Südwestdeutschland

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Südwestdeutschland bezeichnet ein nicht eindeutig abgegrenztes Gebiet im südwestlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland.

[Bearbeiten] Verwendungen des Begriffs

Politisch

Mit der Vereinigung von Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern zum Bundesland Baden-Württemberg im Jahr 1952 kam der Begriff „Südweststaat“ auf. Davon ausgehend wird Südwestdeutschland bisweilen als Synonym für Baden-Württemberg gebraucht.

Geografisch

Im geografischen Sinn bezeichnet Südwestdeutschland in der Regel außer Baden-Württemberg zusätzlich noch das Landdreieck zwischen Oberrhein und Hunsrück (die Regionen Rheinhessen und Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz und das Saarland) sowie die Nordostecke der Oberrheinischen Tiefebene (der Süden des Bundeslandes Hessen etwa südlich von Frankfurt am Main). Die Zugehörigkeit des Rests von Rheinland-Pfalz (etwa die früheren, 1999 aufgelösten Regierungsbezirke Koblenz und Trier) zu Südwestdeutschland ist umstritten. Diese Gebiete werden häufig dem Begriff „Westdeutschland“ im engeren Sinne zugeordnet.

Sprachlich

Seltener wird Südwestdeutschland für den westoberdeutschen Sprachraum (alemannische Dialekte) in der Bundesrepublik Deutschland verwendet. Dieser Raum umfasst in etwa die südlichen zwei Drittel von Baden-Württemberg und den Südwesten Bayerns (im Wesentlichen Bayerisch-Schwaben).

[Bearbeiten] Siehe auch

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