SC Bietigheim-Bissingen
| SC Bietigheim-Bissingen Steelers | |
|---|---|
| Erfolge | |
| Vereinsinfos | |
| Geschichte | SC Bietigheim-Bissingen/Kornwestheim (bis 1991) SC Bietigheim-Bissingen (1991 − ?) Bietigheim Steelers (1992/2001)[1] |
| Spitzname | Die Steelers |
| Stammverein | SC Bietigheim-Bissingen Steelers e. V. |
| Vereinsfarben | Grün-Weiß-Blau |
| Liga | 2. Eishockey-Bundesliga |
| Spielstätte | EgeTrans Arena |
| Kapazität | 4.583 Plätze |
| Geschäftsführer | Volker Schnabel |
| Cheftrainer | Kevin Gaudet |
| Kapitän | Marcel Rodman |
| Saison 2012/13 | Platz 1 (Hauptrunde) |
Der Schlittschuhclub Bietigheim-Bissingen Steelers e. V. ist ein baden-württembergischer Eishockey- und Eisstockverein aus Bietigheim-Bissingen im Großraum von Stuttgart, dessen Eishockeyprofimannschaft Bietigheim Steelers, seit der Saison 2007/08 in eine GmbH ausgelagert, in der 2. Eishockey-Bundesliga spielt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Am 6. Juli 1981 fand die Vereinsgründung des SC Kornwestheim e. V. statt. Von 1981 bis 1987 nahm der Kornwestheimer Eishockeyverein am Spielbetrieb der Landesliga Baden-Württemberg teil. In der Saison 1988/1989 kam es zum Umzug nach Bietigheim. Dies war der Anlass dafür, dem Verein einen neuen Namen zu geben. Der Verein hieß seit diesem Zeitpunkt: SC Bietigheim/Kornwestheim (SCBBK). In der Saison 1989/1990 spielte der Verein in der Baden-Württemberg-Liga. In der Saison 1990/1991 kam es zum Aufstieg in die Regionalliga Süd-West. Im Sommer 1991 benannte sich der Verein in Schlittschuhclub (SC) Bietigheim-Bissingen um und konnte zur Saison 1992/93 in die Regionalliga Süd nachrücken. Aus dieser Zeit Anfang der 1990er-Jahre stammte auch der Spitzname Steelers, der vom damaligen Hauptsponsor Ekatit-Edelstahl herrührt.
Bei der Neueinteilung der Ligen zur Einführung der DEL 1994 wurde der SC in die 2. Liga Süd eingeteilt, von wo 1997 der Aufstieg in die 1. Liga Süd gelang - jedoch wurde die Mannschaft bei der Einführung der 2. Eishockey-Bundesliga zur Saison 1998/99 eine Klasse in die 1. Liga Süd zurückgestuft. Ab 1999 gelang dann die Etablierung in der 2. Bundesliga. Vor der Saison 2001/02 wurde der Vereinsname in SC Bietigheim-Bissingen Steelers umbenannt.[2] Im Sommer 2007 wurde die erste Mannschaft aus dem Verein in die Steelers GmbH ausgelagert.[3] Für die Saison 2007/2008 wurde erstmals in der Geschichte des Vereins ein sportlicher Direktor eingesetzt. Erstmaliger Inhaber dieses Postens war ab 9. April 2007 Michael Komma, der zuvor auch als Trainer beim SC Bietigheim-Bissingen tätig war.
In der Saison 2008/09 gewannen die Steelers die Meisterschaft in der 2. Bundesliga und waren damit aufgrund des Rückzuges der Füchse Duisburg zum Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga berechtigt. Der Antrag zur Teilnahme an der Lizenzierung wurde jedoch vorzeitig zurückgezogen, da die Heimspielstätte im Ellental nicht die Kriterien des 9000-Punkte-Plans erfüllte und Gespräche mit den Betreibern der im knapp 20 Kilometer entfernt Stuttgart gelegenen Porsche Arena erfolglos blieben.[4][5]
Die Saison 2009/10 verlief ebenfalls erfolgreich. Die Mannschaft, welche nach der Meisterschaft zum großen Teil zusammengehalten werden konnte erreichte in der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz und hatte somit Heimrecht. Im Playoff-Viertelfinale "sweepte" man den ESV Kaufbeuren mit 4:0. Das anschließende Halbfinale gegen die Schwenninger Wild Wings war weniger erfolgreich. Zwar gingen die Steelers in der Serie mit 1:0 in Führung, konnten aber von den folgenden Spielen nur noch eines für sich entscheiden und verloren 2:4.
