Sättigung (Wachstum)

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Sättigung bezeichnet in den Wirtschaftswissenschaften den Sachverhalt, dass im eingeschwungenen Zustand die Ressourcen erschöpft sind. Das Kennzeichen einer eintretenden Sättigung ist die Annäherung der Wachstumsrate von einem positiven Wert gegen Null. Das gilt je nach Modellansatz beispielsweise für die Nachfrage wie für die Produktionskapazitäten.

Beim Erschöpfen der Nachfrage ist die Ausstattung mit einem Gut derart hoch, dass die Nachfrage nur noch durch Ersatzbedarf bestimmt wird. Beim Erschöpfen der Ressourcen ist keine Kapazität mehr vorhanden, um den Ausstoß zu steigern.

Die grundlegende Funktionalität wird in letzter Abstraktion durch die logistische Funktion beschrieben. Das Überlagern mehrerer solcher Funktionen führt beispielsweise auf den Hype-Zyklus, in dem sich die Euphorie erschöpft und die Nachfrage erlahmt.

Gesamtwirtschaftliche Sättigung[Bearbeiten]

Es könnte in letzter Konsequenz theoretisch auch eine gesamtwirtschaftliche Sättigung geben, die sich darin äußert, dass die Konsumenten ihr Einkommen - weil keine attraktiven Güter und Dienstleistungen angeboten werden - nicht ausgeben, sondern sparen. Tatsächlich führt in realen Systemen die Überlagerung von Sättigungsprozessen lediglich zu Verschiebungen ders Ressurceneinsatzes.

Für eine gesamtwirtschaftliche Sättigung gibt es keine empirischen Belege. Jedenfalls steigt in keinem Land langfristig die Sparquote, was ein Hinweis auf dieses Phänomen wäre. So kann es keine Sättigung geben, solange die Zahl der Nachfrager wächst oder auch nur, solange die Nachfrager wechseln.

siehe auch[Bearbeiten]