Söhlde
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Hildesheim | |
| Höhe: | 94 m ü. NN | |
| Fläche: | 57,09 km² | |
| Einwohner: |
7.914 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 139 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31185 | |
| Vorwahlen: | 05129 und 05123 (Nettlingen und Bettrum) | |
| Kfz-Kennzeichen: | HI | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 54 032 | |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bürgermeister-Burgdorf-Str. 31185 Söhlde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reiner Bender (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Söhlde im Landkreis Hildesheim | ||
Söhlde ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Hildesheim mit 8.315 Einwohnern (Mitte 2006).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Topografisch liegt die Gemeinde Söhlde in der Hildesheimer Börde am Übergang des Harzvorlandes zur Norddeutschen Tiefebene. Das Gemeindegebiet wird von den Bundesstraßen B 1 und B 444 sowie der Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig (Bahnhof Hoheneggelsen) durchquert.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde Söhlde entstand am 1. März 1974 aus den Ortschaften:
- Bettrum
- Feldbergen
- Groß Himstedt
- Hoheneggelsen
- Klein Himstedt
- Mölme
- Nettlingen
- Söhlde (Gemeindesitz)
- Steinbrück
[Bearbeiten] Geschichte
Mit 14 Wind- und Bockmühlen war Söhlde das mühlenreichste Dorf Europas. Heute ist Söhlde vor allem durch den Kreideabbau geprägt. Das Abbaugebiet zählt zu den größten Kreideförderungen der Welt.
Am 12. August 1944 forderte der Abwurf von Sprengbomben über Söhlde neun Todesopfer, ein Wohnhaus wurde zerstört. Am 22. Oktober 1944 wurde der Ortsteil Hoheneggelsen mittags von Spreng- und Brandbomben getroffen, die ins Dorf, auf den Sportplatz und in die Feldmark fielen. Fünf Menschen kamen ums Leben.
In der Nähe der Ortschaft Hoheneggelsen liegt eine stillgelegte Sonderdeponie des Landes Niedersachsen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Dem Gemeinderat von Söhlde gehören neben dem Bürgermeister (SPD) 20 gewählte Mitglieder an.
Stand: Kommunalwahl vom 11. September 2011
[Bearbeiten] Bürgermeister
Reiner Bender (SPD)
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Gemeinde Söhlde zeigt die Kehrwieder-Kirche in Steinbrück (ca. einstöckiger Rest eines Rundturmes mit Kegeldach und Laterne) in Silber auf Rot. Die Ortschaften haben eigene Wappen, so z.B. Söhlde (Ortschaft) drei silberne Bockwindmühlen auf Rot, Hoheneggelsen roter Doppeladler auf Gold. Abbildungen auf der Gemeinde-Homepage unter „Ortschaften“.
[Bearbeiten] Verkehr
Zwischen den Ortsteilen Hoheneggelsen und Groß Himstedt steht an der Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig der Bahnhof Hoheneggelsen zur Verfügung. Regionale Buslinien ergänzen die innerörtliche Erschließung und die Verbindung mit Nachbarorten.
[Bearbeiten] Religion
Die katholische Pfarrgemeinde wurde am 1. Februar 1653 gegründet. Sie gehört zum Dekanat Braunschweig. Die Kirche der Gemeinde, Mariä Himmelfahrt, steht in Steinbrück und wurde 1786 erbaut.
Zum 1. November 2006 wurde das Dekanat Peine im Bistum Hildesheim aufgelöst. Die diesem Dekanat zugeordneten Pfarrgemeinden, zu denen Steinbrück gehörte, wurden dem Dekanat Braunschweig eingegliedert.
Die katholische Kirche in Söhlde befindet sich jedoch in einer Diaspora-Situation, denn nur etwa 15 % sind dieser Konfession zugehörig. Die Mehrzahl der Bürger gehört der evangelisch-lutherischen Glaubensrichtung an. Die Reformation in der Gemeinde Söhlde wurde 1543 durch den Schmalkaldischen Bund eingeführt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Gottfried Freiherr von Cramm (1909–1976), deutscher Tennisspieler.
- Otto Ohlendorf (1907–1951, hingerichtet), SS-Gruppenführer, Amtschef (SD-Inland) im Reichssicherheitshauptamt.
- Hermann Warmbold (1876–1976), Landwirt, Agrarwissenschaftler, Manager und Politiker, Reichswirtschaftsminister.
- Gerhard Hoyermann (1835–1911), Apotheker in Hoheneggelsen, Erfinder des Düngemittels Thomasmehl, Unternehmer, Mitglied des Preußischen Landtags 1883–1903 und 1907–1911 für die Nationalliberale Partei
[Bearbeiten] Literatur
- Hildesheimer und Kalenberger Börde. Natur und Landschaft im Landkreis Hildesheim: Mitteilungen der Paul-Feindt-Stiftung, Band 5: Hildesheim 2005; ISBN 3-8067-8547-3
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeinde Söhlde
- Evangelische Jugend Kirchenregion Söhlde
- Jugendscheune Heinrich Dammann
- St. Martins Kirchengemeinden
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