SC Bietigheim-Bissingen

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SC Bietigheim-Bissingen Steelers
SC Bietigheim-Bissingen Steelers
Erfolge
Vereinsinfos
Geschichte SC Bietigheim-Bissingen/Kornwestheim (bis 1991)
SC Bietigheim-Bissingen (1991 − ?)
Bietigheim Steelers (1992/2001)[1]
Spitzname Die Steelers
Stammverein SC Bietigheim-Bissingen Steelers e. V.
Vereinsfarben Grün-Weiß-Blau
Liga DEL2
Spielstätte EgeTrans Arena
Kapazität 4.583 Plätze
Geschäftsführer Volker Schnabel
Cheftrainer Kevin Gaudet
Kapitän Marcus Sommerfeld
Saison 2012/13 Platz 1 (Hauptrunde)

Der Schlittschuhclub Bietigheim-Bissingen Steelers e. V. ist ein baden-württembergischer Eishockey- und Eisstockverein aus Bietigheim-Bissingen im Großraum von Stuttgart, dessen Eishockeyprofimannschaft Bietigheim Steelers, seit der Saison 2007/08 in eine GmbH ausgelagert, in der 2. Eishockey-Bundesliga spielt.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 6. Juli 1981 fand die Vereinsgründung des SC Kornwestheim e. V. statt. Von 1981 bis 1987 nahm der Kornwestheimer Eishockeyverein am Spielbetrieb der Landesliga Baden-Württemberg teil. In der Saison 1988/1989 kam es zum Umzug nach Bietigheim. Dies war der Anlass dafür, dem Verein einen neuen Namen zu geben. Der Verein hieß seit diesem Zeitpunkt: SC Bietigheim/Kornwestheim (SCBBK). In der Saison 1989/1990 spielte der Verein in der Baden-Württemberg-Liga. In der Saison 1990/1991 kam es zum Aufstieg in die Regionalliga Süd-West. Im Sommer 1991 benannte sich der Verein in Schlittschuhclub (SC) Bietigheim-Bissingen um und konnte zur Saison 1992/93 in die Regionalliga Süd nachrücken. Aus dieser Zeit Anfang der 1990er-Jahre stammte auch der Spitzname Steelers, der vom damaligen Hauptsponsor Ekatit-Edelstahl herrührt.

Bei der Neueinteilung der Ligen zur Einführung der DEL 1994 wurde der SC in die 2. Liga Süd eingeteilt, von wo 1997 der Aufstieg in die 1. Liga Süd gelang - jedoch wurde die Mannschaft bei der Einführung der 2. Eishockey-Bundesliga zur Saison 1998/99 eine Klasse in die 1. Liga Süd zurückgestuft. Ab 1999 gelang dann die Etablierung in der 2. Bundesliga. Vor der Saison 2001/02 wurde der Vereinsname in SC Bietigheim-Bissingen Steelers umbenannt.[2] Im Sommer 2007 wurde die erste Mannschaft aus dem Verein in die Steelers GmbH ausgelagert.[3] Für die Saison 2007/2008 wurde erstmals in der Geschichte des Vereins ein sportlicher Direktor eingesetzt. Erstmaliger Inhaber dieses Postens war ab 9. April 2007 Michael Komma, der zuvor auch als Trainer beim SC Bietigheim-Bissingen tätig war.

In der Saison 2008/09 gewannen die Steelers die Meisterschaft in der 2. Bundesliga und waren damit aufgrund des Rückzuges der Füchse Duisburg zum Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga berechtigt. Der Antrag zur Teilnahme an der Lizenzierung wurde jedoch vorzeitig zurückgezogen, da die Heimspielstätte im Ellental nicht die Kriterien des 9000-Punkte-Plans erfüllte und Gespräche mit den Betreibern der im knapp 20 Kilometer entfernt Stuttgart gelegenen Porsche Arena erfolglos blieben.[4][5]

Die Saison 2009/10 verlief ebenfalls erfolgreich. Die Mannschaft, welche nach der Meisterschaft zum großen Teil zusammengehalten werden konnte erreichte in der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz und hatte somit Heimrecht. Im Playoff-Viertelfinale "sweepte" man den ESV Kaufbeuren mit 4:0. Das anschließende Halbfinale gegen die Schwenninger Wild Wings war weniger erfolgreich. Zwar gingen die Steelers in der Serie mit 1:0 in Führung, konnten aber von den folgenden Spielen nur noch eines für sich entscheiden und verloren 2:4.

