Südbarsche

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Südbarsche
Percilia gillissi

Percilia gillissi

Systematik
Acanthomorphata
Stachelflosser (Euacanthomorphacea)
Barschverwandte (Percomorphaceae)
incertae sedis
Familie: Südbarsche
Gattung: Südbarsche
Wissenschaftlicher Name der Familie
Perciliidae
Arratia, 1982
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Percilia
Temminck & Schlegel, 1845

Die Südbarsche (Percilia) sind eine Gattung barschverwandter Süßwasserfische. Sie kommen in Flüssen im südlichen und mittleren Chile vor. Die Gattung bildet eine eigenständige Familie, die Perciliidae. Von einigen Autoren werden die Fische allerdings in die Familie der Dorschbarsche (Percichthyidae) gestellt.

Merkmale[Bearbeiten]

Südbarsche werden neun Zentimeter lang. Sie haben zwei Rückenflossen. Die erste wird von neun bis zehn Flossenstacheln, die zweite von 12 bis 14 Weichstrahlen gestützt. Die Afterflosse hat drei Flossenstacheln und 11 bis 13 Weichstrahlen. Der weichstrahlige Teil der Rücken- und Afterflosse ist beschuppt. An der Flossenbasis der Brustflossen befindet sich ein schwarzer Fleck.

Percilia gillissi legt seine Eier in die Hohlräume des Süßwasserschwamms Spongilla igloviformis, die dort vom Männchen bewacht werden. Durch den Wasserstrom, den der Schwamm erzeugt, werden Eier, Larven und Jungfische gut mit Sauerstoff versorgt. Erst mit einer Länge von 8 bis 10 mm verlassen die Jungfische den Schwamm.[1]

Arten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  1. Kurt Fiedler: Lehrbuch der Speziellen Zoologie, Band II, Teil 2: Fische. Gustav Fischer Verlag, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6, S. 188.

Weblinks[Bearbeiten]