Pentahydroxy-7-β-isopropyl- 2-β,5-β,8-β-trimethylperhydro-8b-α,9-epoxy- 5,8-ethanocyclopenta-(1,2-b)indenyl)pyrrol-2-carboxylat |
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| Summenformel | C25H35NO9 | |||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 15662-33-6 | |||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 493,55 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| LD50 | ||||||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||
Ryanodin ist eine weißliche lichtempfindliche Substanz, die in Methanol und Ethanol löslich ist. Es ist ein Alkaloid der Pflanze Ryania speciosa aus Südamerika und wird als Insektizid benutzt.
Ryanodin ist bereits in geringen Mengen auch für den Menschen giftig. Es bindet an den nach ihm benannten Ryanodin-Rezeptoren, die vor allem in der quergestreiften Skelettmuskulatur und der Herzmuskulatur vorkommen und bewirkt einen Calciumausstrom aus dem sarkoplasmatischen Retikulum. Bei einer Intoxikation kommt es zu andauernden Muskelkontraktionen.