Sátão

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Sátão
Wappen Karte
Wappen von Sátão
Sátão (Portugal)
Sátão
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Dão-Lafões
Distrikt: Viseu
Concelho: Sátão
Koordinaten: 40° 45′ N, 7° 44′ W40.743055555556-7.7330555555556Koordinaten: 40° 45′ N, 7° 44′ W
Einwohner: 4006 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 18,57 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 216 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3560-158
Politik
Bürgermeister: Armando José Ribeiro da Cunha
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Sátão
Rua 25 de Abril, n.º 11
3560-158 Sátão
Kreis Sátão
Flagge Karte
Flagge von Sátão Position des Kreises Sátão
Einwohner: 12.423 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 201,94 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 12
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Sátão
Praça Paulo VI
3560 Sátão
Präsident der Câmara Municipal: Alexandre Manuel Mendonça Vaz (PSD)
Webpräsenz: www.cm-satao.pt



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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Sátão ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 12.423 Einwohnern auf einer Fläche von 201,9 km²[3].(Stand 30. Juni 2011)

Die Stadtbibliothek im denkmalgeschützten Solar dos Albuquerques

Geschichte und Ortsname[Bearbeiten]

Der Ortsname steht in keiner Verbindung zum Begriff des Satans. Er stammt vermutlich aus der Zeit arabischer Herrschaft, vom Verb santama (etwa „verstopfen“ oder „zuschütten“) oder dem Herrschername Zaatam.[4] Sátão war bereits Sitz eines eigenen Kreises, als ihm 1111 unter dem Namen Zalatane der Graf Heinrich von Burgund und die Gräfin Theresia von Kastilien erste Stadtrechte erteilten. In den königlichen Aufzeichnungen war der Ort 1258 als çaatam, und 1527 noch als çaataom vermerkt. In der Renaissance entwickelte sich die Form Satam, aus der die heutige Schreibweise entstand.

Die mittelalterliche Ortsgemeinde im Kreis bestand unter dem Namen Santa Maria do Sátão (heutige Schreibweise), und umfasste die Gebiete der heutigen Gemeinden Avelal, Mioma und Sátão. Ende des 16. Jahrhunderts wurde sie aufgespalten, in die Gemeinde Vila da Igreja, mit den Gemeinden Avelal und Sátão, und die Gemeinde São Pedro de Mioma, getrennt durch den Fluss Vímaro. Erst seit 1951 werden Kreis, Gemeinde und Kleinstadt (Vila) einheitlich unter dem offiziellen Namen Sátão geführt.[5]

Verwaltung[Bearbeiten]

Das Gerichtsgebäude von Sátão

Kreis[Bearbeiten]

SAT.png Sátão ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho). Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Moimenta da Beira, Sernancelhe, Aguiar da Beira, Penalva do Castelo, Viseu sowie Vila Nova de Paiva.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Sátão:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Sátão (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
3 416 9 684 13 472 14 892 16 824 13 587 13 342 13 144 12 444

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 20. August

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Nationalstraße N229 verbindet Sátão mit der 20 km südwestlich gelegenen Distrikthauptstadt Viseu und den dortigen Anschlüssen an die Autobahnen A24 und A25.

Sátão ist in das landesweite Busnetz der Rede Expressos eingebunden.

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballverein Associação Desportiva de Sátão wurde 1969 gegründet und spielt in Ligen des Ditriktverbandes unterhalb der landesweiten dritten Liga, des Campeonato Nacional de Seniores.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras. 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, S.238 (ISBN 978-9724617305)
  5. Geschichte des Kreises auf der Kreis-Website, abgerufen am 15. September 2013
  6. www.anmp.pt, abgerufen am 15. September 2013