Sæby (Frederikshavn Kommune)

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Dänemark Sæby
Wappen von Sæby
Sæby (Dänemark)
Sæby
Sæby
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Nordjylland
Landschaftsregion: Vendsyssel
Kommune (seit 2007): Frederikshavn
Kommune/Amt:
(bis Ende 2006)
Sæby Kommune
Nordjyllands Amt
Herred/Amt:
(bis April 1970)
Dronninglund Herred
Hjørring Amt
Sogn: Sæby Sogn
Koordinaten: 57° 20′ N, 10° 32′ O57.33268055555610.52675Koordinaten: 57° 20′ N, 10° 32′ O
Einwohner: (2014[1]) 8.803
Postleitzahl: 9390 Sæby
Partnerstädte: TschechienTschechien Bílina

NorwegenNorwegen Lyngdal
SchwedenSchweden Tranås

Marienkirche in Sæby
Marienkirche in Sæby

Sæby ist eine dänische Hafenstadt in der Region Nordjylland am Kattegat. Bis zum 31. Dezember 2006 war Sæby Hauptort einer eigenen Kommune Sæby Kommune im damaligen Hjørring Amt, nun gehört diese 8803 Einwohner zählende Stadt (Stand 1. Januar 2014[1]) in der Landschaft Vendsyssel zur Frederikshavn Kommune in der Region Nordjylland. Frederikshavn liegt etwa zwölf Kilometer nördlich, Aalborg 50 km südwestlich. Beide Städte sind über den autobahnähnlichen Frederikshavnmotorvejen (E 45), der in der Nähe vorbeiführt, zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Ortes, der vermutlich von den Wikingern gegründet wurde, leitet sich von Søby (dt. etwa Seestadt) ab, da es an der Mündung der Sæby Å entstand. Von 1462 bis zur Reformation hieß der Ort Mariested, nachdem das Mariested Kloster errichtet wurde. Die heute als Sæby Kirke bekannte Marienkirche, der ein Karmeliterkloster angeschlossen war, gehörte zum Bischofssitz in Børglum. Das Stadtwappen mit dem Jesuskind und der Jungfrau Maria erinnert an die katholische Zeit, in der der Ort dank des Bischofs Stygge Krumpen 1524 die Stadtrechte erhielt. Sæby verlor seine Stellung als größte Stadt in Vendsyssel, als 1657 Dänemark den Schweden den Krieg erklärte und 1660 der Absolutismus im Land eingeführt wurde.[2]

Als der Handel in den 1840er Jahren wiederaufblühte, hielt bereits Frederikshavn die Vormachtstellung in der Region. Mit dem weiter nördlich gelegenen Frederikshavn wurde 1899 eine Eisenbahnverbindung errichtet, die 1968 aufgegeben wurde.[2]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Jacob Severin (1691–1753), dänischer Großkaufmann

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)
  2. a b  Svend Sørensen: Politikens bog om Nordjylland. 1. Auflage. Politikens Forlag A/S, Kopenhagen 2004, ISBN 87-567-6890-7, Sæby, S. 74 ff. (dänisch).

Weblinks[Bearbeiten]