Nachdem zu Beginn der Saison 2010/11 Leistungsträger wie Justin Kelly das Team verließen oder wie Alexander Serikow Ladehemmungen hatten, befand sich das Team fast die ganze der Saison auf den letzten Tabellenplätzen. Dies bedeutete den bisherigen sportlichen Tiefpunkt der bisher erfolggewohnten Mannschaft. Nachdem aus 17 Spielen lediglich 3 Siege eingefahren werden konnten, wurde der Meistertrainer Christian Brittig entlassen und durch den Jugendtrainer Danny Held ersetzt. Dieser konnte das Team noch in die PrePlayoffs führen, wo es aber 0:2 gegen den starken Aufsteiger Starbulls Rosenheim verlor.
In der darauf folgenden Saison 2011/12 hoffte man wieder um die Playoffs spielen zu können und verstärkte das Team mit P.J. Fenton und Olivier Latendresse. Trotzdem befand sich das Team leider wieder nur am Tabellenende. Am 25. November wurde trotz eines hohen 7:4-Sieges gegen den damaligen Tabellenführer und späteren Meister Landshut Cannibals, Danny Held als Trainer durch den Kanadier Kevin Gaudet ersetzt. Dieser konnte das Team zwar nicht mehr aus dem Bereich der Playdowns retten und beendete die Saison auf dem 11. und drittletzten Platz. Die Playdowns konnten mit 14 Punkten in 8 Spielen trotz allen Befürchtungen erfolgreich beendet und ein drohender Abstieg verhindert werden. Einen Titel konnte das Team dennoch erringen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnten die Steelers den DEB-Pokal gewinnen.
Zur Saison 2012/13 verstärkte Kevin Gaudet das Team mit dem Versprechen, dass man nie wieder in den Playdowns spielen will. Unter anderem holte er das Rodman Brüderpaar und mit Joey Vollmer einen der besten Goalies der Liga. Aufgrund des NHL Lockouts und der schweren Verletzung von David Rodman wurde zunächst T.J. Galiardi von den San Jose Sharks ausgeliehen. Als sich dieser dann nach 8 Spielen und 10 Punkten beim Derby gegen die Heilbronner Falken ebenfalls verletzte und David Rodman noch nicht fit war, lieh man auch noch den Erstrunden-Draftpick von 2008 Josh Bailey von den New York Islanders aus. Das Team funktionierte nun besser als in den letzten Saisons und erreichte am Ende der Hauptrunde den ersten Platz.
Ligenzugehörigkeit seit 1990 [Bearbeiten]
| Saison | Spielklasse | Ligenname | Hauptrunde | Endrunde |
|---|---|---|---|---|
| 1990/91 | 4. Liga | Regionalliga Süd-West | 6. Platz | Qualifikationsrunde: 3. Platz |
| 1991/92 | 4. Liga | Regionalliga Süd-West | 1. Platz | Qualifikationsrunde: 2. Platz |
| 1992/93 | 4. Liga | Regionalliga Süd | 13. Platz | − |
| 1993/94 | 4. Liga | Regionalliga Süd | 3. Platz | − |
| 1994/95 | 3. Liga | 2. Liga Süd | 8. Platz | Aufstiegsrunde: 6. Platz |
| 1995/96 | 3. Liga | 2. Liga Süd | 3. Platz | Aufstiegsrunde: 5. Platz |
| 1996/97 | 3. Liga | 2. Liga Süd | 1. Platz | Aufstiegs-Play-Offs: 2. Runde |
| 1997/98 | 2. Liga | Hacker-Pschorr-Liga | 13. Platz | − |
| 1998/99 | 3. Liga | 1. Liga Süd | 1. Platz | Qualifikationsrunde: 3. Platz |
| 1999/00 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 8. Platz | Playoff-Viertelfinale |
| 2000/01 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 4. Platz | Playoff-Viertelfinale |
| 2001/02 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 3. Platz | Playoff-Halbfinale |
| 2002/03 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 1. Platz | Playoff-Halbfinale |
| 2003/04 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 6. Platz | Playoff-Halbfinale |
| 2004/05 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 8. Platz | Playoff-Viertelfinale |
| 2005/06 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 3. Platz | Playoff-Viertelfinale |
| 2006/07 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 9. Platz | − |
