São Gonçalo

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Dieser Artikel behandelt die Stadt in Brasilien; zu anderen Orten siehe São Gonçalo (Begriffsklärung).
Município de São Gonçalo
-22.826944444444-43.05388888888919Koordinaten: 22° 50′ S, 43° 3′ W
Karte: Rio de Janeiro
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Município de São Gonçalo

Município de São Gonçalo auf der Karte von Rio de Janeiro

Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Rio de Janeiro
Stadtgründung 22. September 1890
Einwohner 991.901 (2010[1])
Stadtinsignien
COA of São Gonçalo.svg
Flag of São Gonçalo.svg
Detaildaten
Fläche 249,142
Höhe 19 m
Stadtgliederung 5 distritos, 93 offizielle bairros
Zeitzone UTC-3
Stadtvorsitz Stadtpräfekt:
Neílton Mulim (PR)
Website www.saogoncalo.rj.gov.br

São Gonçalo, offiziell Município de São Gonçalo, ist eine Großstadt im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro. Die Stadt liegt am Ostufer der Guanabara-Bucht gegenüber der Stadt Rio de Janeiro, nördlich der Stadt Niterói.

Nach der Volkszählung des Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) von 2010 hatte sie 999.728 Einwohner auf 247,709 km².[1] Sie ist damit die zweitbevölkerungsreichste Stadt des Bundesstaates. Laut Schätzung vom 1. Juli 2012 hatte sie 1.016.128 Einwohner, „Gonçalenser“ genannt.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Am 6. April 1579 gründete der Kolonialherr Gonçalo Gonçalves den Ort São Gonçalo. Er ließ die Kapelle São Gonçalo D'Amarante errichten als Inbegriff der erfolgten Kolonialisation. Diese Kapelle befand sich an dem Ort, an dem heute die Hauptkirche von São Gonçalo steht.

Zu Beginn der Kolonialisierung gab es im Gebiet von São Gonçalo das indigene Volk der Tamoios, die die Gegend bis nach Angra dos Reis besiedelten. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde durch die Jesuiten ein Bauernhof gegründet, der sich auf dem heutigen Gebiet von Colubandê befand. Das Haupthaus dieser Fazenda ist bis heute erhalten und beherbergt die militärische Forstpolizei des Bundesstaats Rio de Janeiro.

Im Jahre 1646 wurden in der Gegend 6000 Einwohner gezählt.

Am 22. September 1890 wurde São Gonçalo zum Distrikt und damit politisch unabhängig vom südlich anschließenden Niterói. Am 27. Dezember 1929 wurde der schnell wachsende Ort zur Stadt ausgerufen. In der Zeit von 1940 bis 1950 begann der Prozess der Industrialisierung dieser Region in großem Umfang. Es wurden Fabriken und Industrien errichtet und São Gonçalo erhielt den Spitznamen „Manchester Fluminense“.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist in fünf Stadtbezirke aufgeteilt: São Gonçalo, Ipiiba, Monjolos, Neves und Sete Pontes, diese wiederum in insgesamt 93 offizielle Stadtteile, wobei es auch zu illegalen Besiedlungen in Favelas kommen kann.

Stadtverwaltung[Bearbeiten]

Die Exekutive wird durch eine Stadtpräfektur (prefeitura municipal) geleistet, der eine Legislative, die Beigeordnetenkammer (câmara municipal) an der Seite steht.

Nach der Kommunalwahl 2012 wurde Neílton Mulim da Costa (* 1962), kurz Neílton Mulim, der Partido da República (PR) in Nachfolge von Aparecida Panisset der Partido Democrático Trabalhista (PDT) für die Amtszeit 2013 bis 2016 gewählt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b IBGE: Rio de Janeiro: São Gonçalo: Infográficos. Abgerufen am 22. August 2013 (portugiesisch).
  2. IBGE: Rio de Janeiro: São Gonçalo: Estimativa da População - 2012. Abgerufen am 22. August 2013 (portugiesisch).