Südöstliche Beißschrecke

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Südöstliche Beißschrecke
Systematik
Unterordnung: Langfühlerschrecken (Ensifera)
Überfamilie: Laubheuschrecken (Tettigonioidea)
Familie: Tettigoniidae
Unterfamilie: Tettigoniinae
Gattung: Platycleis
Art: Südöstliche Beißschrecke
Wissenschaftlicher Name
Platycleis stricta
(Zeller, 1849)

Die Südöstliche Beißschrecke (Platycleis stricta) ist eine Langfühlerschrecke aus der Unterfamilie der Tettigoniinae innerhalb der Überfamilie der Laubheuschrecken. Ein Synonym ist für die Art ist Platycleis assimilis Fieber, 1853.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Südöstliche Beißschrecke ähnelt sehr der Steppen-Beißschrecke. Sie hat einen kurzen Halsschild sowie kurze, aber kräftig gebaute Beine. Alle Schienen tragen kurze Dornen, welche an den vorderen Beinpaaren dünner sind. Die Flügel sind lang und reichen etwas über die Hinterleibsspitze hinaus; die Fühler sind etwa körperlang. Die Grundfarbe der Art ist Braun. Die untere Kopfhälfte ist leicht dunkel gepunktet und oft rötlich getönt. Von der Stirn bis zum Kopfhinterende zieht sich auf jeder Seite ein dunkelbraunes, graues oder schwarzes Band, das von einem vom Auge bis zum Kopfende verlaufenden weißlichen Strich unterbrochen wird. Die Kopfoberseite sowie der Halsschild sind heller gefärbt. Die Halsschild-Seitenlappen sind dunkelgrau bis dunkelbraun und diffus hell gefleckt, außerdem breit weißlich-gelb gerandet, wobei die Abgrenzung unscharf ist. Durch einen dunklen, hell gesäumten Längsstrich werden sie zur Oberseite des Halsschilds scharf abgegrenzt. Der hintere Thorax trägt zwei Längsbänder und dazwischen große helle Flecken. Der Hinterleib ist rötlich getönt und hat in einer Längsreihe liegende dunkle Flecken, von denen sich immer einer auf einem Körpersegment befindet. Der Bauch ist hell weißlich oder gelblich. Die Flügel sind graubraun und weisen ein helles, verschwommenes Längsband auf, das von dunklen Abschnitten unterbrochen ist. Die Hinterschenkel sind am Hinterrand hellbraun und ansonsten dunkelbraun und schwarz gesprenkelt. Die Schienen sind graubraun. Die vorderen Beinpaare sind insgesamt dunkler. Das Männchen trägt kurz vor der Mitte gezähnte Cerci, bei der ähnlichen Steppen-Beißschrecke an der Basis. Beim Weibchen ist die Subgenitalplatte hinten deutlich ausgerandet, während sie bei der anderen Art leicht eingeschnitten ist. Die Körperlänge ist ähnlich wie bei der Steppen-Beißschrecke.

Lebensweise und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Südöstliche Beißschrecke kommt in steinigem oder sandigem Gelände vor, die nur spärlich bewachsen sind, etwa mit Gräsern. Sie hält sich fast nur am Boden auf und klettert nur selten auf niedrige Sträucher oder krautige Pflanzen. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Italien über Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Albanien bis nach Mazedonien. Sie fehlt gänzlich in Mitteleuropa. In ihrem Verbreitungsgebiet ist sie recht häufig. Imagines treten von Juli bis September auf.

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heiko Bellmann: Der Kosmos Heuschreckenführer. Die Arten Mitteleuropas sicher bestimmen. Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co. KG, Stuttgart 2006, ISBN 3440104478

Weblinks[Bearbeiten]