Südwestdeutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Südwestdeutschland bezeichnet ein nicht eindeutig abgegrenztes Gebiet im südwestlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Verwendungen des Begriffs [Bearbeiten]

Politisch [Bearbeiten]

Mit der Vereinigung von Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern zum Land Baden-Württemberg im Jahr 1952 kam der Begriff „Südweststaat“ auf. Davon ausgehend wird Südwestdeutschland bisweilen als Synonym für Baden-Württemberg gebraucht.

Geografisch [Bearbeiten]

Im geografischen Sinn bezeichnet Südwestdeutschland in der Regel außer Baden-Württemberg zusätzlich noch das Landdreieck zwischen Oberrhein und Hunsrück (die Regionen Rheinhessen und Pfalz im Land Rheinland-Pfalz und das Saarland) sowie die Nordostecke der Oberrheinischen Tiefebene (Südhessen etwa südlich von Frankfurt am Main). Die Zugehörigkeit des Rests von Rheinland-Pfalz (etwa die früheren, 1999 aufgelösten Regierungsbezirke Koblenz und Trier) zu Südwestdeutschland ist umstritten. Diese Gebiete werden häufig dem Begriff „Westdeutschland“ im engeren Sinne zugeordnet.

Sprachlich [Bearbeiten]

Seltener wird Südwestdeutschland für den westoberdeutschen Sprachraum (alemannische Dialekte) in Deutschland verwendet. Dieser Raum umfasst in etwa die südlichen zwei Drittel von Baden-Württemberg und den Südwesten Bayerns (im Wesentlichen Bayerisch-Schwaben).

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Wiktionary Wiktionary: Südwestdeutschland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen