S-Bahn Bern
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Zwei Züge der S7 in Worblaufen. Dies war eigentlich die erste S-Bahn-Linie Berns, eröffnet 1974 |
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| Staat | Schweiz |
| Verkehrsverbund Tarifverbund |
Libero nur Kernbereich und Solothurn frimobil S1 ab Flamatt bis Freiburg und S2 Flamatt bis Laupen (Überschneidende Zonen mit Libero) ZigZag in der Agglomeration Biel |
| Linien | 12 |
| Fernbahnhöfe | 6 |
| Tunnelbahnhöfe | 3 |
| kleinste Taktfolge | 7.5/15/30/60 min |
| Passagiere | 175'000 / Werktag |
| Fahrzeuge | BLS RABe 525, BLS RABe 535, BLS RBDe 565, BLS RBDe 566 II, RBS Be 4/12 |
| Betreiber | BLS, RBS |
| Stromsystem | Normalspur: 15 kV / 16,7 Hz ~ Schmalspur: 1,2 kV = Oberleitung |
Die S-Bahn Bern (französisch RER Berne) wickelt mit rund 100'000 Reisenden täglich einen Grossteil des regionalen öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Bern ab. Ab 1995 wurde damit begonnen, die Regionalzüge als S-Bahn anzuschreiben. Aber bereits 1974 nahm der RBS einen S-Bahn-mässigen Taktverkehr auf und seit 1987 gab es die Durchmesserlinie von Thun nach Laupen bzw. Freiburg. 1995 kam die zweite Durchmesserlinie (S2: Schwarzenburg–Trubschachen) hinzu. Die nächste Erweiterung stand 1997 an, als die Durchmesserlinien S3 Biel−Belp und S4/S44 Bern Bümpliz Nord−Burgdorf und weiter in Betrieb genommen wurden. Ausserdem wurden die restlichen normalspurigen Regionalzugsleistungen als S33, S5, S51 und S55 bezeichnet. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 sind auch die Schmalspur-Strecken des RBS als S7, S8 und S9 in das S-Bahn-Nummernsystem integriert. Auf den Fahrplanwechsel 2008 wurden die Linienverknüpfungen neu gestaltet, die S11, S22 und S33 entfielen, neu dazu kamen die S52 und die S6.
Mit ca. 9 Mio. Zugskilometer pro Jahr ist die S-Bahn Bern die zweitgrösste S-Bahn der Schweiz. Das Streckennetz ist in etwa deckungsgleich mit der Metropolregion Bern.
Inhaltsverzeichnis |
Linien [Bearbeiten]
Die S-Bahn Bern besteht aus folgenden Linien:
- S1 : Freiburg-Flamatt–Bern–Münsingen–Thun
- S2 : Laupen-Flamatt–Bern–Konolfingen–Langnau
- S3 : Biel/Bienne–Bern–Belp (ab 21 Uhr anstelle S4/S44 bis Thun)
- S31 : verdichtet die S3 Montag bis Freitag im Abschnitt Münchenbuchsee–Belp zum Viertelstundentakt (seit 11. Dezember 2011)
- S4 : Langnau–Burgdorf–Zollikofen–Bern–Belp–Thun
- S44 : Sumiswald-Grünen–Ramsei–/(Solothurn–) Wiler–* Burgdorf–Bern Wankdorf–Bern–Belp–Thun
- S5 : Bern–Kerzers *–Neuenburg/Murten (–Avenches–Payerne)
- S51 : Bern–Bümpliz Nord-Brünnen
- S52 : Bern-Rosshäussern-Kerzers (-Ins-Neuenburg)
- S6 : Bern-Schwarzenburg
- S7 : Bern–Worblaufen-Bolligen–Worb Dorf
- S8 : Bern–Zollikofen–Jegenstorf (ab 21:30 Uhr anstelle des RE bis Solothurn)
- S9 : Bern–Worblaufen–Unterzollikofen
Anmerkungen
- Die Züge der Linie S44 verkehren in Mehrfachtraktion bis Burgdorf und ab dort separat nach Wiler (-Solothurn) bzw. Sumiswald-Grünen. (Flügelzugkonzept)
- Ebenso verkehren die Züge der Linie S5 gemeinsam bis Kerzers und werden dort nach Murten (–Avenches–Payerne) und Neuenburg getrennt. (Flügelzugkonzept)
- Die Linie S52 verkehrt ausserhalb der Hauptverkehrszeiten ab Kerzers durchgebunden weiter nach Büren an der Aare. Während der Hauptverkehrszeiten und abends verkehren die Züge von und bis Ins bzw. Neuenburg.
Rollmaterial [Bearbeiten]
Auf der S-Bahn Bern wird im Normalfall folgendes Rollmaterial eingesetzt:
- S1 : BLS RABe 525 ("NINA"): bis zu drei Einheiten pro Zug (max. 2x 4-teilig + 1x 3-teilig aufgrund begrenzter Perronlängen)
- S2 : BLS RBDe 565 ("NPZ") mit 2 Zwischenwagen "B6 Jumbo"
- S3 : BLS RBDe 565 ("NPZ") mit je 1 Zwischenwagen "B6 Jumbo" und B NPZ
- S31 : BLS RBDe 565 wie S3
- S4 : BLS RBDe 565 wie S3 oder BLS RBDe 566 II ("NPZ") mit Zwischenwagen "B6 Jumbo"
- S44 : BLS RABe 525 ("NINA")
- S5 : BLS RABe 525 ("NINA") und BLS RABe 535 ("Lötschberger") 1–3 Einheiten pro Zug
- S51 : BLS RABe 525 oder BLS RABe 535
- S52 : BLS RBDe 566 II
- S6 : BLS RBDe 565 ("NPZ") mit max. einem Zwischenwagen "B6 Jumbo" oder BLS RABe 525 ("NINA") (Wochenende & Abend) und BLS RABe 535 ("Lötschberger") morgens als Verstärkungszüge
- S7 : RBS Be 4/12 ("Mandarinli"): in Spitzenzeiten 2 x 4/12 (4 Umläufe),
- S7 Verdichtungszüge Bern–Bolligen (2 Umläufe) Be 4/12 oder ABe 4/12
- S8 : RBS Be 4/12 ("Mandarinli"): in Spitzenzeiten 4/12 + 4/8 (3 Umläufe)
- S9 : Be 4/12 70 und 72 ("Secondas") oder ersatzweise (RBS Be 4/12 ("Mandarinli") (2 Umläufe)
Partner [Bearbeiten]
Die S-Bahn Bern wird im Auftrag des Kantons Bern, seiner Nachbarkantone und des Bundes gemeinsam betrieben von den Bahngesellschaften
- BLS AG (BLS)
- Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS)
Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2004 haben sich die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) aus dem S-Bahn-Betrieb in Bern zurückgezogen, haben aber dafür den Fernverkehr der BLS vollständig übernommen.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der S-Bahn Bern
- Liniennetz 2008 (PDF-Datei; 110 kB)
- Liniennetz 2009 (PDF-Datei; 172 kB)
- Liniennetz 2010 (PDF-Datei; 180 kB)
- Liniennetz 2012 (PDF-Datei; 672 kB)
- Liniennetz 2013 (PDF-Datei; 208 kB)