Sächsische Ostmark

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Don Bosco (Diskussion) 11:25, 24. Sep. 2014 (CEST)
Das ungefähre Gebiet der „Sächsischen Ostmark“ um 965 (grüne Fläche begrenzt im Norden durch eine rote Linie)
Die Teilung der „Sächsischen Ostmark“ nach 965: Nordmark, Mark Lausitz, Mark Meißen, Mark Merseburg und Mark Zeitz (räumliche Ausdehnung der Jahre 965 bis 983)

Die Sächsische Ostmark (lateinisch marchia orientalis) entstand im Jahre 937 auf Anordnung des ostfränkisch-deutschen Königs Otto I. im Elbslawengebiet. Vorgängermark war die Sorbenmark der Franken, die im 9. Jahrhundert existierte. Der erste und einzige Markgraf der Sächsischen Ostmark war Gero, weswegen sie auch Geromark genannt wird. Nach Geros Tod 965 wurde die Sächsische Ostmark in fünf kleinere Marken aufgeteilt, um Machtkonzentration zu verhindern.

Ausdehnung[Bearbeiten]

Gero erweiterte seinen Machtbereich durch die Unterwerfung und Eroberung der elbslawischen Stämme beträchtlich, sodass das ostfränkisch-deutsche Königtum, nach der Unterwerfung der Lausitz 963, im Osten eine gemeinsame Grenze mit dem Herzogtum Polen erhielt. Im Süden grenzte Geros Markgrafschaft an das Herzogtum Böhmen, im Norden an die Mark der Billunger und im Westen an das Stammgebiet der deutsch-sächsischen Feudalherren, das Stammesherzogtum Sachsen und Thüringen, zwei bedeutende Provinzen des Ostfrankenreichs.

Nach 965 gingen aus der Teilung der „Sächsischen Ostmark“ die Nordmark, die Mark Lausitz, die Mark Meißen, die Mark Merseburg und die Mark Zeitz hervor.

Durch den Großen Slawenaufstand gegen die deutsche Herrschaft, 983, gingen die Mark der Billunger sowie die Nordmark unter.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Christian von Leutsch: Markgraf Gero: Ein Beitrag zum Verständniss der Deutschen Reichsgeschichte, 1828, Leipzig Digitalisiert