| 2007/08 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 7. Platz | Playoff-Viertelfinale |
| 2008/09 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 1. Platz | Meister |
| 2009/10 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 4. Platz | Playoff-Halbfinale |
| 2010/11 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 10. Platz | Pre-Playoffs |
| 2011/12 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 11. Platz | Abstiegsrunde: 2. Platz |
| 2012/13 | 2. Liga | 2. Bundesliga | 1. Platz | Meister |
Mannschaft [Bearbeiten]
Aktueller Kader der Saison 2012/13 [Bearbeiten]
(Stand: 18. April 2013)
Bedeutende frühere Mannschaften [Bearbeiten]
Meister der 2. Bundesliga und DEB Pokalsieger 2012/13 [Bearbeiten]
| Position | Name |
| Tor: | Mathias Lange, Jochen Vollmer, Max Häberle, Andreas Mechel |
| Verteidigung: | Alexander Genze, Doug Andress, , Ralf Herbst, Marcel Neumann, Markus Gleich, Bastian Steingroß, Tomáš Gulda |
| Sturm: | Rene Schoofs, Mike Bishai, David Rodman, Marcus Sommerfeld, Florian Schnitzer, Robin Just, Marcel Rodman, Philipp Quinlan, P.J. Fenton, Achim Moosberger, Mark Heatley, Chris St. Jacques, Barry Noe |
| Trainer: | Kevin Gaudet |
Meister der 2. Bundesliga 2009 [Bearbeiten]
| Position | Name |
| Tor: | Siniša Martinović, Martin Morczinietz, Maximilian Meschik |
| Verteidigung: | Doug Andress, Pascal Schoofs, Andreas Geipel, Stéphane Robitaille, Marcel Neumann, Dirk Wrobel, Alexander Dotzler, Heiko Smazal |
| Sturm: | Rene Schoofs, Max Seyller, Kasper Degn, Dan Heilman, Florian Jung, Andrej Kaufmann, Dominik Hammer, Brent Walton, Justin Kelly, Herbert Geisberger, Alexander Serikow, Viktor Beck, Gregory Schmidt, Barry Noe |
| Trainer: | Christian Brittig |
Vize-Meister der 1. Liga Süd 1999 (Aufstieg in die 2. Bundesliga) [Bearbeiten]
| Position | Name |
| Tor: | Patrick Labrecque, Christian Baader, Mario Schüssel |
| Verteidigung: | Kai Alroth, Mark Jablonski, Stephan Bauer, Frank Appel, Timo Nykopp, Václav Drobný, Tomasz Mieszkowski |
| Sturm: | Manuel Hess, Marc Mundil, Ulrich Liebsch, Darren Ritchie, Mike Bader, Daniel Held, Andrej Jaufmann, Tim Leahy, Craig Teeple, Andreas Naumann, Ken Filbey |
| Trainer: | Tom Pokel |
Meister der 2. Liga Süd 1997 [Bearbeiten]
| Position | Name |
| Tor: | Pasi Räty, Oliver Weißenberger, Mario Schüssel |
| Verteidigung: | Mika Segermann, Kai Alroth, Guido Holzmann, Risto Siltanen, Markus Pollock, Stephan Bauer |
| Sturm: | Eduard Dumpis, Mariusz Piasecki, Kenneth Filgis, James McKee, Marc Mundil, Steve Pépin, Bertil Filgis, Volker Kronauer, Daniel Held, Harald Munz, Andrej Emersic, Michael Stegmann, Sven Zwerenz, Andreas Naumann, Mikko Nieminen, Matthias Kliemann |
| Trainer: | Petteri Lehmussaari |
Spieler [Bearbeiten]
Vereinsinterne Rekorde (seit 1999) [Bearbeiten]
Einer der herausragenden Spieler, seitdem die Bietigheim Steelers in der 2. Bundesliga spielen, ist der Kanadier Craig Teeple, der insgesamt sechs Spielzeiten für die Profimannschaft aktiv war und dabei mehrere Rekorde aufgestellt hat. So ist er unter anderem mit 397 Punkten, der erfolgreichste Scorer seit 1999. Ebenfalls häufiger vertreten bei den Klub-Rekorden ist sein Landsmann Darren Ritchie, der im Trikot der Steelers 162 Tore erzielte und damit der beste Torschütze ist.[6]
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* Noch bei den Steelers aktiv
Weitere bedeutende ehemalige Spieler [Bearbeiten]
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
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Teilnahmen von Spielern und Trainern am ESBG All-Star Game [Bearbeiten]
Das ESBG All-Star Game ist ein seit 2006 jährlich stattfindendes Freundschaftsspiel zwischen den besten deutschen und ausländischen Spielern der 2. Bundes- und Oberliga.
| Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit[7][8] | ||||
| Name | Position | Teamzugehörigkeit | Teilnahmen | Team |
| Verteidigung | 2005–2007 | 2007 | ||
| Sturm | 2004–2008 | 2006 | ||
| Verteidigung | 2007 | 2007 | ||
| Verteidigung | 2007–2008 | 2008 | ||
| Sturm | 2005–2006 | 2006 | ||
| Torwart | 2007–2008 | 2008 | ||
Trainer seit 1999 [Bearbeiten]
| Zeitraum | Trainer |
|---|---|
| seit 2011 | |
| 2010–2011 | |
| 2007–2010 | |
| 2006–2007 | |
| 2004–2006 | |
| 2003–2004 | |
| 2002–2003 | |
| 2001–2002 | |
| 2001 | |
| 1998–2001 |
Nachdem zwischen 1996 und 1998 mit Petteri Lehmussaari zwar der Aufstieg in die damals zweitklassige Hacker-Pschorr-Liga gelang, die Mannschaft aber anschließend unter Lehmussaari und Doug Kacharvich stagnierte und bei Gründung der 2. Bundesliga in die Drittklassigkeit zurückgestuft wurde, wurde im Sommer 1998 der US-Amerikaner Tom Pokel als Cheftrainer verpflichtet. Im Jahr 1999 gelang den Steelers der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Als Trainer blieb Tom Pokel und führte das Team in die Playoffs. Auch die zweite Saison 2000/01 in der 2.Liga fand unter Tom Pokel statt. Nach dieser Spielzeit beendete Pokel seine Trainer-Karriere und die Steelers präsentierten mit Thomas Dolak seinen Nachfolger.
Das System von Thomas Dolak fand in Bietigheim, sowohl bei den Fans als auch bei den Spieler, wenig anklang, so dass Dolak nach erfolglosen vier Monaten bereits im November 2001 entlassen wurde. Sein Nachfolger wurde der Kanadier Gary Prior, mit dem der Klub eine Serie von acht Siegen in Folge hinlegte. Schluss war mit Gary Prior im Halbfinale der Playoffs gegen Bremerhaven. Prior entschied sich allerdings schon vor den Playoffs dazu, seinen Vertrag in Bietigheim nicht zu verlängern. Sein Nachfolger wurde für die Saison 2002/03 Markus Berwanger. Trotz einer erfolgreichen Saison wurde Berwanger im Januar 2003 als dritter in der Tabelle entlassen. Vorangegangen waren vier Niederlagen in Folge. Für zwei Wochenenden trainierten der damalige Jugendtrainer Uli Liebsch und der Kapitän Craig Teeple das Team, bevor mit Danny Naud ein Nachfolger präsentiert wurde. Naud erreichte mit den Steelers nach der Hauptrunde den ersten Platz und schied in den anschließenden Play-offs im Halbfinale gegen Freiburg aus. In der folgenden Spielzeit konnte dieser Erfolg wiederholt werden. Nach einem schlechten Saisonstart 2004/05 wurde Naud entlassen.
Auf Danny Naud folgte der ehemalige Steelers-Spieler und Jugendtrainer Uli Liebsch. Liebsch stand in drei Spielzeiten an der Bande der Steelers und wurde im November 2006 von seinem Amt als Trainer freigestellt. Vorerst übernahm der Jugendtrainer Danny Held die Leitung der Profimannschaft. Ende Dezember wurde mit Michael Komma ein neuer Trainer präsentiert. Komma erkrankte nur kurze Zeit später, im Februar des Jahres 2007, und konnte das Training nicht leiten. Auch hier sprang Danny Held als Interimstrainer ein. Zur Saison 2007/08 wurde Michael Komma als Sportdirektor eingesetzt und Christian Brittig als neuer Headcoach verpflichtet. Nach über drei Jahren Amtszeit wurde Christian Brittig im November 2010, nach drei Siegen aus 17 Spielen, beurlaubt. Bereits zum dritten Mal übernahm Danny Held die 1. Mannschaft der Steelers zunächst als Interimstrainer.[9] Danny Held stand als Cheftrainer auch zu Beginn der Saison 2011/12 an der Bande,[10] bevor am 25. November 2011 der Kanadier Kevin Gaudet engagiert wurde.
Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga waren bei den Bietigheimern zehn hauptamtliche Trainer angestellt. Vier aus Deutschland, vier aus Kanada und je einer aus Tschechien und den USA. Die längste Amtszeit hatte Christian Brittig mit 3 Jahren, 7 Monaten und 18 Tagen.
Spielstätte [Bearbeiten]
Ihre Heimspiele trugen die Mannschaften des SC Bietigheim-Bissingen bis zum 16. Dezember 2012 in der Eisarena Ellental aus, die Platz für 3250 Zuschauer bietet. Erbaut wurde die Halle im Jahr 1980. Die Eisarena verfügt über ca. 2500 Stehplätze und ca. 750 Sitzplätze. Der Gästeblock befindet sich auf der Gegengerade, in unmittelbarer Nähe des Tores, in dem sich der Gasttorhüter im ersten und dritten Drittel eines Heimspiels der Steelers befindet.[11]
Vor der Saison 2010/2011 wurde die Zuschauerkapazität auf Grund von Brandschutzbestimmungen auf 2662 gesenkt.[12]
Im Oktober 2011 wurde mit den Vorbereitungen für den Bau einer neuen Eishalle, der EgeTrans Arena, neben der bisherigen begonnen. Im ersten Bauabschnitt wird dazu eine neue Parkplatzfläche mit Zufahrtsstraße gebaut, da der Hallenneubau zum großen Teil auf den bisherigen Parkplatzflächen entstehen soll.[13] Seit dem 16. November kann man die Baustelle über eine Webcam Live verfolgen.[14] Der Spielbetrieb in der Halle begann am 21. Dezember 2012 mit einem Derby gegen die Heilbronner Falken welches 4:3 nach Verlängerung gewonnen wurde. Die Jugendmannschaften spielen weiterhin in der alten Eisarena Ellental.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Beiname wurde von der 1. Mannschaft seit ca. 1992 verwendet, 2001 wurde der Verein entsprechend umbenannt
- ↑ Internetseite Steelers GmbH 18. Dezember 2001:"Mitglieder-Informationen" (online abgerufen 7. Juli 2012)
- ↑ Internetseite Steelers GmbH 8. Juli 2007:"Steelers gründen GmbH – Neuer Geschäftsführer im Ellental" (online abgerufen 7. Juli 2012)
- ↑ eishockeynews.de, Bietigheim Steelers ziehen DEL-Bewerbung zurück, Zugriff am 13. Mai 2009
- ↑ steelers.de, Bietigheim zieht DEL-Bewerbung zurück
- ↑ hockeydb.com, Spieler der Bietigheim Steelers seit 1999
- ↑ eissport-weisswasser.de, ESBG All Star Game am 28.Februar in Straubing
- ↑ steelers.de, Marko Suvelo und Peter Kathan beim All Star Game
- ↑ eishockey-news.de, Bietigheim beurlaubt Trainer Christian Brittig
- ↑ eishockey-news.de, Bietigheim: Held bleibt auch kommende Saison Trainer
- ↑ steelers.de, Die Eisarena Ellental
- ↑ steelers.de, Reduktion der Zuschauerkapazität im Ellental
- ↑ ellentalarena.de, Bebauungsplan Ellental
- ↑ ellentalarena.de, Live Webcam
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Bietigheim Steelers GmbH
- Website des Stammvereins SC Bietigheim-Bissingen e.V.
- SC Bietigheim-Bissingen Abteilung Eisstock
Bietigheim Steelers | Fischtown Pinguins | Eispiraten Crimmitschau | Dresdner Eislöwen | Hannover Indians | Heilbronner Falken | ESV Kaufbeuren | EV Landshut | Lausitzer Füchse | EV Ravensburg | SC Riessersee | Schwenninger ERC | Starbulls Rosenheim