Die Süddeutsche Fußballmeisterschaft 1927/28 gewann der FC Bayern München. Neben dem Südmeister qualifizierten sich Eintracht Frankfurt und Wacker München für die Endrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1927/28. Die SG Eintracht schied hier bereits im Achtelfinale aus, die beiden anderen Vereine erreichten das Halbfinale.
Modus und Übersicht [Bearbeiten]
Zu dieser Spielzeit waren die Spielklassen es in Süddeutschland erneut einer Reform unterzogen worden:
- Die Bezirksligen „Württemberg-Baden“ und „Bayern“ wurden in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt.
- Aus den übrigen drei Bezirksligen „Main“, „Rheinhessen/Saar“, „Rhein“ entstanden die zwei neuen Ligen „Main/Hessen“ und „Rhein/Saar“.
Dadurch wurde zwar formal gesehen die Zahl der Ligen von fünf auf vier reduziert, dadurch, dass jede Bezirksliga nunmehr nicht mehr eingleisig, sondern in zwei Staffeln („Gruppen“) aufgeteilt war, erhöhte sich die Zahl der obersten Ligen auf nunmehr acht. Diese Regelung hatte bis 1933 Bestand, lediglich die Anzahl der Mannschaften schwankte. In der Endrunde erhöhte sich die Zahl der Beteiligten auf acht, in der Folge wurden verstärkt auch die Vizemeister und Staffeldritten mit einbezogen.
Zur Saison 1927/28 traten insgesamt 76 „Erstligisten“ in den folgenden acht Staffeln an:
- ↑ a b Sport 1860 Hanau und Viktoria 1894 Hanau fusionierten am 25. Februar 1928 zur „SpVgg 60/94 Hanau“.
Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft [Bearbeiten]
In der Endrunde spielten die Meister der acht Bezirksliga-Staffeln in einer Doppelrunde den süddeutschen Meister aus. Die Bezirkszweiten und -dritten spielten in zwei Gruppen ebenfalls eine Doppelrunde, anschließend ermittelten die beiden Gruppensieger den dritten süddeutschen Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaftsendrunde.