Sächsische Semmeringbahn

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Als Sächsische Semmeringbahn werden im Volksmund wegen ihrer Steigung, engen Radien, Tunnel, Brücken und Viadukten sowohl die Windbergbahn als auch die Sebnitztalbahn in Sachsen bezeichnet. Der Ursprung des Synonyms liegt bei der heute als Weltkulturerbe eingestuften Semmeringbahn in Österreich, der weltweit ersten Gebirgsbahn.

Der Name Sächsische Semmeringbahn geht auf den Sächsischen König Johann zurück. Dieser absolvierte am 15. April 1857 eine Inspektionsfahrt auf der Hänichener Kohlezweigbahn. Im Anschluss an die Fahrt äußerte er in seiner Rede vor den Aktionären der Albertsbahn AG den Satz: „Nun meine Herren, jetzt stehen wir den Österreichern in nichts mehr nach. Auch wir haben nun eine Semmeringbahn, eine Sächsische Semmeringbahn.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Name Sächsische Semmeringbahn wegen der strategischen Bedeutung der Windbergbahn für die Sebnitztalbahn eingeführt.

Im Jahr 2006 hat sich der Windbergbahn e. V. den Namen Sächsische Semmeringbahn beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke schützen lassen. Damit ist die kommerzielle Verwendung des Namens heute nur noch für die Windbergbahn zulässig. Die Sebnitztalbahn wird seitdem mit dem neu erfundenen Kunstnamen Sächsisch-Böhmische Semmeringbahn beworben.

Neben den beiden sächsischen Strecken wurden noch weitere Strecken in Mitteleuropa mit dem Beinamen Semmeringbahn versehen:

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