Südmandschurische Eisenbahn
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Südmandschurische Eisenbahn-Aktiengesellschaft (jap. 南満州鉄道株式会社/南満洲鉄道株式会社 Minami-Manshū Tetsudō Kabushiki-gaisha; abgekürzt 満鉄 Mantetsu) war eine vom Kaiserreich Japan im Jahr 1906, nach dem Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905), in Dalian gegründete Gesellschaft, die in der von Japan besetzten Mandschurei tätig war.
Seit der Annexion Koreas durch Japan bis 1925, unterstanden ihr auch zwei Linien im Norden von Chosen (Korea).
Kankyo-Linie |
Yujo – Kainei 42° 26′ 34″ N, 129° 45′ 3″ O42.442777777778129.75083333333 |
106 km einschl. Zweigbahnen |
Tomon-Linie |
Kainei – Yuki |
223 km einschl. Zweigbahnen |
Ihr erster Präsident war Gotō Shimpei.
Die Gesellschaft wurde nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges 1945 durch die amerikanische Besatzungsregierung für aufgelöst erklärt und von der Roten Armee übernommen.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Einundzwanzig Forderungen (1915)
- Mukden-Zwischenfall (1931)
- Mandschurei-Krise (1931)
[Bearbeiten] Weblinks
- Eisenbahnen in China (engl. Wikipedia)