Nachdem zu Beginn der Saison 2010/11 Leistungsträger wie Justin Kelly das Team verließen oder wie Alexander Serikow Ladehemmungen hatten, befand sich das Team fast die ganze der Saison auf den letzten Tabellenplätzen. Dies bedeutete den bisherigen sportlichen Tiefpunkt der bisher erfolggewohnten Mannschaft. Nachdem aus 17 Spielen lediglich 3 Siege eingefahren werden konnten, wurde der Meistertrainer Christian Brittig entlassen und durch den Jugendtrainer Danny Held ersetzt. Dieser konnte das Team noch in die PrePlayoffs führen, wo es aber 0:2 gegen den starken Aufsteiger Starbulls Rosenheim verlor.

In der darauf folgenden Saison 2011/12 hoffte man wieder um die Playoffs spielen zu können und verstärkte das Team mit P.J. Fenton und Olivier Latendresse. Trotzdem befand sich das Team leider wieder nur am Tabellenende. Am 25. November wurde trotz eines hohen 7:4-Sieges gegen den damaligen Tabellenführer und späteren Meister Landshut Cannibals, Danny Held als Trainer durch den Kanadier Kevin Gaudet ersetzt. Dieser konnte das Team zwar nicht mehr aus dem Bereich der Playdowns retten und beendete die Saison auf dem 11. und drittletzten Platz. Die Playdowns konnten mit 14 Punkten in 8 Spielen trotz allen Befürchtungen erfolgreich beendet und ein drohender Abstieg verhindert werden. Einen Titel konnte das Team dennoch erringen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnten die Steelers den DEB-Pokal gewinnen.

Zur Saison 2012/13 verstärkte Kevin Gaudet das Team mit dem Versprechen, dass man nie wieder in den Playdowns spielen will. Unter anderem holte er das Rodman Brüderpaar und mit Joey Vollmer einen der besten Goalies der Liga. Aufgrund des NHL Lockouts und der schweren Verletzung von David Rodman wurde zunächst T.J. Galiardi von den San Jose Sharks ausgeliehen. Als sich dieser dann nach 8 Spielen und 10 Punkten beim Derby gegen die Heilbronner Falken ebenfalls verletzte und David Rodman noch nicht fit war, lieh man auch noch den Erstrunden-Draftpick von 2008 Josh Bailey von den New York Islanders aus. Das Team funktionierte nun besser als in den letzten Saisons und erreichte am Ende der Hauptrunde den ersten Platz.

Ligenzugehörigkeit seit 1990[Bearbeiten]

Saison Spielklasse Ligenname Hauptrunde Endrunde
1990/91 4. Liga Regionalliga Süd-West 6. Platz Qualifikationsrunde: 3. Platz
1991/92 4. Liga Regionalliga Süd-West 1. Platz Qualifikationsrunde: 2. Platz
1992/93 4. Liga Regionalliga Süd 13. Platz
1993/94 4. Liga Regionalliga Süd 3. Platz
1994/95 3. Liga 2. Liga Süd 8. Platz Aufstiegsrunde: 6. Platz
1995/96 3. Liga 2. Liga Süd 3. Platz Aufstiegsrunde: 5. Platz
1996/97 3. Liga 2. Liga Süd 1. Platz Aufstiegs-Play-Offs: 2. Runde
1997/98 2. Liga Hacker-Pschorr-Liga 13. Platz
1998/99 3. Liga 1. Liga Süd 1. Platz Qualifikationsrunde: 3. Platz
1999/00 2. Liga 2. Bundesliga 8. Platz Playoff-Viertelfinale
2000/01 2. Liga 2. Bundesliga 4. Platz Playoff-Viertelfinale
2001/02 2. Liga 2. Bundesliga 3. Platz Playoff-Halbfinale
2002/03 2. Liga 2. Bundesliga 1. Platz Playoff-Halbfinale
2003/04 2. Liga 2. Bundesliga 6. Platz Playoff-Halbfinale
2004/05 2. Liga 2. Bundesliga 8. Platz Playoff-Viertelfinale
2005/06 2. Liga 2. Bundesliga 3. Platz Playoff-Viertelfinale
2006/07 2. Liga 2. Bundesliga 9. Platz
2007/08 2. Liga 2. Bundesliga 7. Platz Playoff-Viertelfinale
2008/09 2. Liga 2. Bundesliga 1. Platz Meister
2009/10 2. Liga 2. Bundesliga 4. Platz Playoff-Halbfinale
2010/11 2. Liga 2. Bundesliga 10. Platz Pre-Playoffs
2011/12 2. Liga 2. Bundesliga 11. Platz Abstiegsrunde: 2. Platz
2012/13 2. Liga 2. Bundesliga 1. Platz Meister

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 2014)

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum Im Team seit Geburtsort
25 KanadaKanada Asselin, PatrickPatrick Asselin LW 2. Juli 1987 2013 Peterborough, Ontario, Kanada
42 DeutschlandDeutschland Dmitriev, AlexejAlexej Dmitriev LW 24. Dezember 1985 2013 Minsk, Weißrussische SSR
18 DeutschlandDeutschland Gleich, MarkusMarkus Gleich V 8. April 1987 2012 Peiting, Deutschland
71 Flag of Canada and Germany.svg Heatley, MarkMark Heatley F 4. Januar 1984 2011 Freiburg, Deutschland
17 Deutschslowake Just, RobinRobin Just F 13. November 1987 2012 Bratislava, Tschechoslowakei
79 DeutschlandDeutschland Martens, HenryHenry Martens V 24. Mai 1987 2013 Engelskirchen, Deutschland
39 KanadaKanada McKnight, MattMatt McKnight C 14. Juni 1984 2013 Halkirk, Alberta, Kanada
80 DeutschlandDeutschland Mechel, AndreasAndreas Mechel TW 21. November 1991 2011 Tegernsee, Deutschland
22 DeutschlandDeutschland Müller, MarcoMarco Müller V 22. November 1990 2013 Heilbronn, Deutschland
DeutschlandDeutschland Prommersberger, MaxMax Prommersberger V 12. September 1987 2014 Bad Tölz, Deutschland
23 DeutschlandDeutschland Quinlan, PhilippPhilipp Quinlan F 10. Mai 1990 2012 München, Deutschland
5 DeutschlandDeutschland Schoofs, ReneRene Schoofs RW 28. Januar 1985 2001 Esslingen, Deutschland
6 DeutschlandDeutschland Schütz, MarcoMarco Schütz V 19. Februar 1985 2013 Villingen-Schwenningen, Deutschland
13 Flag of Canada and Germany.png Sommerfeld, MarcusMarcus Sommerfeld V 22. Oktober 1983 2012 Burnaby, British Columbia, Kanada
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Squires, GregGreg Squires RW 6. Juli 1980 2013 White Plains, New York, USA
92 KanadaKanada St. Jacques, ChrisChris St. Jacques C 22. Januar 1983 2010 Edmonton, Alberta, Kanada
26 DeutschlandDeutschland Steingroß, Bastian Bastian Steingroß V 16. Juli 1982 2012 Berlin, DDR
27 DeutschlandDeutschland Vogl, PatrikPatrik Vogl V 7. Juli 1985 2013 München, Deutschland
29 DeutschlandDeutschland Vollmer, Jochen Jochen Vollmer TW 6. April 1980 2012 Velbert, Deutschland
64 DeutschlandDeutschland Windisch, MarcoMarco Windisch F 7. Januar 1991 2012 Stuttgart
24 KanadaKanada Wrigley, DavidDavid Wrigley F 1. Juni 1980 2013 Washago, Ontario, Kanada

Bedeutende frühere Mannschaften[Bearbeiten]

Meister der 2. Bundesliga und DEB Pokalsieger 2012/13[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Mathias Lange, Jochen Vollmer, Max Häberle, Andreas Mechel
Verteidigung: Alexander Genze, Doug Andress, , Ralf Herbst, Marcel Neumann, Markus Gleich, Bastian Steingroß, Tomáš Gulda
Sturm: Rene Schoofs, Mike Bishai, David Rodman, Marcus Sommerfeld, Florian Schnitzer, Robin Just, Marcel Rodman, Philipp Quinlan, P.J. Fenton, Achim Moosberger, Mark Heatley, Chris St. Jacques, Barry Noe
Trainer: Kevin Gaudet

Meister der 2. Bundesliga 2009[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Siniša Martinović, Martin Morczinietz, Maximilian Meschik
Verteidigung: Doug Andress, Pascal Schoofs, Andreas Geipel, Stéphane Robitaille, Marcel Neumann, Dirk Wrobel, Alexander Dotzler, Heiko Smazal
Sturm: Rene Schoofs, Max Seyller, Kasper Degn, Dan Heilman, Florian Jung, Andrej Kaufmann, Dominik Hammer, Brent Walton, Justin Kelly, Herbert Geisberger, Alexander Serikow, Viktor Beck, Gregory Schmidt, Barry Noe
Trainer: Christian Brittig

Vize-Meister der 1. Liga Süd 1999 (Aufstieg in die 2. Bundesliga)[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Patrick Labrecque, Christian Baader, Mario Schüssel
Verteidigung: Kai Alroth, Mark Jablonski, Stephan Bauer, Frank Appel, Timo Nykopp, Václav Drobný, Tomasz Mieszkowski
Sturm: Manuel Hess, Marc Mundil, Ulrich Liebsch, Darren Ritchie, Mike Bader, Daniel Held, Andrej Jaufmann, Tim Leahy, Craig Teeple, Andreas Naumann, Ken Filbey
Trainer: Tom Pokel

Meister der 2. Liga Süd 1997[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Pasi Räty, Oliver Weißenberger, Mario Schüssel
Verteidigung: Mika Segermann, Kai Alroth, Guido Holzmann, Risto Siltanen, Markus Pollock, Stephan Bauer
Sturm: Eduard Dumpis, Mariusz Piasecki, Kenneth Filgis, James McKee, Marc Mundil, Steve Pépin, Bertil Filgis, Volker Kronauer, Daniel Held, Harald Munz, Andrej Emersic, Michael Stegmann, Sven Zwerenz, Andreas Naumann, Mikko Nieminen, Matthias Kliemann
Trainer: Petteri Lehmussaari

Spieler[Bearbeiten]

Vereinsinterne Rekorde (seit 1999)[Bearbeiten]

Einer der herausragenden Spieler, seitdem die Bietigheim Steelers in der 2. Bundesliga spielen, ist der Kanadier Craig Teeple, der insgesamt sechs Spielzeiten für die Profimannschaft aktiv war und dabei mehrere Rekorde aufgestellt hat. So ist er unter anderem mit 397 Punkten, der erfolgreichste Scorer seit 1999. Ebenfalls häufiger vertreten bei den Klub-Rekorden ist sein Landsmann Darren Ritchie, der im Trikot der Steelers 162 Tore erzielte und damit der beste Torschütze ist.[6]

Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Rene Schoofs* 510
2. Dirk Wrobel 473
3. Craig Teeple 289
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Craig Teeple 397 (148/249)
2. Darren Ritchie 301 (162/139)
3. Justin Kelly 215 (62/130)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Darren Ritchie 162
2. Craig Teeple 148
3. Alexandre Jacques 100
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Craig Teeple 231
2. Darren Ritchie 139
3. Justin Kelly 130
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Craig Teeple 522
2. Markus Wieland 476
3. Dirk Wrobel 286
Torhüter
Platz Spieler Gegentorschnitt
1. Siniša Martinović 1,70
2. Marko Suvelo 2,23
3. Patrick Koslow 2,46

* Noch bei den Steelers aktiv

Weitere bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der Stürmer kam mit 20 Jahren nach Bietigheim. Nach drei Jahren wechselte er über Essen in die DEL. Dort wurde er 2006 zum Rookie des Jahres gewählt. Darüber hinaus wurde er 2008 zum Eishockeyspieler des Jahres gewählt.
Kowaljow gehörte jahrelang zu den besten Stürmern der DEL und hielt lange diverse Rekorde in der höchsten deutschen Spielklasse. In Bietigheim ließ er seine erfolgreiche Karriere ausklingen.
  • TschechienTschechien DeutschlandDeutschland Martin Ančička
    (1999–2000, 2001–2002, Verteidiger)
Zwei Spielzeiten verbrachte der damalige Tscheche in Bietigheim. Nachdem er seinen deutschen Pass erhielt, wechselte er in die DEL und wurde dort auch zum Nationalspieler.
Kam 2005 aus Crimmitschau nach Bietigheim und wurde bester Punktesammler des Teams. Danach wechselte er zu den Hannover Scorpions in die DEL und avancierte dort sofort zum Top-Scorer.
Nach seiner erfolgreichen Karriere mit über 100 DEL-Spielen und einigen Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft, spielte er drei Spielzeiten für Bietigheim. Nach seiner aktiven Karriere war noch lange im Jugendbereich und als Cheftrainer in Bietigheim aktiv.
Nach fast 600 NHL Spielen (u.a. an der Seite von Wayne Gretzky) spielte Siltanen seine letzte Profi-Saison in Bietigheim.

Teilnahmen von Spielern und Trainern am ESBG All-Star Game[Bearbeiten]

Das ESBG All-Star Game ist ein seit 2006 jährlich stattfindendes Freundschaftsspiel zwischen den besten deutschen und ausländischen Spielern der 2. Bundes- und Oberliga.

Marko Suvelo nahm 2008 am ESBG All-Star Game teil
Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit[7][8]
Name Position Teamzugehörigkeit Teilnahmen Team
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Bjornlie Verteidigung 2005–2007 2007 ESBG All-Star Team Team United Nations
KanadaKanada Alexandre Jacques Sturm 2004–2008 2006 ESBG All-Star Team Team United Nations
SchwedenSchweden Carl-Johan Johansson Verteidigung 2007 2007 ESBG All-Star Team Team United Nations
DeutschlandDeutschland Peter Kathan Verteidigung 2007–2008 2008 DeutschlandDeutschland Team Deutschland
KanadaKanada Eric Schneider Sturm 2005–2006 2006 ESBG All-Star Team Team United Nations
FinnlandFinnland DeutschlandDeutschland Marko Suvelo Torwart 2007–2008 2008 DeutschlandDeutschland Team Deutschland

Trainer seit 1999[Bearbeiten]

Zeitraum Trainer
seit 2011 KanadaKanada Kevin Gaudet
2010–2011 KanadaKanada DeutschlandDeutschland Danny Held
2007–2010 DeutschlandDeutschland Christian Brittig
2006–2007 DeutschlandDeutschland Michael Komma
2004–2006 DeutschlandDeutschland Uli Liebsch
2003–2004 KanadaKanada Danny Naud
2002–2003 DeutschlandDeutschland Markus Berwanger
2001–2002 KanadaKanada Gary Prior
2001 TschechienTschechien Thomas Dolak
1998–2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel

Nachdem zwischen 1996 und 1998 mit Petteri Lehmussaari zwar der Aufstieg in die damals zweitklassige Hacker-Pschorr-Liga gelang, die Mannschaft aber anschließend unter Lehmussaari und Doug Kacharvich stagnierte und bei Gründung der 2. Bundesliga in die Drittklassigkeit zurückgestuft wurde, wurde im Sommer 1998 der US-Amerikaner Tom Pokel als Cheftrainer verpflichtet. Im Jahr 1999 gelang den Steelers der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Als Trainer blieb Tom Pokel und führte das Team in die Playoffs. Auch die zweite Saison 2000/01 in der 2.Liga fand unter Tom Pokel statt. Nach dieser Spielzeit beendete Pokel seine Trainer-Karriere und die Steelers präsentierten mit Thomas Dolak seinen Nachfolger.

Das System von Thomas Dolak fand in Bietigheim, sowohl bei den Fans als auch bei den Spieler, wenig anklang, so dass Dolak nach erfolglosen vier Monaten bereits im November 2001 entlassen wurde. Sein Nachfolger wurde der Kanadier Gary Prior, mit dem der Klub eine Serie von acht Siegen in Folge hinlegte. Schluss war mit Gary Prior im Halbfinale der Playoffs gegen Bremerhaven. Prior entschied sich allerdings schon vor den Playoffs dazu, seinen Vertrag in Bietigheim nicht zu verlängern. Sein Nachfolger wurde für die Saison 2002/03 Markus Berwanger. Trotz einer erfolgreichen Saison wurde Berwanger im Januar 2003 als dritter in der Tabelle entlassen. Vorangegangen waren vier Niederlagen in Folge. Für zwei Wochenenden trainierten der damalige Jugendtrainer Uli Liebsch und der Kapitän Craig Teeple das Team, bevor mit Danny Naud ein Nachfolger präsentiert wurde. Naud erreichte mit den Steelers nach der Hauptrunde den ersten Platz und schied in den anschließenden Play-offs im Halbfinale gegen Freiburg aus. In der folgenden Spielzeit konnte dieser Erfolg wiederholt werden. Nach einem schlechten Saisonstart 2004/05 wurde Naud entlassen.

Auf Danny Naud folgte der ehemalige Steelers-Spieler und Jugendtrainer Uli Liebsch. Liebsch stand in drei Spielzeiten an der Bande der Steelers und wurde im November 2006 von seinem Amt als Trainer freigestellt. Vorerst übernahm der Jugendtrainer Danny Held die Leitung der Profimannschaft. Ende Dezember wurde mit Michael Komma ein neuer Trainer präsentiert. Komma erkrankte nur kurze Zeit später, im Februar des Jahres 2007, und konnte das Training nicht leiten. Auch hier sprang Danny Held als Interimstrainer ein. Zur Saison 2007/08 wurde Michael Komma als Sportdirektor eingesetzt und Christian Brittig als neuer Headcoach verpflichtet. Nach über drei Jahren Amtszeit wurde Christian Brittig im November 2010, nach drei Siegen aus 17 Spielen, beurlaubt. Bereits zum dritten Mal übernahm Danny Held die 1. Mannschaft der Steelers zunächst als Interimstrainer.[9] Danny Held stand als Cheftrainer auch zu Beginn der Saison 2011/12 an der Bande, bevor am 25. November 2011 der Kanadier Kevin Gaudet engagiert wurde.

Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga waren bei den Bietigheimern zehn hauptamtliche Trainer angestellt. Vier aus Deutschland, vier aus Kanada und je einer aus Tschechien und den USA. Die längste Amtszeit hatte Christian Brittig mit 3 Jahren, 7 Monaten und 18 Tagen.

Spielstätte[Bearbeiten]

Ihre Heimspiele trugen die Mannschaften des SC Bietigheim-Bissingen bis zum 16. Dezember 2012 in der Eisarena Ellental aus, die Platz für 3250 Zuschauer bietet. Erbaut wurde die Halle im Jahr 1980. Die Eisarena verfügt über ca. 2500 Stehplätze und ca. 750 Sitzplätze. Der Gästeblock befindet sich auf der Gegengerade, in unmittelbarer Nähe des Tores, in dem sich der Gasttorhüter im ersten und dritten Drittel eines Heimspiels der Steelers befindet.[10]

Vor der Saison 2010/2011 wurde die Zuschauerkapazität auf Grund von Brandschutzbestimmungen auf 2662 gesenkt.[11]

Im Oktober 2011 wurde mit den Vorbereitungen für den Bau einer neuen Eishalle, der EgeTrans Arena, neben der bisherigen begonnen. Im ersten Bauabschnitt wird dazu eine neue Parkplatzfläche mit Zufahrtsstraße gebaut, da der Hallenneubau zum großen Teil auf den bisherigen Parkplatzflächen entstehen soll.[12] Seit dem 16. November kann man die Baustelle über eine Webcam Live verfolgen.[13] Der Spielbetrieb in der Halle begann am 21. Dezember 2012 mit einem Derby gegen die Heilbronner Falken welches 4:3 nach Verlängerung gewonnen wurde. Die Jugendmannschaften spielen weiterhin in der alten Eisarena Ellental.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beiname wurde von der 1. Mannschaft seit ca. 1992 verwendet, 2001 wurde der Verein entsprechend umbenannt
  2. Internetseite Steelers GmbH 18. Dezember 2001:"Mitglieder-Informationen" (online abgerufen 7. Juli 2012)
  3. Internetseite Steelers GmbH 8. Juli 2007:"Steelers gründen GmbH – Neuer Geschäftsführer im Ellental" (online abgerufen 7. Juli 2012)
  4. eishockey.info, Steelers ziehen Antrag auf DEL-Lizenz zurück - Finanzielle Hürden und nicht DEL-taugliches Stadion, Zugriff am 14. April 2014
  5. steelers.de, Bietigheim zieht DEL-Bewerbung zurück
  6. hockeydb.com, Spieler der Bietigheim Steelers seit 1999
  7. eissport-weisswasser.de, ESBG All Star Game am 28.Februar in Straubing
  8. steelers.de, Marko Suvelo und Peter Kathan beim All Star Game
  9. del-2.org, Bietigheim beurlaubt Trainer Christian Brittig
  10. steelers.de, Die Eisarena Ellental
  11. steelers.de, Reduktion der Zuschauerkapazität im Ellental
  12. ellentalarena.de, Bebauungsplan Ellental
  13. ellentalarena.de, Live Webcam

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bietigheim Steelers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien