Sölden (Ötztal)

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Sölden
Wappen von Sölden
Sölden (Ötztal) (Österreich)
Sölden (Ötztal)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 466,88 km²
Koordinaten: 46° 58′ N, 11° 0′ O46.966666666667111368Koordinaten: 46° 58′ 0″ N, 11° 0′ 0″ O
Höhe: 1368 m ü. A.
Einwohner: 3.302 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 7,1 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6450
Vorwahl: 05254
Gemeindekennziffer: 7 02 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindestraße 1
6450 Sölden
Website: www.soelden.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Georg Schöpf (Liste mit Ernst Schöpf)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
5 Liste mit Ernst Schöpf
3 Bauernliste der Gemeinde Sölden
2 Wirtschaft und Tourismus
2 Giovannis Bürgerliste
2 Gemeinsam für Sölden - die Generationenliste
1 Zukunftsliste
Lage der Gemeinde Sölden im Bezirk Imst
Arzl im Pitztal Haiming Imst Imsterberg Jerzens Karres Karrösten Längenfeld Mieming Mils bei Imst Mötz Nassereith Obsteig Oetz Rietz Roppen St. Leonhard im Pitztal Sautens Silz Sölden Stams Tarrenz Umhausen Wenns Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Sölden (Ötztal) im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Sölden Richtung Süden mit dem Nederkogel
Sölden Richtung Süden mit dem Nederkogel
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Blick auf das Zentrum von Sölden
Vent
Obergurgl im Winter

Sölden ist die flächengrößte Gemeinde Österreichs, mit 3302 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im südlichen Teil des Ötztals im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Silz), Tirol. Sölden liegt auf einer Höhe von 1.368 m.

Mit fast zwei Millionen Übernachtungen pro Jahr und 15.000 Gästebetten ist Sölden ein wichtiges Tourismusgebiet, hauptsächlich für den Wintersport. Der frühere Charakter eines Bergbauerndorfes, der bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts im ganzen Ötztal vorherrschend war, ging verloren und wurde durch einen touristisch-alpinen Baustil verdrängt.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Sölden erstreckt sich von der grünen Weitung der vierten Ötztalstufe bis zur hochgelegenen Wasserscheide im Süden, die die Staatsgrenze zu Süd-Tirol, Italien bildet. 146 km² sind von Gletschern bedeckt, 321 km² von Gipfeln, Almen und Wäldern, und nur etwa 1 km² sind verbautes Gebiet. Somit ist Sölden im Ötztal die flächenmäßig größte Gemeinde in ganz Österreich.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Gurgl (499)
  • Heiligkreuz (155)
  • Sölden (2378)
  • Vent (178)
  • Zwieselstein (155)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Sölden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

sowie in Südtirol

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortsteile sind: Angern, Anraitl, Außenwald, Außerwindau, Berghof, Bichl, Bodenegg, Brandle, Dreihäuser, Ebene, Gaislach, Gehörde, Granbichl, Granstein, Grünwald, Haimbach, Haslpuit, Heiligkreuz, Hochgurgl, Hochsölden, Hof, Höfle, Infang, Innerwald, Innerwindau, Kaisers, Kressbrunnen, Königsrain, Lehen, Leithe, Lochlehn, Mittelwindau, Moos, Neder, Obergurgl, Pill, Pirchhütt, Pitze, Platte, Plör, Plödern, Poschach, Puit, Rainstadl, Rechenau, Rettenbach, Rettenbachferner, Retterbachl, Rofen, Santle, Schmiedhof, See, Seiten, Sölden, Tiefenbachferner, Untergurgl, Unterwald, Vent, Wildmoos, Winterstall, Wohlfahrt und Zwieselstein.

Orte der Gemeinde[Bearbeiten]

Sölden[Bearbeiten]

Das ehemals kleine Sölden ist mit den übrigen Weilern zu einem Straßendorf zusammengewachsen, hier ist mit Hotels, Gaststätten und Pensionen auch das touristische Zentrum der Gemeinde.

Im Süden von Sölden startet die Seilbahn auf den Gaislachkogel bis auf 3.058 m Höhe. Vom Söldner Ortsteil Pitze zweigt die 13 km lange Ötztaler Gletscherstraße zu den Skigebieten Rettenbachferner und, über den höchstgelegenen Tunnel der Alpen, zum Tiefenbachferner ab.

Hochsölden[Bearbeiten]

Oberhalb vom Tal liegt auf etwa 2083 m ü. A. die 4-Sterne-Hotelsiedlung Hochsölden, durch eine Straße und eine Seilbahn mit dem Tal verbunden ist.

Zwieselstein[Bearbeiten]

Bei Zwieselstein teilt („zwieselt“) sich das hintere Ötztal in das Venter und das Gurgler Tal. Diese Ortschaft hat mit alten Holzhäusern teilweise ihren dörflichen Charakter bewahrt. Zwieselstein wurde 1269 als Twiselsteyn erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist auch bekannt als Etappenziel des 1972 eröffneten Europäischen Fernwanderwegs E5.

Hauptartikel: Zwieselstein

Heiligkreuz[Bearbeiten]

Heiligkreuz auf 1712 m ü. A. besteht aus mehreren auf 8 km im Venter Tal verstreuten Häusergruppen. Seit 1956 wurde die Straßenverbindung nach Vent laufend ausgebaut und mit Lawinenschutzgalerien gesichert. Im Gegensatz zu den anderen Ortsteilen von Sölden, ist Heiligkreuz wenig touristisch erschlossen.

Vent[Bearbeiten]

Der Ortsteil Vent liegt auf einer Höhe von 1895 m ü. A. am Ende des Venter Tales.

Hauptartikel: Vent

Obergurgl[Bearbeiten]

Am Ende des Gurgler Tales liegen Obergurgl, mit 1.930 m das höchste Kirchdorf Österreichs und, noch etwas höher an der Straße zum Timmelsjoch gelegen (2.150 m), die Hotelsiedlung Hochgurgl, beides, wie die Orte um Sölden, bedeutende Wintersportgebiete (Seehöhe des Skigebietes von 1.800 m bis 3.080 m). Obergurgl ist auch Standort des Universitätszentrums Obergurgl, einem Tagungs- und Veranstaltungszentrum der Universität Innsbruck.

Alfred Hitchcock drehte 1926 seinen zweiten, heute als verschollen geltenden Film Der Bergadler in Obergurgl.[2] Eine größere Bekanntheit brachte Obergurgl die Notlandung des Stratosphärenballons des Schweizer Physikers und Forschers Auguste Piccard am 27. Mai 1931 auf dem Gurgler Ferner. Piccard zu Ehren wurde 1989 in Obergurgl ein Denkmal errichtet, das an diese Landung erinnert.

Hochgurgl[Bearbeiten]

Hochgurgl auf 2.150 m Seehöhe ist eine Hotelsiedlung an der Straße zum Timmelsjoch. Das Skigebiet von Hochgurgl ist mit jenem in Obergurgl durch eine Seilbahn verbunden. Vom höchsten Punkt des Skigebiets, dem 3082 m hohen Wurmkogel, hat man einen umfassenden Ausblick auf die Berge Nord- und Südtirols.

Hauptartikel: Gurgl

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Geschichte[Bearbeiten]

Heuernte in Sölden um 1970

Die Hochalmen des hintersten Innerötztales wurden schon in der Steinzeit von Jägern und Hirten aufgesucht, wie auch der Fund des Ötzi zeigte. Sie kamen vom Süden über den Alpenhauptkamm und begannen etwa 4.500 v. Chr. durch Brandrodungen an der Waldgrenze die nutzbaren Weideflächen zu vergrößern. Das Innerötztal wurde ursprünglich nur als Alm vom Vinschgau aus genutzt. Die allmähliche Siedlungstätigkeit vom Süden her prägte zahlreiche rätoromanische Ortsnamen, besonders im Venter Tal, und im innerötztaler Dialekt haben sich bis heute romanische Ausdrücke erhalten.

Der Ortsname Sölden leitet sich von „selda“, was so viel wie kleinste bäuerliche Besitzgröße bedeutet, ab. Sölden wurde erstmals 1150 in einer Urkunde als Seldon genannt. 1811 bildete Sölden eine von zehn Anwaltschaften des Gerichts Petersberg, die 1817 zur politischen Gemeinde erklärt wurde. 1854 wurde die Gemeinde Vent, bis 1826 zum Gericht Kastelbell im Vinschgau gehörend, eingemeindet. 1923 kam der bei Österreich verbliebene Gemeindeanteil von Schnals zur Gemeinde Sölden.

Lebensgrundlage der Bewohner war bis zum allmählichen Beginn des Tourismus hauptsächlich Viehzucht und der Handel über das Timmelsjoch und das Hochjoch.

Sölden, Gurgl und Vent wurden 1891 zu selbständigen Pfarren erhoben.

Mitte des 19. Jahrhunderts kam es mit dem Bau von Schutzhütten und Wegen, gefördert durch den „Gletscherpfarrer“ Franz Senn, zu einer ersten touristischen Entwicklung. Der Ausbau zum Wintersportzentrum begann 1948 mit den ersten Liften, denen 1975 und 1981 die Erschließung des Rettenbach- bzw. Tiefenbachferners folgte.

Seilbahnunglück von Sölden[Bearbeiten]

Am 5. September 2005 verlor ein Hubschrauber einen Betonkübel, der die Schwarze-Schneid-Bahn 1 am Seil traf. Durch die Schwingungen stürzte eine Gondel ab, bei zwei weiteren wurden die Scheiben aus der Verankerung gerissen. Durch dieses Unglück wurden neun Personen getötet und sechs weitere Personen zum Teil schwer verletzt.[3][4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kaplaneikirche Heiligkreuz
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sölden (Ötztal)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Hoteldorf Hochsölden
Skigebiet

Tourismus[Bearbeiten]

Der Tourismus, im Speziellen der Wintertourismus, ist der dominierende Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde Sölden. Bis in die 1970er spielte der Sommertourismus neben dem Wintertourismus eine gleichbedeutende Rolle, mit der Erschließung der Gletscher und des nachfolgenden Ausbaus des Winterskigebietes verlor der Sommer zunehmend an Bedeutung. Eine Ausnahme bildet hierbei das zur Gemeinde Sölden gehörende Bergsteigerdorf Vent, in dem der Sommertourismus nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Seit der Jahrtausendwende wird auch in Sölden und Obergurgl versucht, den dahinsiechenden Sommertourismus neu zu beleben. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind einige Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die allerdings zumeist in direkter Abhängigkeit zum Wintertourismus stehen.

Touristische Infrastruktur im Winter[Bearbeiten]

Das Söldener Skigebiet, zu dem auch zwei Gletscher (Rettenbachferner und Tiefenbachferner) gehören, verfügt über 39 Seilbahnen und 146 Pistenkilometer. Der Hauptteil des Skigebiets befindet sich auf einer Seehöhe von über 2.000 m und erreicht an drei Stellen eine Höhe von über 3.000 m (BIG 3). Der höchste per Lift erreichbare Punkt befindet sich in 3.250 m Höhe. Des Weiteren findet auf dem Rettenbachgletscher jährlich ein Freilufttheater sowie der FIS Skiweltcup statt, siehe Alpiner Skiweltcup in Sölden. Am Rettenbachgletscher ereignete sich am 5. September 2005 ein tragisches Seilbahnunglück, bei dem neun Menschen durch einen von einem überfliegenden Hubschrauber herabfallenden Betonkübel ums Leben kamen. Im Jahr 2010 wurde mit dem 17 Meter tiefen, 416.500 m³[6] fassenden „Panoramasee“ der größte künstliche Speicherteich Tirols für Beschneiungsanlagen in Betrieb genommen.[7]

Touristische Infrastruktur im Überblick (Sölden):

  • 39 Seilbahnen (von 1377 bis 3250 m)
  • 148,3 km Piste (davon 61,5 km blaue, 58,3 km rote und 31,1 km schwarze Piste, sowie 6 km Skiroute)
  • drei Langlaufloipen (16 km)
  • beleuchtete Rodelbahn
  • beleuchteter Eislaufplatz
  • Schwimmbad, Tennishalle, Sportarena
  • 38 Skihütten
  • 2 Funparks (Tiefenbach/Giggijoch)

Touristische Infrastruktur im Überblick (Obergurgl/Hochgurgl):

  • 23 Seilbahnen (von 1800 bis 3080 Meter)
  • 110 km Piste (davon 35 km blaue, 55 km rote und 20 km schwarze Piste, Skirouten)
  • 36 km Langlaufloipe
  • beleuchteter Eislaufplatz

Touristische Infrastruktur im Überblick (Vent):

  • 4 Seilbahnen (von 1900 m bis 2.680 m)
  • 15 km Piste (davon 5 km blaue, 10 km rote, Skirouten)
  • 4 km Langlaufloipe

Touristische Infrastruktur im Sommer[Bearbeiten]

Der Sommertourismus in Sölden ist hauptsächlich durch Bergwandern sowie hochalpines Bergsteigen geprägt. Neben den zahlreichen Almen gibt es 16 hochalpine Schutzhütten, die zumeist Sektionen des Deutschen Alpenvereins gehören.

Touristische Infrastruktur im Überblick:

  • 300 km Wanderwege
  • Radwanderwege (Forstwege)
  • Klettersteig, Klettergarten
  • Tennisplatz, Hallenbad

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft ist durch kleinstrukturierte, meist im Nebenerwerb betriebene Rinder- und Schafzucht geprägt. Weiters hat in den letzten Jahren die Pferdezucht, hauptsächlich Haflinger, an Bedeutung gewonnen.

Projekte[Bearbeiten]

Die TIWAG plant, zur Wassergewinnung für den Ausbau des Gepatschspeichers die bisher naturbelassenen Wildbäche Venter Ache, Gurgler Ache sowie den Ferwall- und den Königsbach bei Obergurgl zu stauen und abzuleiten.[8] Der WWF bewertete das Vorhaben anhand des Kriterienkatalogs des Bundesumweltministeriums als "ökologisch verheerend"[9] und mehrere Umweltorganisationen wiesen darauf hin, dass der von der TIWAG eingereichte wasserwirtschaftliche Rahmenplan laut Gesetz nur auf den Schutz und die Sanierung von Flüssen abzielen dürfe, nicht aber auf deren energiewirtschaftliche Nutzung.[10]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 5 Liste mit Ernst Schöpf - stellt den Bürgermeister
  • 3 Bauernliste der Gemeinde Sölden
  • 2 Wirtschaft und Tourismus
  • 2 Giovannis Bürgerliste
  • 2 Gemeinsam für Sölden - die Generationenliste
  • 1 Zukunftsliste

Bürgermeister[Bearbeiten]

Das Bürgermeisteramt wird von Ernst Georg Schöpf von der "Liste mit Ernst Schöpf" bekleidet.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In einem von Silber und Rot gespaltenen Schild eine gotische Kirche auf der Spaltlinie in verwechselten Farben mit dem Turm im silbernen Feld. Vom oberen Rande zwei gestürzte rote und silberne halbe Spitzen mit je einer Kirche in verwechselten Farben.

Die drei Kirchen im 1960 verliehenen Wappen repräsentieren die drei Pfarren der Gemeinde (Sölden, Gurgl, Vent). Die Kerben im Hintergrund sind ein Symbol für die prähistorischen Übergänge (Jöcher) nach Südtirol.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sölden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Sölden (Ötztal) – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Der meistgesuchte Film der Welt, aufgerufen am 12. Oktober 2012
  3. Pilot schuld am Unfall in Sölden, Tiroler Tageszeitung vom 18. März 2010, abgerufen am 20. November 2012.
  4. Reinhard Fellner: Mangelnde Sorgfalt: Sölden haftet für UnglückTiroler Tageszeitung vom 29. Juli 2011, abgerufen am 20. November 2012.
  5. Dehio Tirol 1980
  6. 2/1160 Beschneiungsanlage "Tiefenbach- und Rettenbachgletscher" T20571970R3, Teilauszug aus dem Wasserbuch Tirol.
  7. Riesiger Beschneiungs-See im Hochgebirge, ORF Tirol vom 15. September 2010, abgerufen am 27. Mai 2013. Tiefenbachferner mit Speicherteich im Luftbildatlas Tirol.
  8. Projektgebiet: Ausbau Kraftwerk Kaunertal auf der Webseite der TIWAG, abgerufen am 7. Mai 2013.
  9. Katastrophales „Öko-Zeugnis“ für das TIWAG-Kraftwerk Kaunertal, tt.com vom 6. September 2011, abgerufen am 7. Mai 2013.
  10. „Rütlischwur“ der Umweltorganisationen gegen Kraftwerk Kaunertal, wwf.at vom 27. März 2012, abgerufen am 7. Mai 2013.