Ryoji Ikeda

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Ryoji Ikeda auf der Transmediale 2010

Ryoji Ikeda (* 1966 in Gifu, Japan) ist ein japanischer Klang- und Videokünstler und zählt zu den innovativsten Musikern der zeitgenössischen Elektronischen Tanzmusik.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeines

Ikeda begann 1990 als DJ zu arbeiten und war später u.a. Mitglied bei dem Multimediaprojekt Dumb Type (ab 1994). Zusammen mit Carsten Nicolai, auf dessen Label Raster-Noton er einige Alben veröffentlicht hat, bildet er das Projekt Cyclo. Weiterhin gab es Kollaborationen mit Ryūichi Sakamoto. Daneben stehen vielfältige Zusammenarbeiten mit Kulturinstituten wie dem Centre Georges Pompidou oder dem Millennium Dome. Er lebt und arbeitet in New York. Die CD matrix gewann 2001 den Prix Ars Electronica in der Sparte „Digital Musics“.

Ikeda erforscht und präsentiert Einzelheiten der mathematischen und physikalischen Qualitäten von Klang im Bereich der Elektronischen Musik, dabei widmet er sich insbesondere fest definierten Frequenzen auch im Grenzbereich des Hörbaren und ihrer Rezeption als Musik durch das menschliche Gehör. Veröffentlicht wurden Konzerte, Live-Performances, Soundskulpturen und CDs. Seine Vorgehensweise ist zumeist an rhythmischen Loops orientiert, bei denen die klassischen Perkussionsinstrumente (hh, bd, sn) durch repetitive Folgen kurzer Töne / Geräusche substituiert werden, er veröffentlicht aber auch Stücke, die ausschließlich aus Klangflächen ohne ausgeprägte Rhythmik bestehen. Seine Sounds werden scheinbar hauptsächlich aus digitalen Quellen generiert.[2]

[Bearbeiten] Diskografie (Auswahl)

  • Test Pattern (Raster-Noton, 2008)
  • dataplex (Raster-Noton, 2005)
  • op. (Touch, 2003)
  • matrix (Touch, 2001)
  • 0°C (Touch, 1998)
  • Time and Space (Staalplaat, 1998)
  • +/- (Touch, 1997)
  • 1000 fragments (cci recordings, 1995)

[Bearbeiten] Visuelle Arbeiten

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1] Artisphere
  2. [2] zu seiner Arbeitsweise in einem Interview der Zeitschrift De:Bug
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