Rybatschi

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Siedlung
Rybatschi
Рыбачий
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Selenogradsk
Erste Erwähnung 1372
Bevölkerung 839 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Postleitzahl 238535
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 215 818 003
Website http://www.rybachy.com
Geographische Lage
Koordinaten 55° 9′ N, 20° 51′ O55.15472222222220.852777777778Koordinaten: 55° 9′ 17″ N, 20° 51′ 10″ O
Rybatschi (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Rybatschi (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎
Schiffsanleger in Rossitten (vor 1945)
Museum der Vogelwarte Rossitten (erbaut 1931)
Ehemaliges Vogelmuseum (2013)
Ehemaliges Wohnhaus von Thienemann (2002)

Rybatschi, inkorrekt transkribiert auch Rybachy oder Rybatschij (russisch Рыбачий, von Rybak = „Fischer“; prußisch Rosit; deutsch Rossitten; litauisch Rasytė) ist ein Ort mit 839 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] auf der Kurischen Nehrung im ehemaligen Ostpreußen in der heutigen Oblast Kaliningrad, Russland, unweit der Grenze zu Litauen. Bis 1945 hatte Rossitten deutsche Bevölkerung. Es war besonders bekannt durch die Vogelwarte Rossitten und durch seine Segelfliegerschule.

Rybatschi ist Verwaltungssitz der Selskoje posselenije Kurschskaja Kossa (Landgemeinde Kurische Nehrung).

Geografie[Bearbeiten]

Es handelt sich um den größten Ort auf der jetzt russischen Seite der Nehrung, mitten im Nationalpark Kurische Nehrung. Die Umgebung ist geprägt von Kiefernwäldern und Dünen, darunter der „Epha-Düne“. In der direkten Nähe des Ortes befindet sich der Süßwassersee Möwenbruch; bis zum Ostseestrand sind es etwa zwei Kilometer. Durch Rybatschi verläuft die alte Poststraße von Kaliningrad (Königsberg Pr.) nach Klaipėda (Memel). Von der Müllershöhe bei Rossitten hat man einen sehr guten Blick über Haff und See.

Geschichte[Bearbeiten]

Rossitten und die hier früher befindliche Deutschordensburg wurden erstmals 1372 erwähnt. Der Name des Ortes leitet sich von prußisch „rosit, rasit“: Tau ab (vgl. litauisch „rasenti“: sprühen, rieseln). Die meiste Zeit befand sich hier eine von Kuren bewohnte Fischeransiedlung, die bedingt durch starke Dünenwanderungen mehrmals verlegt werden musste, bis Wilhelm Franz Epha am Ende des 19. Jahrhunderts durch Bepflanzungen ein Ende dieses Naturphänomens erreichte. Nur in und um Rossitten wurde auf der Nehrung Landwirtschaft betrieben, weil es hier Lehmboden gab. Ansonsten hatten die kurischen Nehrungsfischer ihre Heuwiesen und Gemüseäcker auf dem gegenüberliegenden Festland (Memelgebiet, Niederung). Während einer Feuchtperiode im 12. Jh. zog es die auf dem Festland lebenden Kuren nach Norden. Lediglich auf der trockenen Nehrung blieben einige wenige Familien zurück.

Im Dünengelände östlich des Ortes, in den Predin-Bergen, wurde aufgrund der günstigen Aufwinde vom Haff her seit Anfang der 1920er Jahre Segelflug betrieben. Es entstand eine Häuserkolonie mit Fliegerschule. Bald wurden auch Segelflugwettbewerbe durchgeführt. Ferdinand Schulz, ein Pionier des Segelflugs, erzielte 1924 mit seiner Eigenkonstruktion FS3 „Besenstielkiste“ eine Weltbestleistung im Dauerflug. Seine Segelflugschule wurde Teil der „Rhön-Rossitten-Gesellschaft“ (später: Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug). Julius Hatry war Fluglehrer in Rossitten und baute Flugzeugmodelle.

Die Umgebung von Rossitten hatte einen festen Bestand an Elchwild.

Der Ort in den 1930er Jahren (bis 1944) bestand größtenteils aus Fischerhäusern, dazwischen einigen Villen. Die Fischerhäuser waren holzverschalt, manche strohgedeckt.[2] Als Giebelverzierung zeigten sie gekreuzte Pferdeköpfe. Die Windbretter der Dächer, die Tür- und Fensterrahmen waren hellblau, in den Farben der Nehrung. Die Gärten, viele mit Ziehbrunnen, waren durch Staketenzäune geschützt. Oft hingen Fischernetze zum Trocknen aus. Die Nehrungsfischer fischten von ihren Kuren- und Netzkähnen aus in der Nacht. Im Ort roch es leicht nach Fisch und Brachwasser. Durch Rossitten floss in schmalem Graben der Jordan. Die Dorfstraßen waren noch nicht befestigt. Es gab fünf Gasthöfe mit Namen wie: "Zum Treibsand", "Kurisches Haff", "Zur Mole" und "Wanderers Ruh". Das Kurhaus mit über 100 Betten hatte eine große Terrasse für die Gäste. Es gab eine große Jugendherberge. Rossitten verfügte über Apotheke und Arzt. Die Einwohnerzahl betrug 700 und verdoppelte sich in der Zeit der "Sommerfrische". Man kam auch wegen der bekannten Vogelwarte mit ihrem Museum und des unweit in den Predin-Bergen ausgeübten Segelflugs. Der Ort war automobilfrei, man erreichte ihn per Schiff aus Cranzbeek oder mit Fuhrwerk von der entfernten Bushaltestelle an der alten Poststraße von Cranz nach Memel. Es gab eine Mole als Schiffsanlegestelle und eine Haffleuchte.

Im Januar 1945 wurde die Kurische Nehrung von der Roten Armee besetzt. Rossitten fiel, wie der gesamte nördliche Teil der deutschen Provinz Ostpreußen, an die Sowjetunion und wurde in Rybatschi umbenannt. Die deutschen Einwohner waren geflüchtet, der Rest wurde 1947/48 vertrieben. Seit Auflösung der Sowjetunion (RSFSR) 1991 gehört der Ort zur Russischen Föderation, Oblast Kaliningrad.

Amtsbezirk Rossitten (1874–1945)[Bearbeiten]

Am 13. Juni 1874 wurde Rossitten namensgebender Ort und Verwaltungssitz des neu errichteten Amtsbezirks Rossitten[3]. Er bestand bis 1945 und gehörte zum Landkreis Fischhausen (1939 bis 1945 Landkreis Samland im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen). Er war anfangs in vier Landgemeinden und einen Gutsbezirk gegliedert:

Name Russischer Name Bemerkungen
Landgemeinden:
Kunzen Krasnoretschje 1894 in die Landgemeinde Rossitten eingegliedert
Pillkoppen Morskoje
Rossitten Rybatschi
Sarkau Lesnoi
Gutsbezirk:
Rossitten,
bis 1906: Kurische Nehrung (Forst)
1931 in den Amtsbezirk Kurische
Nehrung umgegliedert

Am 1. Januar 1945 bildeten noch drei Gemeinden den Amtsbezirk Rossitten: Pillkoppen, Rossitten und Sarkau.

Dorfsowjet Rybatschi (1947–2008)[Bearbeiten]

Im Jahre 1947 wurde das inzwischen zur Sowjetunion gekommene Rossitten, jetzt: Rybatschi, dem neu gebildeten Rajon Selenogradsk (Kreis Cranz) zugeordnet. Zwischen 1947 und 2008 war Rybatschi zentraler Ort des nach ihm benannten Rybatschi selski sowjet (Dorfsowjet Rybatschi) mit den nahezu dem Amtsbezirk Rossitten gleichen Orten[4]: Krasnoretschje (Kunzen), Lesnoi (Sarkau), Morskoje (Pillkoppen) und Rybatschi (Rossitten). Bis auf Krasnoretschje, das als untergegangen gilt, wurden die Orte 2005 bzw. 2008 in die neue Selskoje posselenije Kurschskaja Kossa (Landgemeinde Kurische Nehrung) übernommen[5]. Verwaltungssitz diese Gemeinde ist Rybatschi.

Kirche[Bearbeiten]

Die früher evangelische, heute russisch-orthodoxe (Sergius-) Kirche in Rossitten (Rybatschi, 2013)
Altes Wohnhaus in Rossitten
Früheres Kurhaus, jetzt Biologische Station
Tafel vor deutschem Friedhof

Evangelisch[Bearbeiten]

Kirchengebäude[Bearbeiten]

Die Backsteinkirche von Rossitten stammt aus dem Jahre 1873 und war bis 1945 evangelisches Gotteshaus. Nach einer Fremdnutzung als Getreidelager in der Zeit der Sowjetunion nutzt es jetzt die Russisch-orthodoxe Kirche für gottesdienstliche Zwecke.

Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Rossitten war bereits in vorreformatorischer Zeit ein zentraler Kirchort. Bis 1551 amtierte in der damals zur Inspektion Schaaken (heute russisch: Schemtschuschnoje) gehörenden Pfarrei bereits ein evangelischer Geistlicher, als man Kirche und Pfarramt nach Kunzen (russisch: Krasnoretschje, heute nicht mehr existent), drei Kilometer südlich gelegen, verlagerte[6]. Im Jahre 1808 wurde die Kirche wieder nach Rossitten verlegt, da sie in Kunzen versandete.

Zur Kirchengemeinde Rossitten gehörte auch die bereits um 1300 gegründete Kirche in Sarkau (heute russisch: Lesnoi), allerdings nur bis 1885, als sie der Pfarrei in Cranz (Selenogradsk) zugeordnet wurde. Die Kirche Rossitten gehörte bis 1945 zum Kirchenkreis Königsberg-Land II in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Heute liegt Rybatschi im Einzugsbereich der evangelisch-lutherischen Gemeinde in der Stadt Selenogradsk (Cranz), einer Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg), der Hauptkirche der Propstei Kaliningrad[7] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).

Kirchspielorte[Bearbeiten]

Das Kirchspiel Rossitten bildeten bis 1945 die vier Fischerdörfer Kunzen, Pillkoppen, Rossitten und - lediglich bis 1885 - Sarkau.

Pfarrer (bis 1945)[Bearbeiten]

In Rossitten (bis 1885 auch Sarkau) amtierten von der Reformation bis 1945 26 evangelische Geistliche[8]:

  • Hader Pfaff, bis 1551 (danach bis 1808 Ver-
    legung des Pfarrsitzes nach Kunzen)
  • Carl Ludwig Fürchtegott Hintz, 1808-1814
  • Georg Friedrich W. Fritzsche, 1814-1820
  • Wilhelm Benjamin Radeck, 1820-1824
  • Eduard Constantin Wilhelm Hoffmann, 18124-1825
  • Johann Carl Friedrich Borck, 1825-1826
  • Friedrich Ferdinand Schulz, 1826-1828
  • Friedrich Billeit, 1828-1837
  • Theodor Ferdinand Traugott Hendewerk,
    1837-1838
  • Julius Adolf Hoecker, 1844-1850
  • Heinrich Gotth. R. Ebel, 1850-1857
  • Heinrich Adolf Frachet, 1857-1870
  • Friedrich Richard Ostermeyer, 1870-1877
  • Carl August Hermann Heinrichs, 1877-1880
  • Ernst Ludwig Theodor von Schaewen, 1880-1886
  • Theodor Johann Hermann Schmökel, 1886-1896
  • Friedrich Karl Wriedt, 1896-1906
  • Franz Max Connor, 1906-1911
  • Immanuel Zimmermann, 1911-1913
  • Ernst Franz Kreutzer, 1913-1919
  • Walter Skaga, 1919-1926
  • Johannes Hildebrand, 1926-1932
  • Johannes Perle, 1932-1933
  • Erich May, 1933-1936
  • Johannes Kypke, 1936-1940
  • Ortwin Schack, 1943-1945

Russisch-orthodox[Bearbeiten]

Die bis 1945 evangelische Kirche Rossittens ist seit 1992 im Eigentum der Russisch-orthodoxen Kirche und trägt den Namen Sergiuskirche. Sie wurde umfänglich restauriert. Rybatschi liegt im Bereich der Diözese Kaliningrad und Baltijsk (bis 2009 Diözese von Smolensk und Kaliningrad) mit der Christ-Erlöser-Kathedrale als Metropolitankirche in Kaliningrad (Königsberg).

Tourismus[Bearbeiten]

Dorfstraße in Rybatschi (2009)

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte Rossitten (heute Rybatschi) zu den wichtigeren Erholungsorten an der Ostsee. Heutzutage wird es vor allem von natursuchenden Gästen, Ornithologen sowie sog. Heimattouristen aus Deutschland besucht. Die Beherbergung ist vor allem in zahlreichen privaten Unterkünften möglich.

Die Jugendherberge war nach Paul Stettiner benannt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Biologische Station[Bearbeiten]

Rybatschi beherbergt eine Nachfolgeeinrichtung der traditionsreichen Vogelwarte Rossitten, die 1901 von dem deutschen Ornithologen Johannes Thienemann (1863–1938) gegründet wurde. Sie ist heute eine Außenstelle des Zoologischen Institutes der Russischen Akademie der Wissenschaften und befindet sich im früheren Kurgästehaus aus der deutschen Zeit. Die Führungen und eine Ausstellung in der Biologischen Station verschaffen den Besuchern einen Einblick in die Vogelwelt und die Geschichte der Vogelberingung auf der Kurischen Nehrung.

Die Kirche[Bearbeiten]

Eines der alten Gebäude, die man in Rybatschi sehen kann, ist die Backsteinkirche von 1873. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie als Getreidelager genutzt. 1992 wurde die Kirche der orthodoxen Gemeinde übergeben, gründlich renoviert und dient seitdem wieder als Gotteshaus. Heute nennt man sie die Kirche des Heiligen Sergius von Radonesch. Eduarda Jonusas, ein Künstler aus Nida (deutsch: Nidden), widmete ein Metallkreuz Den ehemaligen Bürgern von Rossitten. Das Kreuz wurde 1992 vor der Kirche errichtet.

Der alte Friedhof[Bearbeiten]

Mitten im Wald, 500 m südlich vom Dorf entfernt, befindet sich der alte, bereits im Mittelalter angelegte und bis 1945 belegte Friedhof auf dem Walgum-Berg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er völlig zerstört und lange vernachlässigt. Heute sind drei Gräber restauriert, darunter die Grabstätten zweier verdienter Bewohner der Nehrung: des deutschen Pfarrers und Vogelkundlers Johannes Thienemann (1863–1938) und des legendären Königlich-Preußischen Düneninspektors Wilhelm Franz Epha, der mit seiner Bepflanzungsmethode den gewaltigen Sandmassen der Wanderdünen Einhalt gebot und so viele Dörfer rettete. Am Eingang zu dem alten deutschen Friedhof liest man jetzt (2013): "Die Verwaltung des Nationalparks Kurische Nehrung führt mit Unterstützung durch die Evangelisch-Lutherische Propstei der Gemeinden im Königsberger Gebiet Arbeiten zur Wiederherstellung des Friedhofs durch". Man nimmt durchaus Erfolge dieser Bemühungen wahr. Man findet auch eine Gedenktafel: "Den ehemaligen Bürgern von Rossitten".

Thienemannhaus[Bearbeiten]

Das frühere Wohnhaus des Theologen, Vogelkundlers und Gründers der Vogelwarte Rossitten, Johannes Thienemann, ist erhalten. Es steht in der Ul. Pobedy (Straße des Sieges) und ist stark verändert mit mehreren Anbauten. Eine zweisprachig beschriftete Holztafel an dem unscheinbaren Haus erinnert an Thienemann.

Nicht erhalten ist das Gebäude (frühere Villa) mit den Arbeits- und Geschäftsräumen der deutschen Vogelwarte im Ort, es befand sich neben der Kirche. Das Schild von diesem Haus wurde an der jetzigen Station des Zoologischen Instituts der Universität St. Petersburg in Rybatschi angebracht (früheres deutsches Kurhaus). Das 1931 errichtete Museum der Vogelwarte in der Kirchstraße existiert noch in vereinfachter Form und mit anderer Funktion.

Der Möwenbruch[Bearbeiten]

Der Möwenbruch ist der einzige größere Süßwassersee der Nehrung. Er ist stark überwuchert, morastig und dennoch ein Königreich für Wasservögel. Früher sammelten die Einheimischen hier deren Eier, um sie selbst zu essen oder sie auf dem Markt zu verkaufen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Einen Vorort mit Namen Rybatschi gibt es auch in der Stadt Wiljutschinsk.

Dem Ort ist die Rossittener Straße (z.T. auch Rossitter wie z.B. Rossitter Weg) in mehreren deutschen Städten gewidmet.

Die Erzählung Das Majorat des aus Königsberg stammenden E. T. A. Hoffmann spielt in Rossitten: Dem Gestade der Ostsee unfern liegt das Stammschloß der Freiherrlich von R..schen Familie, R..sitten genannt. Ebenso wird in der Novelle die Landschaft der Kurischen Nehrung mit ihren „bodenlosen Triebsanden“ beschrieben.

Bilder von Rossitten 2013[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Arno Surminski:Sommer vierundvierzig. Econ-Ullstein-List-Verlag, München, 2. Auflage 2000, S. 55/56. ISBN 3-548-24682-6
  3. Rolf Jehke, Amtsbezirk Rossitten
  4. Dorfsowjet Rybatschi bei genealogy.net
  5. Nach dem Gesetz über die Zusammensetzung und Territorien der munizipalen Gebilde der Oblast Kaliningrad vom 25. Juni/1. Juli 2009, nebst Gesetz Nr. 501 vom 18. Februar 2005, präzisiert durch Gesetz Nr. 370 vom 1. Juli 2009
  6. Geschichte von Rybatschi-Rossitten bei ostpreußen.net
  7. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad (russisch/deutsch)
  8. Friedwald Moeller, Altpreußisches Evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968, Seite 123

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Thienemann: Rossitten. Drei Jahrzehnte auf der Kurischen Nehrung. Verlag J. Neumann, Neudamm 1938
  • Die Kurische Nehrung. Eine Monographie in Bildern. Hrsg. und Verlag: Gräfe und Unzer, Königsberg Pr., 1930, 2. Auflage
  • Blažiene, Grasilda: Hydronymia Europaea, Sonderband II, Die baltischen Ortsnamen, Wolfgang Schmid Hrsg., Steiner Verlag Stuttgart 2000
  • Gerullis, Georg.: Die altpreußischen Ortsnamen, Berlin, Leipzig 1922
  • Mittelstaedt, Hans-Heinrich: Geschichte der Familie Epha (1641–1970) Hamburg 1979
  • Mortensen, H. u. G.: Die Besiedlung des nördlichen Ostpreußen bis zum Beginn des 17.Jh., in Deutschland und der Osten. Die preußisch-deutsche Siedlung am Westrand der Großen Wildnis um 1400, Bd.8, Leipzig 1937
  • Pietsch, Richard (künstlerischer Entwurf und Text): Bildkarte rund um das Kurische Haff, Heimat-Buchdienst Georg Banszerus, Höxter, Herstellung: Neue Stalling, Oldenburg
  • Pietsch, Richard: Fischerleben auf der Kurischen Nehrung dargestellt in kurischer und deutscher Sprache, Verlag Ulrich Camen Berlin 1982

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rybatschi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien