Sören Schumacher

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Sören Schumacher im Juni 2011.

Sören Schumacher (* 4. Juni 1976 in Hamburg) ist ein Hamburger Politiker der SPD und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.

Leben[Bearbeiten]

Schumacher besuchte von 1986 bis 1995 das Immanuel-Kant-Gymnasium in Sinstorf und absolvierte anschließend seinen Zivildienst bei den Elbe-Werkstätten. Danach begann er ein Studium der Rechtswissenschaften. Er war zudem als Segellehrer tätig und ist im Vorstand der Wassersportgemeinschaft Neuländer See und der Segelvereinigung Sinstorf. Zudem ist er im Stadtteilgespräch Gewaltprävention (SGGP) aktiv.

Politik[Bearbeiten]

Schumacher trat 2002 in die SPD ein. Seit 2004 war er Beisitzer im Distrikt Harburg-Süd (Marmstorf). Von 2004 bis 2006 kooptiertes Mitglied im Kreisvorstand der SPD in Harburg. Seit 2004 ist er zudem zugewählter Bürger im Jugendhilfeausschuss Harburg für die SPD im Bezirk Harburg. Ein Jahr später absolvierte er die Kommunalakademie Nord der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2006 ist er Mitglied im Kreisvorstand der SPD Harburg und dort für Protokoll und Kommunikation zuständig.

Schumacher zog im Februar 2008 bei der Bürgerschaftswahl über den Wahlkreis Harburg (Wahlkreis 16) zum ersten Mal als Abgeordneter in die 19. Hamburgische Bürgerschaft ein. Darin war er Mitglied im Eingabenausschuss sowie im Familien-, Kinder- und Jugendausschuss, in der Härtefallkommission und im Sportausschuss.

Zur Bürgerschaftswahl 2011 kandidierte er erneut in seinem Wahlkreis und errang erneut ein Direktmandat als Mitglied der 20. Hamburgischen Bürgerschaft.

Auch bei der Bürgerschaftswahl 2015 errang Schumacher ein Direktmandat in seinem Wahlkreis und ist somit seit März 2015 Mitglied der 21. Hamburgischen Bürgerschaft.[1] Dort gehört er dem Eingabenausschuss und dem Europaausschuss an.

Politische Positionen[Bearbeiten]

Schumacher ist gegen eine Reform der Härtefallkommission, bei der Politiker durch Vertreter von Behörden, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden ersetzt werden sollen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorläufiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015: Gewählte Kandidatinnen und Kandidaten auf den Seiten des Statistikamtes Nord, abgerufen am 17. Februar 2015
  2. Politiker bleiben unter sich. taz.de, 25. März 2014