Sülfeld

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Dieser Artikel behandelt die holsteinische Gemeinde Sülfeld, zum gleichnamigen Ortsteil von Wolfsburg siehe Sülfeld (Wolfsburg).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sülfeld
Sülfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sülfeld hervorgehoben
53.79916666666710.23111111111132Koordinaten: 53° 48′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Itzstedt
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 26,05 km²
Einwohner: 3148 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 23867,
23845 (Borstel)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04537
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 085
Adresse der Amtsverwaltung: Segeberger Straße 41
23845 Itzstedt
Webpräsenz: www.suelfeld.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Wegner (CDU)
Lage der Gemeinde Sülfeld im Kreis Segeberg
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Über dieses Bild

Sülfeld ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Sie besteht seit 1936 aus den Ortsteilen Borstel, Petersfelde, Sülfeld und Tönningstedt.

Geschichte[Bearbeiten]

Dorfsicht ab der Straße Am alten Alsterkanal
Die Reste des Alster-Beste-Kanals

Die Kirche in Sülfeld wurde 1207 erstmals erwähnt. Die Reste des Alster-Beste-Kanals, der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts angelegt wurde, sind auch heute noch in der Ortsmitte vorhanden.

Von 1907 bis 1973 war Sülfeld Bahnstation der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn.

Politik[Bearbeiten]

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 neun Sitze, die Wählergemeinschaft ABS hat fünf und die SPD drei Sitze.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt. Oben in Rot eine goldene Glocke, unten in Silber ein wachsendes, durchgehendes blaues Antoniuskreuz mit wellenförmig geschwungenen Balken.“[2]

Der wellenförmigen blaue Balken symbolisiert die Norderbeste, der senkrecht dazu stehende gerade blaue Balken das künstliche Kanalbett des Alster-Beste-Kanals.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, eine besondere Stellung nimmt jedoch das Forschungszentrum Borstel ein, das sich mit Medizin und Biowissenschaften befasst.

Gut und Forschungszentrum Borstel[Bearbeiten]

Der Gutsbezirk Borstel, zu dem die Dörfer Grabau, Kayhude, Oering, Seth und Sülfeld sowie die später zu Gut Jersbek gehörenden Orte Bargfeld, Elmenhorst, Mönkenbrook, Nienwohld, Rade, Stegen und Wulksfelde gehörten, wurde 1927 aufgelöst. Früher wurde es auch Borlstede oder Borstelde genannt und Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals erwähnt. 1588 wurde der Besitz geteilt und Gut Jersbek, heute im Kreis Stormarn, abgetrennt. 1806 wurde auch Gut Grabau selbstständig.

Das jetzige Borsteler Herrenhaus wurde 1751 im Rokokostil erbaut.

1930 wurde das Gut in ein Kindererholungsheim umgewandelt und hatte seitdem eine wechselvolle Geschichte als Ausbildungsstätte für den weiblichen Arbeitsdienst unter den Nationalsozialisten und als Auffanglager für Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1947 ist Gut Borstel der Sitz des durch das Land Schleswig-Holstein gegründeten und 1963 in eine Stiftung umgewandelten Forschungszentrums Borstel und der dazugehörigen Forschungsklinik.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Sülfeld stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Riediger, Hans: Bauernhöfe und Geschlechter im altholsatischen Siedlungsgebiet des Kirchspiels Bramstedt: Armstedt, Borstel, Hardebek, Bd. II, Roland-Verlag, Bad Bramstedt, 1994

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sülfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein